Kletterkünstler: AdaptiLift Chassis 3.0
War beim Saros 10 (unser Test) noch bei ca. 4 cm hohen Hindernissen Schluss (was bereits ein Top-Wert war), durchbrechen die neuen Saros 20 Modelle diese Grenze deutlich. Sowohl der Saros 20 als auch der Saros 20 Sonic, sind mit dem neuen AdaptiLift Chassis 3.0 ausgestattet.
Die neue Mechanik aus Hauptantrieb, Zusatzrad und Kletterarm überwindet Doppelschwellen bis 8,5 cm (4,5 + 4 cm) und verbessert die Reinigungsleistung auf Teppichen. Statt nur die Mopps anzuheben, hebt der Saros 20 nun das gesamte Chassis an, wenn er auf Hochflorteppiche (bis 3 cm) fährt. Das Gehäuse schleift nicht mehr über den Teppichflor, was laut Roborock den Luftstrom optimiert für eine 30 % höhere Staubaufnahme sorgt.

Roborock Saros 20 Sonic als Nachfolger des Saros 10
Der Saros 10 punktete in unserem Test mit seinem versenkbaren LiDAR-Turm, hatte aber beim Wischen eine kleine Schwäche. Die vibrierende Platte war starr, für die Kanten musste ein separater Mini-Mopp an der Seite aushelfen.
Mit dem neuen VibraRise 5.0 verabschiedet sich Roborock vom seitlichen Hilfs-Mopp. Stattdessen ist das Haupt-Wischmodul nun mechanisch ausfahrbar, um mit 0 mm Abstand an der Sockelleiste zu wischen. Die Vibrationsfläche wurde außerdem um 27 % vergrößert, der Anpressdruck 1,75-fach erhöht (bis zu 14 N) und die Vibrationsbewegungen auf 4.000 Bewegungen pro Minute gesteigert (Vorgängerwerte lagen oft bei 3.000).

Wie der Saros 10 nutzt auch der Saros 20 Sonic die LDS-LiDAR-Technologie, die sich bei niedrigen Möbeln in das Gehäuse absenkt. Die Bauhöhe bleibt bei ultraflachen 7,98 cm.
Roborock Saros 20 als Nachfolger des Saros 10R
Der Saros 10R setzte 2025 auf reine Kamera-Navigation (StarSight) und rotierende Mopps. Der neue Saros 20 führt dieses Konzept fort und adressiert die Navigations-Kritikpunkte.
Im Test des 10R fiel auf, dass sehr dünne Kabel gelegentlich übersehen wurden. Das neue StarSight Autonomous System 2.0 soll hier Abhilfe schaffen. Die Abtastfrequenz ist laut Roborock 21-mal höher als bei herkömmlichen Lasern, womit die KI nun über 200 Objekttypen ab einer Größe von 2 x 2 cm erfassen kann.
Die seitliche Abstandsmessung mit VertiBeam wurde verbessert, um noch enger an Stuhlbeinen zu navigieren, ohne sie zu berühren.
Das Wischsystem mit zwei rotierenden Mopps wurde beibehalten, aber verfeinert. Der Anpressdruck ist nun variabel (8 N bis 13 N). Erkennt der Roboter hartnäckige Flecken (StainTarget AI), erhöht er Druck und Wassermenge automatisch. Der FlexiArm sorgt wiederum dafür, dass einer der Mopps für die Kantenreinigung ausgefahren wird.
Leistungssprung: 35.000 Pascal Saugkraft
Hier findet der größte Sprung statt. War der Unterschied zwischen Saros 10R (19.000 Pa) und Saros 10 (22.000 Pa) noch spürbar, macht Roborock beide 20er-Modelle deutlich stärker. Mit 35.000 Pa HyperForce Saugkraft setzen sich die Geräte an die absolute Spitze des Marktes.

In Kombination mit der DuoDivide-Bürste (die im Test des Vorgängers bereits hervorragend gegen Haarverwicklungen funktionierte), dürfte die Reinigungsleistung auf Teppichen spürbar besser werden.
Die Station: Jetzt wird gekocht
Auch beim RockDock gibt es ein signifikantes Upgrade. Die Wassertemperatur für die Moppwäsche wurde von 80 °C (Saros 10 Serie) auf 100 °C erhöht und die 55°C Heißlufttrocknung trocknet nun auch den gesamten Luftkanal.
Für eine einfachere Wartung ist die Reinigungsschale nun einteilig, was die manuelle Säuberung erleichtern dürfte. Der Staubbeutel soll bis zu 65 Tage halten.
Preise und Verfügbarkeit
Die neuen Modelle sind für das zweite Quartal 2026 geplant. Die Produktseite des Saros 20 ist bereits hier online.
Preise hat Roborock zwar noch nicht genannt, die dürften sich aber angesichts der Leistungssteigerungen leicht über den Startpreisen der Vorgänger (1.399 € - 1.499 €) bewegen.
Quelle: Roborock Pressemeldung







