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Apple schwimmt gegen den Strom(-fluss)…

by Philipp K29. Januar 2020
Das EU-Parlament will f├╝r alle mobilen Endger├Ąte einen einheitlichen Anschluss haben, um den Elektronikm├╝ll deutsch zu reduzieren und st├Â├čt dabei auf Widerstand aus Kalifornien. Denn Apple selbst sieht das Problem ganz anders.

Das EU-Parlament m├Âchte f├╝r mobile Endger├Ąte, wie Tablets, Smartphones, e-Reader, usw…, endlich ein einheitlichen Anschluss, n├Ąmlich den USB-C-Anschluss. F├╝r das Parlament steht in diesem Fall die Reduzierung des Elektrom├╝lls im Vordergrund. Apple hingegen m├Âchte diesen Eingriff nicht guthei├čen und wettert dagegen. Die Diskussion ist schon l├Ąnger bekannt, verlief sich aber wieder.

Die Auseinandersetzung geht weiter

Nun m├Âchte das Parlament aber erneut den Ansatz eines einheitlichen Ladekabels durchsetzten. Apple selber pflegt seit dem iPhone 5, welches im Jahre 2012 erschien, seine eigene Anschlussm├Âglichkeit, den Lighting-Port.

Apple wird nicht von seinem eigenen Anschluss abr├╝cken wollen. Warum, ist f├╝r Apple auch ganz klar:

In einem Feedback an das EU-Parlament verweist Apple an die eigene Anschlussm├Âglichkeit ├╝ber den Lighting-Port, welcher schon lange auf dem Markt ist. Apple meint, ein Verbot des Lighting-Anschlusses w├╝rde somit Unmengen an Elektrom├╝ll verursachen:

More than 1 billion Apple devices have shipped using a Lightning connector in addition to an entire ecosystem of accessory and device manufacturers who use Lightning to serve our collective customers

Link zum Feedback

F├╝r Apple scheint also klar zu sein, dass eine Verabschiedung, welche Apple dazu zwingen w├╝rde den Anschluss anzupassen, ebenfalls viel M├╝ll produziere. Denn nach einer Verabschiedung des Gesetztes w├╝rden die Lightningkabel nach und nach unbrauchbar und somit mehr Elektrom├╝ll produzieren.

Ein weitere Grund Apples ist, dass sie sich in ihrem Fortschritt eingeschr├Ąnkt f├╝hlen. Denn durch einen einheitlichen Anschluss, wie der USB-C-Anschluss, wie ihn das EU-Parlament vorsieht, f├╝hlt Apple sich eingeschr├Ąnkt und w├╝rde vermutlich nicht weiter in Richtung neuer Anschluss forschen oder entwickeln.

Denn wenn ein neuer Anschluss, welcher den USB-C-Anschluss abl├Âsen kann, marktreif w├Ąre, m├╝sste das Gesetz des Parlaments wahrscheinlich ge├Ąndert oder neu verabschiedet werden.

Das EU-Parlament hingegen argumentiert in einem Bericht, dass jedes Jahr 51.000 Tonnen an Elektroabfall durch ein nicht einheitliches System entstehen. Die EU hatte bereits 2009 ein Gesetz f├╝r ein einheitliches System entworfen, weil zu diesem Zeitpunkt ├╝ber 30 verschiedene Ladeanschl├╝sse auf dem Markt waren. Denn jedes Unternehmen, hat f├╝r sein eigenes System auch ein eigenes Ladekabel hergestellt.

Quellen:

https://www.bbc.com

https://www.apple.com

https://www.pcgameshardware.de

https://ec.europa.eu

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