Titan Army C49C1S: Design und Verarbeitung
Wer bei einer Marke namens Titan Army ein martialisches Gaming-Design mit RGB-Beleuchtung und wilden Formen erwartet, wird vom C49C1S überrascht. Der Monitor ist optisch erstaunlich zurückhaltend. Das Gehäuse besteht überwiegend aus mattschwarzem Kunststoff und verzichtet vollständig auf eine auffällige RGB-Beleuchtung.
Das tut dem C49C1S gut, denn der 49-Zoll-Bildschirm ist mit seinen knapp 1,20 Metern Breite ohnehin schwer zu übersehen. Zusätzliche Gaming-Elemente würden schnell überladen wirken.
Das Display ist im Radius von 1800R gekrümmt. Damit fällt die Krümmung weniger aggressiv aus als beispielsweise bei einigen 1000R-Modellen von Samsung. Auf dem Schreibtisch wirkt der C49C1S dadurch zunächst beinahe wie eine leicht gebogene Wand.
Trotz seiner enormen Breite misst der Monitor in der Höhe nicht mehr als ein typisches 27-Zoll-Display. Das erklärt sich durch das Seitenverhältnis von 32:9, denn im Grunde stehen hier zwei 27-Zoll-QHD-Bildschirme ohne Rahmen in der Mitte nebeneinander.
Mit Standfuß misst der Monitor 1198,5 x 566,3 x 286,8 Millimeter und bringt 12,2 Kilogramm auf die Waage. Ein ausreichend großer und stabiler Schreibtisch sollte also vorhanden sein.

Standfuß und Ergonomie
Der Standfuß nimmt erwartungsgemäß etwas Platz ein, bietet dafür aber eine brauchbare Ergonomie. Die Höhe lässt sich um 95 Millimeter verstellen. Zusätzlich kann das Panel um -5 bis +15 Grad geneigt und seitlich um jeweils ungefähr 15 Grad gedreht werden.
Wer den Standfuß nicht verwenden möchte, kann den C49C1S über eine VESA-75-x-75-mm-Aufnahme befestigen. Bei einem Monitor dieser Größe sollte man jedoch auf einen entsprechend belastbaren Monitorarm achten.
Anschlüsse und Konnektivität
Bei den Anschlüssen zeigt sich Titan Army erfreulich großzügig. Zur Verfügung stehen:
- 1x HDMI 2.1
- 2x DisplayPort 1.4
- 1x USB-C mit DisplayPort und 65 Watt Power Delivery
- 2x USB-A 3.0
- 1x USB-B 3.0 Upstream
- 1x 3,5-mm-Audioausgang
Hinzu kommen zwei integrierte 5-Watt-Lautsprecher.

KVM-Switch
Der KVM-Switch zählt zu den nützlichsten Zusatzfunktionen des C49C1S. So kann beispielsweise ein Gaming-PC per DisplayPort und USB-B verbunden werden, während das Notebook über USB-C angeschlossen ist.
Tastatur und Maus bleiben am Monitor und können zwischen beiden Systemen umgeschaltet werden. Im Test funktionierte der Wechsel zuverlässig.
Zusätzlich unterstützt der C49C1S Picture-by-Picture (PbP) und Picture-in-Picture (PiP). Damit lassen sich zwei Signalquellen gleichzeitig darstellen, entweder nebeneinander aufgeteilt oder als kleines Zweitbild innerhalb der Hauptansicht.
Titan Army C49C1S: Display und Technik
Im C49C1S steckt ein 49 Zoll großes Fast-VA-Panel mit folgenden Eckdaten:
- 5120 x 1440 Pixel
- 32:9-Seitenverhältnis
- 240 Hz Bildwiederholrate
- 1800R-Krümmung
- 3000:1 typischer Kontrast
- 1 ms MPRT beziehungsweise 3 ms GtG
- 8 Bit + FRC
- Adaptive Sync von 48 bis 240 Hz
- HDR400
Der Hersteller gibt außerdem 99% sRGB-, 90% AdobeRGB- und 91% DCI-P3-Abdeckung an. Mit 5120 x 1440 Pixeln erreicht der Monitor eine Pixeldichte von rund 109 ppi. Das entspricht ziemlich genau einem 27-Zoll-WQHD-Monitor. Texte, Browser und Desktop-Oberflächen werden entsprechend scharf dargestellt, ohne dass eine starke Skalierung notwendig wäre.
Fast-VA statt OLED
Dass Titan Army in dieser Preisklasse auf ein VA- statt auf ein OLED-Panel setzt, überrascht nicht. VA punktet mit kräftigem Kontrast und tiefem Schwarz, bringt im Gegenzug aber typische Schwächen bei dunklen Pixelübergängen und der Blickwinkelstabilität mit. Die Fast-VA- beziehungsweise HVA-Variante des C49C1S soll diese Schwächen bei der Reaktionsgeschwindigkeit reduzieren.
An die nahezu verzögerungsfreien Pixelwechsel eines OLED-Panels kommt der C49C1S dennoch nicht heran. Dafür entfällt das Risiko dauerhafter Einbrenneffekte, was besonders bei langen Office-Sessions mit statischen Inhalten ein Vorteil sein kann.
32:9 im Arbeitsalltag
Im produktiven Einsatz spielt der C49C1S seine enorme Breite besonders gut aus. Mit 5120 x 1440 Pixeln bietet der Monitor praktisch die Arbeitsfläche von zwei 27-Zoll-QHD-Displays nebeneinander, nur ohne störenden Rahmen in der Mitte.
Mehrere Anwendungen lassen sich dadurch komfortabel parallel anordnen und auch beim Videoschnitt oder in großen Tabellen macht sich die zusätzliche horizontale Fläche schnell bezahlt.
Man sollte allerdings nicht unterschätzen, wie weit 49 Zoll tatsächlich sind. Wer bislang auf einem einzelnen 24- oder 27-Zoll-Monitor gearbeitet hat, wird sich zunächst daran gewöhnen müssen, Fenster aktiv zu organisieren. Anwendungen im Vollbild über die kompletten 5120 Pixel zu ziehen, ergibt nur selten Sinn. Windows Snap oder Tools wie PowerToys FancyZones sind deshalb beinahe Pflicht!

OSD und Bedienung
Das On-Screen-Display wird über Tasten an der Unterseite bedient. Positiv ist, dass die Bedienelemente von vorne beschriftet sind. Man muss also nicht blind hinter oder unter dem Monitor nach einer Taste suchen.
Das OSD bietet zahlreiche Einstellungen. Neben Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur und Overdrive stehen mehrere Gaming-Funktionen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Fadenkreuz, Nachtsicht-Funktion, Timer und verschiedene Bildvoreinstellungen.
Die große Auswahl hat allerdings auch einen Nachteil, denn in der teils verschachtelten Menüstruktur verliert man schnell den Überblick.

Titan Army C49C1S: Bildqualität und Messwerte
Für die Beurteilung der Bildqualität haben wir den C49C1S mit einem GlobellColor-Kolorimeter nach Gamma 2,2 und CIE D65 vermessen.
Im Standardprofil und mit dem Helligkeitsmodus Normal erreicht der Monitor bei 100 Prozent eine maximale Leuchtdichte von 337 cd/m². Der Schwarzwert liegt bei 0,17 cd/m², woraus sich ein statisches Kontrastverhältnis von 1955:1 ergibt. Mit 6811 Kelvin fällt der Weißpunkt etwas kühler aus als die angestrebten 6500 Kelvin.
Der Helligkeitsregler deckt dabei einen Bereich von 82 cd/m² bei 0 Prozent bis 337 cd/m² bei 100 Prozent ab. Nach oben stehen damit genügend Reserven für helle Räume zur Verfügung. Nach unten könnte der Regelbereich etwas großzügiger ausfallen, denn in einem vollständig abgedunkelten Raum wirken 82 cd/m² noch vergleichsweise hell.
Alternativ bietet der Monitor einen ECO-Modus, der die maximale Leuchtdichte selbst bei 100 Prozent Helligkeit deutlich begrenzt. Hier messen wir 181 cd/m², einen Schwarzwert von 0,12 cd/m² und ein Kontrastverhältnis von 1556:1. Der Weißpunkt rückt mit 6672 Kelvin etwas näher an D65 heran.
| Bildmodus | Helligkeit | Schwarzwert | Kontrast | Farbtemperatur |
| Standard, Normal 100 % | 337 cd/m² | 0,17 cd/m² | 1955:1 | 6811 K |
| Standard, ECO 100 % | 181 cd/m² | 0,12 cd/m² | 1556:1 | 6672 K |
| Standard | 126 cd/m² | 0,08 cd/m² | 1485:1 | 6621 K |
| sRGB | 124 cd/m² | 0,04 cd/m² | 3270:1 | 6506 K |
| DCI-P3 | 124 cd/m² | 0,08 cd/m² | 1506:1 | 6492 K |
| HDR | 335 cd/m² | 0,13 cd/m² | 2550:1 | 6813 K |
| Kalibriert | 176 cd/m² | 0,06 cd/m² | 2833:1 | 6499 K |
sRGB und DCI-P3
Deutlich neutraler präsentieren sich die vorkonfigurierten Farbprofile. Im sRGB-Modus landet der Weißpunkt mit 6506 Kelvin nahezu punktgenau auf D65. Gleichzeitig messen wir eine Leuchtdichte von knapp 124 cd/m², einen Schwarzwert von 0,04 cd/m² und daraus einen Kontrast von 3270:1.
Ähnlich sieht es im DCI-P3-Modus aus. Hier erreichen wir 123,5 cd/m² und 6492 Kelvin, womit auch dieses Profil den vorgesehenen Weißpunkt sehr genau trifft. Der Schwarzwert liegt mit 0,08 cd/m² allerdings höher, sodass das gemessene Kontrastverhältnis auf 1506:1 sinkt.
Die beiden Farbprofile sind damit deutlich neutraler abgestimmt als der Standardmodus, erkaufen sich das aber mit einer festen beziehungsweise stark eingeschränkten Helligkeit von rund 124 cd/m². Für Bildbearbeitung in kontrollierter Umgebung ist das ein brauchbarer Wert, für einen hellen Arbeitsplatz kann er jedoch knapp bemessen sein.
Die von GlobellColor ausgegebenen Delta-E-Werte sollte man dabei nicht mit den klassischen ColorChecker-Werten anderer Messsysteme gleichsetzen. Sie beziehen sich auf die jeweilige Gamma-2,2-/D65-Konformitätsprüfung. Innerhalb dieser Prüfung schneiden die speziellen Farbprofile dennoch sichtbar besser ab als der Standardmodus. Im sRGB-Profil liegt der durchschnittliche Delta-E-2000-Wert bei 4,05, im DCI-P3-Modus bei 4,70.
Gamma und Kalibrierung
Auch bei der Tonwertwiedergabe zeigt sich, dass der Standardmodus nicht vollständig neutral abgestimmt ist. Bei maximaler Helligkeit liegen die gemessenen mittleren Graustufen etwas oberhalb der Gamma-2,2-Zielkurve. Bei einem DDL-Wert von 150 sollten beispielsweise rund 105 cd/m² anliegen, tatsächlich messen wir knapp 111 cd/m².
Wie viel Potenzial im Panel steckt, zeigt die anschließende Kalibrierung. Danach landet die Farbtemperatur bei 6499 Kelvin, das durchschnittliche Delta E 2000 sinkt innerhalb der Globell-Konformitätsprüfung auf 0,35, der Maximalwert auf 1,28.
Noch deutlicher ist das Ergebnis bei der Tonwertkurve. Bei DDL 150 liegen Soll- und Messwert mit 54,71 beziehungsweise 54,77 cd/m² praktisch gleichauf. Bei DDL 210 stehen 114,62 cd/m² Sollwert 114,79 cd/m² Messwert gegenüber. Über nahezu den gesamten Verlauf folgt der C49C1S damit sehr genau der vorgegebenen Gamma-2,2-Kurve.
Das Panel lässt sich folglich sehr präzise kalibrieren. Die Schwäche liegt weniger in seinen grundsätzlichen Fähigkeiten als in der etwas zu kühlen Abstimmung des Standardprofils.
Ausleuchtung
Bei einem fast 1,20 Meter breiten Panel ist auch die Gleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung wichtig. Dafür haben wir die Leuchtdichte an neun Positionen über die gesamte Fläche verteilt gemessen.
Im Zentrum erreichen wir 177,7 cd/m², womit die Bildschirmmitte zugleich den hellsten Bereich darstellt. Der schwächste Messpunkt befindet sich links auf mittlerer Höhe mit 147,2 cd/m². Das entspricht einer maximalen Abweichung von rund 17 Prozent gegenüber der Bildschirmmitte beziehungsweise einer Helligkeitsverteilung von knapp 83 Prozent.
Auch auf der rechten Seite fällt die Leuchtdichte sichtbar ab. Rechts mittig messen wir 152,1 cd/m², während die übrigen äußeren Messpunkte überwiegend zwischen rund 157 und 167 cd/m² liegen.
Für ein Panel dieser Breite ist die Ausleuchtung insgesamt ordentlich, vollständig gleichmäßig ist sie aber nicht. Vor allem zu den seitlichen Rändern verliert der C49C1S sichtbar an Helligkeit.
| Position | Leuchtdichte | Abweichung zur Mitte |
| Links oben | 157,42 cd/m² | −11,4 % |
| Mitte oben | 167,00 cd/m² | −6,0 % |
| Rechts oben | 161,10 cd/m² | −9,3 % |
| Links Mitte | 147,19 cd/m² | −17,2 % |
| Mitte | 177,69 cd/m² | Referenz |
| Rechts Mitte | 152,09 cd/m² | −14,4 % |
| Links unten | 158,20 cd/m² | −11,0 % |
| Mitte unten | 163,78 cd/m² | −7,8 % |
| Rechts unten | 157,29 cd/m² | −11,5 % |
HDR
Weniger überzeugend fällt HDR aus. Im HDR-Modus messen wir eine maximale Leuchtdichte von 335 cd/m² und damit praktisch denselben Wert wie im normalen SDR-Betrieb bei voller Helligkeit. Der Schwarzwert liegt bei 0,13 cd/m², das Kontrastverhältnis bei 2550:1. Mit 6813 Kelvin fällt auch der HDR-Modus etwas zu kühl aus.
Mehr Dynamik durch deutlich höhere Spitzenhelligkeiten liefert HDR damit nicht. Auch die gemessene Tonwertkurve unterscheidet sich in ihrer Charakteristik nur begrenzt vom SDR-Betrieb. Bei DDL 210 liegen beispielsweise 228 cd/m² statt der vorgesehenen rund 219 cd/m² an.
Der HDR-Modus erweitert die Möglichkeiten des Panels daher nur eingeschränkt. Seine Stärken spielt der C49C1S klar im SDR-Betrieb aus.
Blickwinkel
Aus zentraler Sitzposition sieht das Panel gut aus. Verschiebt sich der Blick jedoch stärker zur Seite, verändern sich Kontrast und Farben sichtbar.
Bei einem normalen Monitor kann man das häufig ignorieren. Bei einem 49-Zoll-Modell befindet sich jedoch bereits der äußere Rand des Panels in einem deutlich anderen Betrachtungswinkel als die Mitte.
Die 1800R-Krümmung wirkt dem entgegen, beseitigt das Problem aber nicht vollständig. Für Gaming oder Office-Nutzung ist das kein Dealbreaker. Wer farbkritische Arbeiten über die komplette Bildschirmbreite erledigen möchte, sollte den Punkt aber berücksichtigen.

Titan Army C49C1S: Gaming
Satte 240 Hz auf einer Fläche von 49 Zoll sind zunächst einmal beeindruckend. Mausbewegungen, Animationen und schnelle Kameraschwenks wirken sichtbar flüssiger als auf klassischen 60- oder 75-Hz-Displays.
Unterstützt ein Spiel 32:9 korrekt, füllt das Bild einen großen Teil des horizontalen Sichtfeldes aus. Racing-Spiele und Simulationen profitieren davon besonders. Statt durch ein schmales Fenster auf die virtuelle Welt zu schauen, reicht das Bild weit in die Peripherie.
Allerdings ist die Unterstützung von 32:9 nach wie vor nicht selbstverständlich. Einige Spiele skalieren das Sichtfeld hervorragend, andere zeigen Zwischensequenzen lediglich in 16:9 oder 21:9. Wieder andere platzieren HUD-Elemente ungünstig weit am Rand oder unterstützen das Format überhaupt nicht richtig.
Bei kompatiblen Spielen ist der Effekt großartig. Bei inkompatiblen Titeln bleiben hingegen schwarze Flächen links und rechts. Ähnlich sieht es bei Videos aus. Ein typisches YouTube-Video im 16:9-Format nutzt nur einen Teil des Panels.
Reaktionszeit
Titan Army gibt für den C49C1S eine Reaktionszeit von 3 ms GtG beziehungsweise 1 ms MPRT an. Beide Werte beschreiben unterschiedliche Dinge und sollten nicht miteinander gleichgesetzt werden. Während GtG die Umschaltzeit einzelner Pixel zwischen Graustufen beschreibt, bezieht sich MPRT auf die wahrgenommene Bewegungsunschärfe.
In Verbindung mit den 240 Hz wirkt die Darstellung bei hohen Bildraten angenehm direkt und flüssig. Ganz an die nahezu verzögerungsfreien Pixelwechsel eines OLED-Panels kommt der C49C1S nicht heran, für schnelles Gaming macht das Fast-VA-Panel aber einen überzeugenden Eindruck.
Unterstützt wird die hohe Bildwiederholrate durch Adaptive Sync im Bereich von 48 bis 240 Hz. Titan Army nennt sowohl FreeSync- als auch G-Sync-Kompatibilität. Das ist gerade bei der nativen Auflösung von 5120 x 1440 Pixeln relevant, denn mit rund 7,37 Millionen Bildpunkten liegt die Renderlast bereits nahe an 4K mit 8,29 Millionen Pixeln.
Konstante 240 fps sind in aktuellen AAA-Spielen daher selbst mit leistungsfähiger Hardware eher die Ausnahme. Voll ausspielen lässt sich die maximale Bildwiederholrate vor allem in E-Sport-Titeln, älteren Spielen oder mit reduzierten Grafikeinstellungen. Bei niedrigeren oder schwankenden Frameraten sorgt Adaptive Sync dafür, dass Bildwiederholrate und Grafikausgabe synchron bleiben und störendes Tearing vermieden wird.
Auch die benötigte Datenrate sollte man nicht unterschätzen. 5120 x 1440 Pixel bei 240 Hz überschreiten die unkomprimierte Übertragungsbandbreite von DisplayPort 1.4, weshalb Display Stream Compression (DSC) zum Einsatz kommt. Im Alltag geschieht das weitgehend unbemerkt, setzt aber eine entsprechend kompatible Grafikkarte und Verbindung voraus.
Besonders bei Notebooks über USB-C hängt die maximal erreichbare Bildwiederholrate davon ab, welche DisplayPort-Version und Bandbreite das jeweilige Gerät über den USB-C-Anschluss bereitstellt. Wer den C49C1S mit voller Auflösung und 240 Hz betreiben möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Monitor, sondern auch auf die Fähigkeiten der Signalquelle achten.
Titan Army C49C1S: Lautsprecher
Titan Army integriert zwei Lautsprecher mit jeweils 5 Watt. Dass überhaupt Lautsprecher vorhanden sind, ist in manchen Situationen durchaus praktisch. Für Windows-Sounds, Videokonferenzen oder gelegentliche Videos reichen sie aus.
Klanglich sollte man allerdings nicht zu viel erwarten, denn die Wiedergabe darüber ist eher zweckmäßig. Für Gaming, Musik oder Filme bleiben gute Kopfhörer beziehungsweise externe Lautsprecher die deutlich bessere Wahl.
Titan Army C49C1S: Stromverbrauch
Ein 49-Zoll-Monitor mit 240 Hz ist naturgemäß kein Energiesparwunder. Titan Army nennt eine typische Leistungsaufnahme von 80 Watt und maximal 215 Watt. Im Energiesparmodus sollen weniger als 0,5 Watt verbraucht werden.
Unsere nachgemessenen Werte lagen sogar darunter, mit 60 Watt bei 50 Prozent Helligkeit und ungefähr 80 Watt bei maximaler Helligkeit. Das ist zwar mehr als bei einem einzelnen 27-Zoll-Display, ersetzt der C49C1S allerdings tatsächlich zwei Monitore, relativiert sich der Verbrauch etwas.





