Design, Lieferumfang und Verarbeitung
Legt man das Magic 8 Pro direkt neben seinen Vorgänger (zum Magic 7 Pro Test), wird es selbst für mich als Tech-Nerd zum unfreiwilligen Ratespiel. HONOR setzt 2026 voll auf Evolution statt Revolution. Das "Glas-Metall-Sandwich" (wobei wir gleich noch über das "Glas" reden müssen) bleibt uns erhalten. Das Kameramodul ist vielleicht ein winziges Stück geschrumpft, der Blitz von oben nach unten umgezogen und es gibt eine zusätzliche Taste, aber im Großen und Ganzen bleibt das Design ziemlich vertraut.

In Europa müssen wir uns mit Schwarz, Sunrise Gold und einem ziemlich schicken Cyan begnügen. Wer auf das cleane Weiß gehofft hat, wird enttäuscht. Das bleibt (mal wieder) dem chinesischen Markt vorbehalten. Im Karton herrscht übrigens gähnende Leere. USB-C-Kabel, SIM-Tool, Papierkram. Wer die vollen 100W Ladegeschwindigkeit nutzen will, muss noch einmal das Portemonnaie zücken und das passende Ladegerät separat kaufen. Willkommen im Jahr 2026.

Die größte Neuerung am Gehäuse ist die zusätzliche Taste im Aluminiumrahmen. HONOR nennt ihn den AI-Button bzw. KI-Taste, die unterhalb der Lautstärkewippe platziert wurde. Mit Erkennung von Druckstufen und Wischgesten kann sie weit mehr als eine gewöhnliche Taste, allerdings waren zum Testzeitpunkt die vorhandenen Software-Optionen dafür noch etwas dünn besiedelt. Im Grunde lassen sich damit verschiedene KI-Funktionen triggern, aber im Alltag hat er sich vielmehr als praktischer Kamera-Auslöser erwiesen. Immerhin kann sie damit schon etwas mehr als KI-Tasten anderer Hersteller!

Das Display biegt sich an allen vier Kanten sanft ab und vermeidet damit die nervigen Fehlbedienungen der extremen Edge-Displays von früher. Nur die ab Werk aufgebrachte Folie fühlt sich beim Wischen vom Rand etwas scharfkantig an. Da das NanoCrystal-Shield-Glas ohnehin einiges aushalten soll, wäre "nackt" hier vermutlich die bessere Wahl. Wo wir gerade beim Thema Schutz sind, das Smartphone ist nach IP68 / IP69 / IP69K und SGS-5-Sterne-Sturzfestigkeit zertifiziert.

Dann wäre da noch die Rückseite. HONOR verzichtet diesmal auf klassisches Glas und setzt auf einen faserverstärkten Kunststoff. Das klingt zwar zunächst nach Downgrade, fühlt sich aber deutlich hochwertiger an als Kunststoffrückseiten im Niedrigpreissegment und dürfte deutlich bruchsicherer sein als Glas. Allerdings ist es genauso rutschig wie Glas, zieht Fingerabdrücke magisch an und wird vermutlich schneller Kratzer sammeln als Gorilla Glass. Ob man Kunststoff an einem 1.300 Euro Smartphone mag, bleibt am Ende wohl eine Glaubensfrage.
Display
Das OLED-Display ist zum Vorgänger von 6,8 Zoll auf 6,71 Zoll geschrumpft, womit das Magic 8 Pro auch größentechnisch zu allen Seiten wenige Millimeter kompakter ausfällt. Trotz Größen-Downgrade gibt es einige Verbesserungen, allen voran eine Steigerung bei der maximalen Helligkeit, die mit 6000 Nits im Peak absolute Spitzenwerte erreicht. Egal wie man das Smartphone dreht oder wendet und egal welche Wetterkapriolen gerade stattfinden, das Display bleibt sehr gut lesbar.

Mit einer Auflösung von 1.280 × 2.800 Pixeln (453 ppi) gewinnt HONOR zwar nicht das Quartett gegen die 1440p-Elite, aber wer hier noch Pixel zählt, hat ganz andere Probleme. Die Darstellung ist knackscharf, Farben angenehm natürlich und dank LTPO-Technik schaltet das Panel zudem butterweich zwischen 1 Hz und 120 Hz hin und her. Übrigens werden auch beim Gaming hohe Bildraten unterstützt. Sowohl grafisch aufwendige 3D-Spiele als auch einfachere Arcade-Titel kann das Magic 8 Pro mit mehr als 60 fps darstellen.
Funktional versteckt sich unter dem Menüpunkt "Augenschonendes HONOR Display" ein ganzes Arsenal an Features für die Augengesundheit. Dazu zählen eine individuelle Anpassung von Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe per Onscreen-Test, Blaulichtfilter, eine farbtemperaturabhängige Anpassung an das Umgebungslicht sowie ein Defokus-Modus, der das Betrachten entfernter Inhalte simulieren soll. Ebenfalls mit an Bord ist eine Funktion zur Reduzierung von Motion Sickness.

Wer gerne auf dem Smartphone Serien und Filme streamt, bekommt mit HDR10, HDR10+, Dolby Vision und HDR Vivid alle gängigen HDR-Standards. Netflix streamt Inhalte in Full HD inklusive HDR, unterstützt durch Widevine L1. Auch HDR-Wiedergabe in YouTube funktioniert problemlos, selbst im Picture-in-Picture-Modus.
Leistung
Dass HONOR für das 2026er-Flaggschiff zu Qualcomms neuestem Rechen-Monster greift, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der im 3-nm-Verfahren gefertigte Snapdragon 8 Elite Gen 5 befeuert das Magic 8 Pro mit massig Leistung, darunter 20 Prozent mehr CPU-Power im Vergleich zum Vorgänger, 23 Prozent mehr GPU-Leistung und eine NPU, die satte 37 Prozent schneller mit KI-Daten jongliert.
Während man in China zwischen verschiedenen Speicher-Konfigurationen wählen kann, gibt es bei uns nur das Einheitspaket mit 12 GB LPDDR5X-RAM und 512 GB UFS-4.1-Speicher. Das ist für 99 % aller Nutzer mehr als genug, aber wer auf 16 GB RAM oder ein Terabyte internen Speicher gehofft hat, muss wohl oder übel importieren.
In den nackten Zahlen der Benchmarks wie Geekbench, AnTuTu oder 3DMark landet das Magic 8 Pro nicht ganz auf dem ersten Platz. HONOR scheint die GPU etwas konservativer abzustimmen als manche Gaming-fokussierte Konkurrenz. Aber, und das ist ein großes Aber, beim Thema Stabilität sieht die Sache anders aus. Während andere Smartphones mit dem Elite-Chip nach ein paar Minuten Gaming vor der Hitze kapitulieren, bleibt das Magic 8 Pro ziemlich stabil.
Spannend (und ein bisschen frustrierend) wird es beim CPU-Verhalten. In den Akku-Einstellungen gibt es den obligatorischen "Performance-Modus", der das Magic 8 Pro dann doch nach einigen Minuten Stresstest ins Schwitzen bringt. Deutlich entspannter, aber auf niedrigerem Leistungsniveau bleibt die CPU im "Balanced-Modus". Auch hier sei gesagt, dass für 99 % aller Nutzer die Wahl zwischen Performance- und Balanced-Modus keinen Unterschied machen wird. Spiele und Apps laufen, egal wie, flüssig.

Konnektivität und Audio
Mobilfunk
Ausstattungstechnisch gibt sich das Magic 8 Pro keinerlei Blöße. Im Mobilfunk funkt es selbstverständlich in 4G- und 5G-Netzen und unterstützt eine breite Palette europäischer Frequenzen. Im Testzeitraum war der Empfang durchweg stabil, egal ob in der Stadt, auf dem Land oder im Auto. Bei der SIM-Konfiguration zeigt sich HONOR flexibel. Möglich sind zwei physische Nano-SIMs, eine Nano-SIM plus eSIM oder auch zwei eSIMs gleichzeitig. VoLTE und VoWiFi werden unterstützt und sorgen für schnelle Rufaufbauten und saubere Sprachqualität.
Beim Telefonieren überzeugt das Magic 8 Pro mit sehr guter Verständlichkeit. Die Mikrofone leisten gute Arbeit und filtern Wind- und Umgebungsgeräusche zuverlässig heraus. Der Ohrlautsprecher erreicht eine hohe Lautstärke, ohne dabei unangenehm zu verzerren.

Wi-Fi, Bluetooth und Position
Zu den drahtlosen Standards gehören Wi-Fi 7, das im Alltag unauffällig, aber zuverlässig seinen Dienst verrichtet, sowie Bluetooth 6.0. Unterstützt werden unter anderem aptX HD, Adaptive und Lossless, LHDC 5 und LDAC. Auch das ASHA-Protokoll für Hörgeräte ist an Bord. NFC ist selbstverständlich vorhanden und funktionierte im Test problemlos für mobiles Bezahlen.
Für die Standortbestimmung nutzt das Magic 8 Pro Dual-Band-GPS und greift auf GPS, AGPS, Glonass, BeiDou, Galileo und QZSS zu. Die Positionsbestimmung erfolgt schnell und präzise, in der Regel innerhalb weniger Sekunden und mit hoher Genauigkeit. Bei der Navigation im Auto gab es keinerlei Aussetzer. Zusätzlich sitzt auf der Oberseite ein Infrarot-Sender, der das Smartphone als Universalfernbedienung nutzbar macht.
USB und Sensorik
Der USB-C-Port arbeitet mit USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) und unterstützt DisplayPort für die Bild- und Tonausgabe auf externe Displays. An Sensorik ist alles an Bord, was man erwartet, darunter Beschleunigungs-, Näherungs- und Lichtsensor, Gyroskop, Barometer, Hall-Sensor und E-Kompass. Der Fingerabdrucksensor sitzt unter dem Display, arbeitet schnell und zuverlässig. Ergänzend steht eine sichere 3D-Gesichtserkennung zur Verfügung, die das Smartphone ebenso zügig entsperrt.
Lautsprecher
Beim Lautsprecher setzt HONOR auf ein ungewöhnliches Stereo-Setup mit zwei gleich großen Lautsprechern im 12 x 16 mm Format, die über sogenannte Dual-Open-Chamber-Technologie verfügen. Dabei wird das Innere des Smartphones als Resonanzraum genutzt, um den Tieftonbereich zu verstärken. Für Telefonate kommt zusätzlich ein separater, kleiner Ohrhörer-Treiber zum Einsatz.
Das Ergebnis kann sich hören lassen. Im Lautstärketest erreicht das Magic 8 Pro exzellente Werte, was selbst im Flaggschiff-Segment keine Selbstverständlichkeit ist. Gegenüber dem Vorgänger wurde der Klang nochmals verbessert. Stimmen klingen klarer, die Höhen lebendiger und der Bass ist präziser und besser kontrolliert als zuvor. Für ein Smartphone bleibt er natürlich physikalisch begrenzt, wirkt aber erstaunlich präsent.
Software
Das Magic 8 Pro kommt mit Android 16 und der Zusage für sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, womit es theoretisch bis 2033 auf aktuellem Stand bleibt. HONOR zieht damit mit Google und Samsung gleich und macht eine klare Ansage, die man bei einem 1.300 Euro Invest definitiv hören will.
Wer MagicOS kennt weiß, dass HONOR viel im System rumwerkelt. Das aktuelle MagicOS 10 wirkt dagegen etwas erwachsener als frühere Versionen. Die Oberfläche ist aufgeräumter, die Animationen sind weicher und überall begegnen einem schicke Glas-Effekte und Blur-Elemente, die leise nach Cupertino rufen. Es ist kein Geheimnis, dass HONOR gerne Richtung iPhone schielt, aber wenn das Ergebnis so flüssig und wertig aussieht, beschwere ich mich nicht.
Die Magic Capsule, HONORs Antwort auf die Dynamic Island, ist natürlich wieder dabei und zeigt Benachrichtigungen rund um den Selfie-Ausschnitt an. Auch die riesigen Ordner (bis zu 15 Apps in einem 2×3-Feld) sind geblieben. Sie sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber praktisch, wenn man seinen Homescreen effizient nutzen will.
Auch in diesem Jahr bleibt Künstliche Intelligenz ein spannendes Thema bei HONOR. Hinter sehr viel Marketing-Sprech stecken allerdings auch einige echt nützliche Tools dahinter. Allen voran Magic Portal als smartes Copy-Paste-Tool mit KI-basierten Kontextvorschlägen, das ich mittlerweile sehr gerne nutze.
Im HONOR AI-Bereich gibt es allerdings noch weitere praktische Alltagshelfer, darunter KI-Untertitel für die Echtzeit-Transkription von Videos und Sprache, KI-Übersetzungen für Live-Übersetzungen bei Gesprächen sowie eine Übersetzungsfunktion für Telefonate oder KI-Erinnerungen, eine Art digitales Sammelalbum für Screenshots und Texte.
Ergänzt wird das KI-Paket durch eine umfangreiche Sammlung an Fotobearbeitungsfunktionen. Dazu zählen unter anderem das Entfernen von Objekten, Hochskalieren von Bildern oder automatisches Neuausrichten von Motiven.
Viele dieser Funktionen lassen sich direkt über die neue KI-Taste aufrufen. Die Taste unterstützt drei unterschiedliche Eingabearten und kann somit mehrfach belegt werden. Neben KI-Funktionen lassen sich dort auch klassische Shortcuts hinterlegen.
Kamera
Das Triple-Kamera-Setup des Magic 8 Pro ist eine konsequente Weiterentwicklung dessen, was wir schon vom Magic 7 Pro kennen. Aber der Teufel steckt im Detail.
Den größten Feinschliff betrifft das Teleobjektiv, das damals beim Magic 7 Pro etwas hinter den Erwartungen zurückblieb. Auf die Kritik hat HONOR scheinbar gehört und verbaut diesmal einen optisch stabilisierten 200 MP Samsung ISOCELL HP9 mit 1/1,4 Zoll Größe und f/2.6 Blende. Die Brennweite liegt jetzt bei echten 85 mm (3,7-fach Zoom), beim Vorgänger waren es noch hochgerechnete 72 mm (3-fach Zoom).
Die Hauptkamera bleibt hingegen größtenteils unverändert und verwendet mutmaßlich weiterhin den optisch stabilisierten 1/1,3 Zoll großen 50 MP Omnivision OV50H, den HONOR bereits mit dem Magic 6 Pro eingeführt hat. Die variable f/1.4 bis f/2.0 Blende wurde im Magic 8 Pro allerdings durch eine feste f/1.6 Blende ersetzt.

Unverändert bleibt die Ultraweitwinkelkamera mit 50 MP, 12 mm Brennweite, f/2.0 Blende und 122° Sichtfeld. Die Frontkamera löst weiterhin mit 50 MP auf, nutzt eine f/2.0 Blende, verwendet diesmal aber Fixfokus statt Autofokus. Hier nochmal die technischen Details der Kameras im Überblick:
- Hauptkamera: 50 MP Omnivision OV50H, 1/1,3 Zoll, f/1.6 Blende, 23 mm Brennweite, Laser-AF, PDAF, OIS, Video bis 4K120
- Telekamera: 200 MP Samsung ISOCELL HP9, 1/1,4 Zoll, f/2.6 Blende, 85 mm Brennweite, PDAF, OIS, Video bis 4K120
- Ultraweitwinkel: 50 MP, 1/2,88 Zoll, f/2.0 Blende, 12 mm Brennweite (122 Grad), PDAF, Video bis 4K60
- Frontkamera: 50 MP, 1/2,93 Zoll, f/2.0 Blende, 21 mm Brennweite, Fixfokus, Video bis 4K60
Hauptkamera
Bei guten Lichtverhältnissen zeigt das Magic 8 Pro, warum HONOR bei Kameras einen guten Ruf hat. Die Hauptkamera liefert scharfe, detailreiche Fotos mit großem Dynamikumfang und kräftigen, aber nicht überdrehten Farben. Die Belichtung ist eher auf der helleren Seite, ohne dabei Highlights zu verlieren.
Personen werden sehr ordentlich abgebildet, Hauttöne wirken natürlich und der leichte natürliche Bokeh in Kombination mit dem 2-fach Zoom kann in manchen Situationen den Porträtmodus sogar überflüssig machen. Hier einige Aufnahmen mit 46 mm Brennweite.
Bei wenig Licht spielt HONOR seine KI-Karte besonders offensiv aus. Die Hauptkamera liefert bereits ohne KI sehr gute Nachtaufnahmen mit sauberer Belichtung, kräftigen Farben und ordentlicher Detailzeichnung. Aktiviert man den KI-Nachtmodus, werden Texturen deutlich klarer gezeichnet. Das geschieht allerdings auf Kosten der Natürlichkeit, weshalb die Aufnahmen teilweise gekünstelt erscheinen.
Telekamera
Die Telekamera liefert bis ungefähr 10-facher Vergrößerung sehr gute Ergebnisse mit sauberer Detailzeichnung und stabilem Weißabgleich. Die Farben sind minimal zurückhaltender als bei der Hauptkamera, was in manchen Situationen sogar angenehmer wirkt. Porträts sind optisch schön freigestellt, allerdings nicht immer perfekt scharf im Gesicht. Hier scheint der Fokus gelegentlich minimal zu wandern.
Bei Nacht profitiert die Telekamera ebenfalls von der KI-Unterstützung, weshalb auch hier teilweise sehr schöne, aber auch etwas gekünstelt wirkende Aufnahmen entstehen.
Ultraweitwinkelkamera
Sehr gute Schärfe über das gesamte Bild, stabile Farben und ordentlich Dynamikumfang, trotz extremem Bildwinkel. Gerade bei weiten Landschaften entstehen damit tolle Fotos. Bei Nacht kann sie mit der Hauptkamera und Telekamera jedoch nicht mithalten.
Frontkamera
Eine insgesamt brauchbare Kamera, die sich irgendwo im Flaggschiff-Mittelfeld einpendelt. Die Farbdarstellung wirkt natürlich und der Dynamikumfang fällt groß aus. Gruppen-Selfies werden durch den fehlenden Autofokus etwas erschwert.
Video
Videos nimmt das Magic 8 Pro mit Haupt- und Telekamera in bis zu 4K bei 120 fps auf. Ultraweitwinkel und Frontkamera sind auf 4K60 begrenzt. Der Dynamikumfang ist stark, die Farben wirken etwas übersättigt. Die Schärfe könnte vor allem bei Haupt- und Ultraweitwinkelkamera höher sein. Das Teleobjektiv schlägt sich hier am besten. Die Stabilisierung funktioniert insgesamt gut, besonders bei ruhigen Aufnahmen und langsamen Schwenks.
Nachts nimmt die Detailauflösung sichtbar ab. Die Hauptkamera sieht aus der Distanz gut aus, verliert bei näherer Betrachtung aber an Schärfe. Der Ultraweitwinkel rauscht stark, das Tele bleibt vergleichsweise scharf, aber ebenfalls körnig.
Akku
Beim Thema Akku spielt HONOR weiterhin das Spiel mit Geografie. Wer in China lebt, bekommt das Magic 8 Pro mit gigantischen 7.200 mAh. Hier in Europa müssen wir uns mit 6.270 mAh begnügen, was im Vergleich zum Vorgänger immerhin ein Wachstum um 1.000 mAh darstellt. Unter der Haube steckt in allen Modellen die neue Silizium-Kohlenstoff-Technologie, die deutlich mehr Energie auf engerem Raum speichert als klassische Akkus.
Die Laufzeit hat sich im Vergleich zum Vorgänger nochmal verbessert. Wo das Magic 7 Pro noch alle 1 bis 1 1/2 Tage an die Steckdose musste, hält das Magic 8 Pro locker 1 1/2 Tage durch und je nach Nutzung sogar bis zu 2 Tage am Stück.
Mit passendem HONOR SuperCharge Netzteil oder einem leistungsstarken PowerDelivery Netzteil lädt das Magic 8 Pro (theoretisch) mit bis zu 100 Watt. Einmal komplett aufladen dauerte im Test gerade einmal 39 Minuten. Neben kabelgebundenem Laden wird auch kabelloses Laden unterstützt. Mit bis zu 80 Watt bleibt die Ladeleistung hoch genug, um den Akku in unter einer Stunde vollzuladen.
Wie schon beim Vorgänger integriert HONOR mehrere Funktionen zur Schonung des Akkus. Die Smart-Battery-Capacity-Option begrenzt die Ladung leicht unterhalb der tatsächlichen Maximalspannung. Die Funktion "Sicheres Laden" stoppt den Ladevorgang bei 100 Prozent und startet ihn erst wieder, wenn der Akkustand unter 95 Prozent fällt. Zusätzlich lässt sich ein festes Ladelimit von 70, 80 oder 90 Prozent einstellen, was vor allem bei dauerhaft angeschlossenem Gerät sinnvoll sein kann.
























































Malefitz
Ist die Ausstattung also identisch zur Global oder habe ich was übersehen?