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Amazfit X – Smartwatch mit Curved Display kommt!

by Timo30. April 2020
Es gibt mal wieder etwas Neues von Huami. So neu vielleicht auch wieder nicht, denn immerhin hatte der Hersteller das Produkt bereits auf der IFA 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Rede ist von der Amazfit X, eine der futuristischsten Smartwatches dieser Zeit. Nach langem Stillschweigen ist die Smartwatch auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo aufgetaucht.

Amazfit X Curved Smartwatch

Crowdfunding im ursprünglichen Sinne ist eigentlich ein Finanzierungsinstrument, um Projekte ohne finanziellen Background zu unterstützen und somit möglich zu machen. Die Mutigen die sich darauf einlassen, sind die so genannten “Backer”. Mittlerweile sind auf Crowdfunding Plattformen, wie z.B. Indiegogo, nicht nur kleine Startups unterwegs, sondern auch Unternehmen, die eine solche Schwarmfinanzierung gar nicht nötig haben.

So sieht die Amazfit X Smartwatch aus.

Solche Unternehmen nutzen “Crowdfunding” meist als Marketinginstrument, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wieso sich Huami für Indiegogo entschieden hat, steht übrigens am Ende der Funding-Seite. Dort erklärt der Hersteller, dass man vor dem Marktstart zunächst testen möchte, wie erfolgreich das Produkt bei den Backern ankommt. Early Birds können die Amazfit X ab 137 Euro “backen”. Der Versand soll im August 2020 erfolgen. Mutige vor!?

Curved AMOLED Display

Was die Smartwatch so besonders macht, ist das um 92 Grad gebogene, 2.07 Zoll AMOLED Display. Wie ein Armband schmiegt sich die Amazfit X um das Handgelenk. Die Spezifikationen des Curved Display haben es in sich. Mit einer Punktdichte von 326 PPI ist das Display gestochen scharf, weshalb einzelne Pixel mit dem bloßen Auge kaum sichtbar sein sollten.

Die Amazfit X bietet mehr als 40 Watchfaces.

Der AMOLED Displaytyp sorgt für besonders kräftige Farben und einen hohen Kontrast. Besonders interessant ist auch die hohe Displayhelligkeit. Die von Huami angegebene Leuchtdichte von 400 Nit ermöglicht, dass das Display auch im Freien, insbesondere bei Sonnenschein, lesbar bleibt.

Reine Touchbedienung

Huami legt bei der Amazfit X Wert auf ein “button-free” Design. Es gibt also keine Bedienknöpfe, die das symmetrische Design in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigen könnten. Die Bedienung erfolgt rein über den Touchscreen des Displays und einen seitlichen Sensor, der Berührungen erkennt.

Diese Funktionen bietet die Amazfit X.

Sauerstoffsättigung (SpO2)

Auf diese Funktion haben viele Amazfit Fans gewartet. Die Amazfit X ist in der Lage den Sauerstoffgehalt im Blut (SpO2) zu messen. Gemessen wird mit dem Pulsoxymetrie-Verfahren, bei dem mit Hilfe von Licht (Infrarot) die Haut durchleuchtet und so die arterielle Sauerstoffsättigung ermittelt wird. Ein weiteres Gesundheits-Feature ist die Herzfrequenzmessung. Für noch genauere Ergebnisse hat Huami einen besonders großen PPG-Sensor verbaut. Die Herzfrequenz ist kontinuierlich, 24 Stunden am Tag, messbar.

Das Cruved Display der Amazfit X Smartwatch.

9 Sportmodi, PAI und Widgets

Sportlichen Nutzern stehen insgesamt 9 Sportprogramme zur Seite. Dazu zählen auch zwei Schwimmprogramme, denn die Amazfit X ist bis 50 Meter wasserdicht und kann beim Schwimmen am Handgelenk bleiben. Outdoor-Läufer kommen ebenfalls auf ihre Kosten. GPS und GLONASS sorgen dafür, dass der Streckenverlauf präzise erfasst wird.

Sportverwaltung per Smartwach und App.

PAI steht für Personal Activity Intelligence und ist der smarte Fitnesscoach, der auf der Smartwatch vorzufinden ist. Aus den gesammelten Daten erstellt PAI ein persönliches Fitness- und Gesundheitsprofil. Weitere Funktionen sind ein Schlafmonitor, ein Stresslevelmonitor und eine Bewegungserinnerung. Wie auch alle anderen Amazfit Wearables, ist die Amazfit X eine Smartwatch mit proprietären Amazfit OS. Die Installation von Apps ist zwar nicht möglich, Nutzer können allerdings aus mehr als 40 Widgets wählen. Als Schnittstelle zur Aufbereitung und Verwaltung der gesammelten Daten, dient die Amazfit App.

7 Tage Akkulaufzeit

Nicht nur das Display ist Curved, sondern auch der Akku. Dadurch ist Huami in der Lage einen größeren Akku zu verbauen, der im Schnitt bis zu 7 Tage ohne Nachladen auskommt. Geladen wird der 200 mAh Akku über einen magnetischen 2-Pin Ladeconnector. Die Ladezeit beträgt ungefähr 2 Stunden.

Quelle: indiegogo.com

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