Bis zu drei 200-Megapixel-Kameras mit Hasselblad-Technik

Den größten Unterschied zwischen den beiden Modellen gibt es bei der Kameraausstattung. Während das Find X10 über zwei 200-Megapixel-Kameras verfügt, verbaut OPPO beim Find X10 Pro Max gleich drei Sensoren mit jeweils 200 Megapixeln. Die Hauptkamera nutzt den gemeinsam mit Samsung entwickelten ISOCELL-HPC-Sensor im 1/1,28-Zoll-Format. Hinzu kommt eine Telekamera mit f/2.1-Blende, die dank einer Naheinstellgrenze von zehn Zentimetern auch für Makroaufnahmen geeignet ist und zu guter Letzt eine Ultraweitwinkelkamera mit 1/1,56-Zoll-Sensor und 124 Grad Bildwinkel.
Standardmäßig nehmen beide Smartphones auf allen Kameras Fotos mit 26 Megapixeln auf. Wer die volle Sensorauflösung nutzen möchte, kann im Hasselblad Hi-Res Modus auf 50 oder 200 Megapixel umschalten. Für größere Entfernungen bietet OPPO außerdem einen Hasselblad Teleconverter an, der die Telekamera um eine 3,28-fache optische Vergrößerung erweitert.
Mit der neuen LUMO True Image Engine will OPPO auch die Bildverarbeitung verbessern. Statt Fotos durch starke Nachschärfung oder künstliche Aufhellung aufzuwerten, sollen natürliche Farben, Hauttöne und Helligkeitsunterschiede möglichst erhalten bleiben. Eine zusätzliche True Color Camera erfasst dafür multispektrale Farbinformationen, die insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen helfen sollen.
8K-Video und Open Gate für mehr Spielraum bei der Bearbeitung

Auch bei Videos legt OPPO nach. Das Find X10 kann mit allen rückseitigen Kameras in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde filmen. Über die 200-Megapixel-Haupt- und Telekamera sind zusätzlich 4K mit 120 fps und 8K mit 30 fps möglich. Beim Find X10 Pro Max stehen diese Aufnahmeformate auf allen drei rückseitigen Kameras zur Verfügung. Die Hauptkamera des Pro Max soll dank DeepPix-Technologie einen Dynamikumfang von bis zu 17 Blendenstufen erreichen.
Beide Modelle unterstützen Dolby Vision, das ACES-zertifizierte O-Log2-Profil und erstmals bei OPPO die sogenannte Open-Gate-Aufnahme. Dabei wird die gesamte Sensorfläche genutzt, sodass sich Videos später flexibler auf unterschiedliche Seitenverhältnisse zuschneiden lassen. Auch die Blackmagic Camera App soll diese Funktionen unterstützen. Die entsprechend angepasste Version ist für November 2026 vorgesehen. Für das Find X10 Pro Max bietet OPPO zusätzlich ein Tilta Khronos Creator Kit mit Handgriff, Filteradapter und aktivem Lüfter an.
144-Hz-Displays, große Akkus und neue MediaTek-Chips

Das OPPO Find X10 ist mit einem 6,59 Zoll großen LTPO-OLED-Display ausgestattet, während das Find X10 Pro Max auf 6,78 Zoll kommt. Beide Panels bieten eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz, eine Spitzenhelligkeit von 3.600 Nits und unterstützen den erweiterten BT.2020-Farbraum. Eine PWM-Dimmung mit bis zu 3.840 Hz soll störendes Bildschirmflimmern reduzieren. Dazu kommen schmale Displayränder und ein überarbeitetes Gehäuse, bei dem die Glasrückseite fließend in das Kameramodul übergeht.
Im Find X10 arbeitet der im 3-nm-Verfahren gefertigte MediaTek Dimensity 9600M. Das Find X10 Pro Max erhält den leistungsstärkeren und im 2-nm-Verfahren gefertigten Dimensity 9600 Pro. Damit die Leistung unter längerer Belastung stabil bleibt, nutzen beide eine Dampfkammerkühlung. Die Energieversorgung übernimmt ein Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 7.150 mAh und geladen wird kabelgebunden mit bis zu 80 Watt beziehungsweise kabellos mit bis zu 50 Watt.
Auch beim Gehäuseschutz gibt es wenig zu beanstanden. OPPO nennt die Schutzklassen IP66, IP68 und IP69 sowie eine SGS-Zertifizierung für die Widerstandsfähigkeit bei Stürzen. Damit sollen die Smartphones sowohl gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen als auch gegen stärkere Wasserstrahlen geschützt sein.
ColorOS 17 bringt neue KI-Funktionen

Ausgeliefert werden beide Smartphones mit ColorOS 17. Die neue Benutzeroberfläche setzt auf flüssigere Animationen, eine effizientere Ressourcenverwaltung und zusätzliche KI-Funktionen. Laut OPPO soll sich unter anderem die Stabilität beim Starten von Apps gegenüber ColorOS 16 um 55 Prozent verbessern. Auch Galerie-Vorschaubilder sollen schneller laden und mehr Apps gleichzeitig im Hintergrund aktiv bleiben können. Diese Angaben stammen allerdings aus herstellereigenen Labormessungen.
Neu ist außerdem AI Mind Pilot, das im Agent Mode mit gespeicherten Dateien und Fotos arbeiten und komplexere Aufgaben übernehmen kann. Dazu gehören beispielsweise das Organisieren von Dokumenten oder die Vorbereitung von Präsentationen. Der AI Photo Agent unterstützt bei der Bildbearbeitung und ermöglicht Anpassungen per Spracheingabe. Für mehr Sicherheit soll AI Call Guard mögliche Betrugsversuche durch künstlich erzeugte Stimmen oder manipulierte Videobilder erkennen. Die Funktion ist zum Marktstart allerdings nur in ausgewählten asiatischen Ländern verfügbar.
Preise und Verfügbarkeit
Das OPPO Find X10 und das OPPO Find X10 Pro Max sind in Deutschland ab sofort vorbestellbar. Das Find X10 kostet mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher 1.299 Euro. Für die Variante mit 512 GB Speicher werden 1.499 Euro fällig. Das Find X10 Pro Max ist ausschließlich mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher erhältlich und kostet 1.799 Euro.
Zum Marktstart bietet OPPO einen Vorbestellerrabatt von 100 Euro an. Zusätzlich können sich Käufer eines von drei Geschenken aussuchen: den Hasselblad Teleconverter, ein OPPO Pad 5 oder eine OPPO Watch X3. Wer ein bisheriges Smartphone in Zahlung gibt, erhält außerdem einen zusätzlichen Bonus von 250 Euro bei Geräten von OPPO oder OnePlus beziehungsweise 150 Euro bei Apple- und Samsung-Smartphones. Die Aktionen gelten für den Vorbestellzeitraum vom 21. bis 28. Oktober 2026 und teilweise nur solange der Vorrat reicht.
Quelle: Pressemeldung








