Design und Verarbeitung
Die Revodok Max 213 setzt optisch auf ein schlichtes, funktionales Design. Auffällige LEDs oder verspielte Elemente gibt es nicht, womit sich das Dock unauffällig in den Arbeitsplatz einfügt.
Mit 148,5 × 96,2 × 52 mm ist es klar für den festen Platz auf dem Schreibtisch gedacht und nicht für die Notebook-Tasche. Das Gehäuse wirkt solide verarbeitet, das Gewicht sorgt dafür, dass die Station beim Anschließen von Kabeln sicher stehen bleibt. Ein Lüfter ist nicht verbaut.
Anschlussvielfalt
Die 13 Ports sind logisch verteilt. Was regelmäßig gewechselt wird, liegt vorne. Dauerhaft angeschlossene Komponenten verschwinden auf der Rückseite.

Frontanschlüsse
- 1x USB-C 3.2 (10 Gbit/s, bis 20 W)
- 2x USB-A 3.2 (10 Gbit/s)
- SD-Kartenleser (UHS-II)
- microSD-Kartenleser (UHS-II)
- 3,5-mm-Klinke (Headset-Kombianschluss)
Rückseite
- 1x Thunderbolt-4-Upstream (Host)
- 2x Thunderbolt-4-Downstream
- 1x DisplayPort 1.4
- 2x USB-A 3.0 (5 Gbit/s)
- 1x 2,5-GbE-LAN
- Stromanschluss (180 W GaN-Netzteil)
Die Trennung sorgt für ein sauberes Kabelmanagement. Monitore, LAN und Strom bleiben dauerhaft verbunden, während Frontanschlüsse flexibel nutzbar sind.
Praxisbetrieb mit mehreren Geräten
Die Revodok Max 213 unterstützt einen Monitor bis 8K bei 30 Hz oder zwei Displays bis 4K bei 60 Hz. Welche Konfiguration tatsächlich möglich ist, hängt vom jeweiligen Notebook und dessen Grafikchip ab.
Die Einrichtung erfolgt ohne zusätzliche Software. Anschließen, Geräte verbinden und das Dock ist sofort einsatzbereit. Im Test lief ein typisches Desktop-Setup mit zwei 4K-Monitoren bei 60 Hz, einer externen NVMe-SSD, Netzwerk über 2,5-GbE sowie Tastatur, Maus und Headset über USB. Gleichzeitig wurde das Notebook über das Dock geladen.

Im Betrieb blieb das System stabil. Die Monitore arbeiteten ohne Flackern oder Verbindungsabbrüche, auch während parallel laufender Dateiübertragungen. Über die 10 Gbit/s USB-Ports erreichte eine externe NVMe-SSD rund 1.000 MB/s beim Lesen und etwa 900 MB/s beim Schreiben.
Der 2,5-GbE LAN-Port ermöglicht deutlich höhere Transferraten als klassische Gigabit-Verbindungen. Im lokalen Netzwerk lagen die Übertragungen im Test bei über 2 Gbit/s, was sich beim Kopieren größerer Dateien von einem NAS deutlich bemerkbar macht.
Auch die UHS-II-Kartenleser liefern solide Werte. Im Test lagen die Leseraten bei rund 220 bis 230 MB/s, die Schreibraten bei etwa 190 MB/s. Große RAW-Serien oder Videodateien lassen sich damit deutlich schneller importieren als über ältere UHS-I-Reader.
Im Alltag arbeitet das Dock unauffällig. Geräte werden sofort erkannt, Displays initialisieren zuverlässig und auch bei längerer Last bleibt die Leistung konstant. Das Aluminiumgehäuse wird warm, arbeitet jedoch komplett lautlos.









