Navigation per RTK und Kamera
Beide Modelle arbeiten ohne Begrenzungskabel. Stattdessen kombiniert ANTHBOT Full-Band-RTK mit einem Dual-Vision-Kamerasystem. Laut Datenblatt können die Geräte auf bis zu 155 Satelliten zugreifen.
Die Positionierung soll im Zentimeterbereich erfolgen. Optional lässt sich eine zweite RTK-Station einsetzen, um getrennte Flächen wie Vor- und Hintergärten abzudecken. Zusätzlich unterstützt das System NetRTK über 4G. Die Inbetriebnahme soll rund zehn Minuten dauern.
Mit Abmessungen von 49,8 × 39,2 Zentimetern gehören M5 und M9 zu den kompakteren Geräten ihrer Klasse. Engstellen ab 65 Zentimetern Breite sollen passierbar sein.
20 Zentimeter Schnittbreite, bis zu 120 m² pro Stunde
Technisch unterscheiden sich der M5 und M9 nur beim Akku. Beide verfügen über eine 5-Klingen-Scheibe mit 20 Zentimetern Schnittbreite. Die Schnitthöhe lässt sich per App zwischen 3 und 7 Zentimetern einstellen
Die maximale Mähleistung gibt der Hersteller mit bis zu 120 Quadratmetern pro Stunde an. Steigungen von bis zu 24 Grad beziehungsweise 45 Prozent sollen möglich sein. Der Geräuschpegel liegt laut Datenblatt bei höchstens 58 Dezibel. Beide Geräte sind nach IPX6 gegen Wasser geschützt und verfügen über einen Regensensor.
Die Hinderniserkennung basiert auf dem Kamerasystem. Laut ANTHBOT wurden mehr als 1.000 Objekttypen hinterlegt, darunter Tiere und typische Gartengegenstände. Über die App lassen sich bis zu 20 Mähzonen festlegen und Zeitpläne verwalten.
Unterschiede bei Akku und Flächenleistung
Der M5 ist für Grundstücke bis 500 Quadratmeter ausgelegt. Er nutzt einen 2,5 Ah Akku (45 Wh) und benötigt rund 60 Minuten zum Laden. Der M9 ist für Flächen bis 1.000 Quadratmeter vorgesehen. Er verfügt über einen 5 Ah Akku (90 Wh) und lädt in etwa 90 Minuten.
Gewicht und Abmessungen sind nahezu identisch. Der M5 wiegt 9,8 Kilogramm, der M9 10,1 Kilogramm
N-Serie angekündigt
Parallel zum Marktstart der M-Serie nimmt ANTHBOT Vorbestellungen für die N-Serie entgegen. Das Spitzenmodell N8 kombiniert Mähen, Mulchen, Schnittgutsammlung und Laubkehren in einem Gerät. Ein 23 Liter Behälter soll bis zu 99 Prozent des Schnittguts aufnehmen. Der N8 ist für Flächen bis 800 Quadratmeter ausgelegt und wird als RTK- sowie als LiDAR-Variante angeboten.
Preise und konkrete Verfügbarkeitsdaten für die N-Serie sowie eine angekündigte LiDAR-Version der M-Serie stehen noch aus.
Quelle: Pressemeldung





