Kameras
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Review

Die DURAMAXX Grizzly Wildbeobachtungskamera im Test

by 7. Dezember 2015
Bei einer Wildbeobachtungskamera denken viele direkt an Waldgrundst√ľcke, J√§ger und Wild, doch um eine solche Kamera effektiv nutzen zu k√∂nnen ben√∂tigt man lediglich einen kleinen Garten. Man wird √ľberrascht sein, welche heimischen Tiere sich selbst in einem kleinen Garten nachts herumtreiben. Allerdings gibt es auch beim Kauf einer Wildbeobachtungskamera einiges zu beachten. Wie sich die Grizzly Wildbeobachtungskamera schl√§gt habe ich mir n√§her angesehen.
√úberblick
Hersteller

DURAMAXX

Produktbezeichnung

Grizzly 3.0

Spezifikationen

Anschl√ľsse: USB-Schnittstelle (2.0 Typ B), SD-Speicherkarten-Slot, 3,5mm-Klinken-TV-Ausgang, IR-Booster-Buchse, 6V/1V DC Solar Power Port
Foto-Auflösung: 3264 x 2448 (8 MP), 2592 x 1944 (5 MP), 2048 x 1536 (3MP), 1024 x 768 (1,3 MP)
Video-Auflösung: 1280 x 720 (HD), 720 x 480, 640 x 480 (VGA)
unterst√ľtzte Bildformate: PAL, NTSC (Bitte beachten Sie, dass NTSC voreingestellt ist und in Europa auf PAL umgestellt werden muss)
Bewegungssensorempfindlichkeit stufenlos variierbar
unterst√ľtzte Speicherkartenkapazit√§t: max. 32GB
Videodauereinstellung: 3 - 90 Sekunden
Bewegungssensor Betriebsmodi: Tag, Nacht, 24 Stunden
Pausierungseinstellung: 0, 1, 3, 5, 10, 20, 30, 60 Minuten
Schnell-Foto-Modus schießt bis zu 3 Bilder pro Erkennung
Burst-Modus schießt bis zu 5 Bilder pro Auslösung
integrierter Tag/Nacht-Sensor
Datum- und Zeitstempel
LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung
Status LED
Strom Infrarotsensor: 3 x C-Batterie (nicht im Lieferumfang)
Strom Kamera: 4 x D-Batterie (nicht im Lieferumfang)
optionale Strom Kamera: 6V DC Solarpanel (nicht im Lieferumfang)

Lieferumfang

Grizzly 3.0
Gurt
USB-Kabel
Klinken-Cinch-Kabel
Deutsche Anleitung

Testbericht zur DURAMAXX Grizzly Wildbeobachtungskamera

√úberblick

Die 155x190x90mm gro√üe Kamera wurde zuz√ľglich eines verstellbaren Haltegurtes, einem USB Kabel, einem Cinch Kabel sowie einer deutschen als auch englische Betriebsanleitung geliefert. Eine SD-Karte sowie die ben√∂tigten Batterien 3 C- und 4 D-Batterien waren im Lieferumfang nicht enthalten und m√ľssen separat hinzugekauft werden.

Die Grizzly Wildbeobachtungskamera besteht aus einem robusten Kunststoff, der zudem mit einer Tarnoptik bedruckt wurde. Dieses Tarnmuster ist witterungsfest, soweit ich dies nach knapp 10 Tagen Benutzung feststellen konnte.

Vorderseitig sind um die Linse herum mehrere Infrarot LEDs angebracht als auch befindet sich unterhalb ein Bewegungssensor. Ge√∂ffnet wird die Kamera √ľber zwei seitlich angebrachte Klappmechanismen, welche die Kamera ebenso wasserdicht verschlie√üen. Auf der Unterseite befindet sich der Einschaltknopf, welcher in 3 m√∂gliche Positionen (ON ‚Äď OFF ‚Äď TEST) gebracht werden kann. Daneben befindet sich ein 6V Eingang f√ľr ein Solarmodul.

Die Kamera erreicht bei den Videoaufnahmen eine Aufl√∂sung von 720p (1280×720) wobei hier nur 15 Bilder-pro-Sekunde m√∂glich sind. Mit einer niedrigeren Aufl√∂sung von beispielsweise 720×480 Pixel sind auch 30 Bilder-pro-Sekunde m√∂glich. Eine weitere Auswahlm√∂glichkeit sind 640×480 Pixel.

Im Bildmodus kann eine Auflösung bis maximal 7 Megapixel eingestellt werden. Daneben gibt es noch Auswahlmöglichkeiten von 5, 3 und 1.3 Megapixel.

Gesteuert und auch eingestellt wird die Kamera √ľber die ‚ÄěSchaltzentrale‚Äú, die sich im aufklappbaren Deckel der Kamera befindet. Hier befinden sich ein 2.4 Zoll TFT Display sowie zahlreiche Kn√∂pfe und Schalter. Seitlich befindet sich zudem der SD Kartenslot (Achtung, kein micro SD!)

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Inbetriebnahme

 

Als ich die Kamera das erste Mal korrekt einstellen wollte wurde ich von den einzelnen Funktionen und Feinheiten der Kamera regelrecht erschlagen. Hier sollte man unbedingt die Betriebsanleitung zur Hilfe nehmen. Ich wusste zu Beginn bereits nicht einmal wie ich √ľberhaupt das Display der Kamera einschalte.

Als ich mich etwas mit der Betriebsanleitung beschäftigte war auch das Einstellen der Kamera kein Problem mehr. Über das integrierte Display lassen sich bereits die gröbsten Einstellungen vornehmen. Hier kann man unter anderem zwischen dem Bild- und Videomodus wählen und zudem weitere Einstellungen innerhalb des jeweiligen Modus vornehmen.

Hat man die Kamera korrekt eingestellt, kann man sie mit dem beigelegten Haltegurt befestigen und auch einschalten. Hier kann man zwischen einem Testmodus aber auch dem normalen Modus wählen.

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Funktionen

Die Grizzly Wildkamera hat mit einer billigen Jägerknippse wenig am Hut. Hier bekommt eine professionelle Kamera mit zahlreichen Funktionen.

Hier eine knappe Auflistung aller mir bekannten Einstellungsmöglichkeiten:

  • Videomodus: Aufl√∂sung, Bildrate
  • Bildmodus: Aufl√∂sung, Qualit√§t, Belichtung, Burst Modus, ISO, Datumsanzeige
  • Allgemeine Einstellungen: Video Ton, Blitz (IR oder Strobe), Datum und Uhrzeit, Sprache, TV Ausgang (PAL oder NTSC), USB (MSDC oder PCCAM), Formatieren, Werkszur√ľcksetzung, Time Lapse

Des Weiteren kann man sich √ľber das Display die geschossenen Aufnahmen ansehen, man kann die ‚ÄěTrigger Time‚Äú w√§hlen, die Distanz des Bewegungssensors l√§sst sich einstellen, als auch kann man die Aufnahmel√§nge und sogar den IR Sensor individuell einstellen.

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Preisentwicklung

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Preise zuletzt aktualisiert am: 11. Juli 2020 04:07

Testergebnis

Bewertung
Positiv

Viele Einstellungsmöglichkeiten
Guter Bewegungssensor
Gute Bildqualität
Lange Laufzeit mit Batterien
Gute Verarbeitung
Wasserdicht

Negativ

Videoqualit√§t √ľberzeugt nicht
Zu Beginn un√ľbersichtlich

Erster Eindruck
8.0
Verarbeitung
8.5
Design
9.0
Display
8.0
Bedienbarkeit
5.0
Videoqualität
6.5
Bildqualität
8.5
Akkulaufzeit
8.5
Fazit

Die Grizzly Wildkamera w√ľrde ich schon eher als eine professionelle Wildkamera bezeichnen. Es l√§sst sich g√§nzlich alles einstellen.

Entscheidend ist bei einer Wildkamera jedoch auf die Aufnahmequalität und die Haltbarkeit der Batterien. Was bringt eine Wildkamera, die schlechte Aufnahmen fertigt und zudem nach einem Tag bereits nicht mehr arbeitet, weil die Batterien leer sind.

Hier kann ich jedoch jeden Interessierten beruhigen. Selbst nach 10 Tagen Dauerbetrieb war die Kamera noch funktionsf√§hig. Der Akkustand l√§sst sich auch √ľber das integrierte LCD Display ablesen.

Die Videoqualit√§t k√∂nnte meinem Geschmack nach etwas besser sein, doch eine hohe Aufl√∂sung bedeutet zugleich auch einen h√∂heren Stromverbrauch und gr√∂√üere Dateien, die eine 32GB SD Karte schnell f√ľllen k√∂nnen. Die maximale Aufl√∂sung von 720p ist somit nicht unbedingt verkehrt. Lediglich die niedrige FPS Rate st√∂rte mich etwas. Hier h√§tte ich mir bei 720p wenigstens 15 FPS gew√ľnscht. Ich selbst bevorzuge bei dieser Kamera den Bildmodus.

Der IR Blitz arbeitet gut, als auch ist die Reichweite des Bewegungssensors ordentlich. Hier ist jedoch auch Fingerspitzengef√ľhl gefragt, wie man die Kamera positioniert um das beste Ergebnis zu erreichen. Der Testmodus erweist sich hierf√ľr als besonders hilfreich, um den Bewegungssensor entsprechend auszutesten.

Die Verarbeitung der Grizzly Wildkamera konnte mich ebenfalls √ľberzeugen. Das Ger√§t wurde trotz Starkregens im Inneren nicht nass. Das Tarnmuster ist zudem wetterresistent. Insgesamt wurde die Grizzly Wildbeobachtungskamera meinen Erwartungen gerecht.

7.8
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