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Roborock Q7 Max+ Produktbild

Roborock Q7 Max+ Test – Der Saugroboter-Bestseller fürs kleine Budget?!

Testbericht erstellt von Timo A. am 11. August 2022

Viel Saugroboter fürs Geld? Dann lohnt es sich einen Blick auf den neuen Roborock Q7 Max+ zu werfen, der inklusive Absaugstation ein interessantes Gesamtpaket präsentiert.

Wie sich der Saugroboter in den einzelnen Disziplinen schlägt, das klären wir jetzt im Test!

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Test: Roborock Q7 Max+

Mit der Einführung des Roborock Q7 Max+ hat Roborock zugleich eine neue Saugroboter-Reihe ins Leben gerufen. Die neue Q-Reihe platziert sich funktional und preislich unter den Modellen der S-Reihe und hat vor allem preisbewusste Käufer im Blick, die dennoch ein stimmiges Saugroboter-Gesamtpaket erwarten.

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Neues Preis-Update für den Roborock Q7 Max! Beim Online-Händler Geekmaxi gibt es Roborocks starken Budget-Saugroboter zum aktuellen Angebotspreis von nur 289 Euro statt 319 Euro. Wer ihn sich lieber mit Absaugstation zulegen möchte, der bekommt das Plus-Bundle bei Geekbuying für reduzierte 447 Euro.

Der Versand ist kostenfrei und erfolgt aus dem EU-Warenlager. Die Garantie beträgt 2 Jahre.

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Funktional am ehesten vergleichbar ist der Roborock Q7 Max+ mit dem bereits 2019 eingeführten Roborock S5 Max, der noch immer zu den Beststellern in seiner Klasse zählt. Im folgenden Vergleich haben wir die wesentlichen Daten und Funktionen gegenübergestellt.

Vergleich: Roborock S7 vs. S6 Max V vs. S5 Max

Modell Roborock Q7 Max Roborock S7 Roborock S5 Max
Saugleistung 4.200 Pa 2.500 Pa 2.000 Pa
Lautstärke (max) 67 dB 67 dB 65 dB
Staubbehälter 470 ml 470 ml  460 ml
Wasserbehälter 350 ml 300 ml 290 ml
Akku (Laufzeit / Ladezeit) 5200 mAh (3 Std. / 5 Std.) 5200 mAh (3 Std. / 5 Std.) 5200 mAh (2.5 Std. / 5 Std.)
Steigung 2 cm 2 cm 2 cm
Maße 35,3 x 35,0 x 9,65 cm 35,3 x 35,0 x 9,65 cm 35,3 x 35,0 x 9,9 cm
Gewicht 4,7 kg 4,7 kg 3,5 kg
Besonderheiten  

  • Verbesserte Hauptbürste (Vollgummi / Bodenkontakt)
  • Kombitank für Wasser und Schmutz
  • 300 g Anpressdruck beim Wischen
  • Roborock Auto-Entleerungsstation
  • Kindersicherung
  • Kartenspeicherung
  • Zonenreinigung
    • Sonic Mopp-Funktion mit VibraRise
    • Ultraschall-Teppicherkennung
    • Verbesserte Hauptbürste (Vollgummi / Bodenkontakt)
    • Roborock Auto-Entleerungsstation
    • Kindersicherung
    • Kartenspeicherung
    • Zonenreinigung
  • Elektrischer Wassertank
  • Kartenspeicherung
  • Zonenreinigung

Roborock Q7 Max+: Unboxing

Starten wir in den Test. Als Roborock Q7 Max+ (die Betonung liegt auf dem „Plus“) wird der Saugroboter in einem großen Pappkarton geliefert, denn die passende Absaugstation ist im Lieferumfang direkt mit dabei.

Roborock Q7 Max+ Verpackung

So wird der Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation geliefert.

Beim Auspacken wird man als allererstes von einer riesigen Kurzanleitung begrüßt, die die einzelnen Schritte vom Aufbau der Absaugstation bis hin zur Verbindung mit der App erklärt. Die Erklärung ist zwar komplett in Englisch, aber auch für jemanden der kein Englisch versteht, durch die detaillierte Bebilderung gut zu verstehen.

Roborock Q7 Max+ Kurzanleitung

First things first – Die Kurzanleitung des Roborock Q7 Max+.

Saugroboter, Absaugstation und das beiliegende Zubehör befinden sich sorgfältig gestapelt im Karton. Die Absaugstation besteht aus zwei Teilen und muss zunächst noch zusammengebaut werden. Zusammenbauen bedeutet im Falle des Roborock Q7 Max+, dass wir 6 Schrauben festziehen müssen. Das passende Werkzeug befindet sich in greifbarer Nähe auf der Unterseite der Absaugstation.

Rborock Q7 Max+ Absaugstation in zwei Teilen

Die Absaugstation wird in zwei Teilen geliefert.

Das beiliegende Zubehör fällt überschaubar aus. Enthalten sind neben dem Saugroboter und er Absaugstation noch ein 1,5 Meter langes EU-Netzkabel mit Kaltgerätestecker, zwei Staubbeutel, wobei sich einer bereits in der Station befindet und einer als Ersatz mitgeliefert wird, der Wischaufsatz mit einem Wischtuch und die Bedienungsanleitung, die auch in Deutsch abgedruckt ist.

Rborock Q7 Max+ Absaugstation Schrauben

Zusammenstecken und noch 6 Schrauben festziehen.

Roborock Q7 Max+: Design und Verarbeitung

Saugroboter

Dem klassischen Design mit rundem Korpus und aufgesetztem Laser-Turm bleibt Roborock auch beim Q7 Max+ treu. Mit einer Höhe von 9,65 Zentimeter und einem Durchmesser von 35 Zentimeter hat der Saugroboter exakt die gleichen Maße wie ein Roborock S5 Max.

Variationsmöglichkeiten gibt es bei der Farbe, bei der man zwischen Hochglanz-Weiß oder Matt-Schwarz entscheiden kann. Was die Anfälligkeit für Staub und Fingerabdrücke betrifft, schenken sich beide Farbvarianten nichts.

Roborock Q7 Max+ Saugroboter von oben

Von oben präsentiert der Roborock Q7 Max+ seinen Laser-Turm.

Beim Blick von oben erkennt man direkt den leicht versetzten Laser-Turm, mit dessen Hilfe sich der Saugroboter sicher im Raum bewegt. In Fahrtrichtung hätten wir außerdem drei Bedientasten, über die wir die Reinigung starten oder pausieren, den Saugroboter zur Ladestation zurückschicken oder die Bereichsreinigung starten können (bzw. durch 3-sekündiges Gedrückthalten die Kindersicherung aktivieren). Das ist praktisch, wenn wir die App mal gerade nicht zur Hand haben und trotzdem einen Reinigungslauf starten möchten.

Roborock Q7 Max+ aufgeklappt

Die Klappe einfach hochklappen, schon hat man Zugriff auf den Kombitank.

Am anderen Ende befindet sich die Klappe, worüber wir Zugriff auf den Staub- und Wasserbehälter erhalten und wo sich die Reset-Taste befindet. Im Gegensatz zum Roborock S5 Max sind der Staub- und Wasserbehälter nicht mehr getrennt, sondern kombiniert. Das sieht schicker aus, weil von außen kein Wassertank mehr zu sehen ist, erschwert aber auch die Sicht auf den Wasserstand, denn zum Nachschauen muss die Klappe geöffnet werden. Das Fassungsvermögen der Staubkammer beträgt 470 Milliliter. Der Wassertank hat ein Volumen von 350 Milliliter.

Roborock Q7 Max+ von unten

Von unten unterscheidet sich der Roborock Q7 Max+ kaum von den anderen Modellen.

An den Seiten gibt es die übliche Sensorik inklusive Bumper, mit denen sich der Roborock Q7 Max+ an Wänden und Hindernissen orientiert.

Ein Blick auf die Unterseite verrät ebenfalls wenig Neues zu den anderen Roborock-Modellen. Mittig befindet sich die Hauptbürste, die allerdings statt Borsten auf Gummilamellen setzt, eine Seitenbürste, ebenfalls aus Gummi, das Stützrad, Ladekontakte und weitere Sensorik, die Treppenabstürze verhindert.

Roborock Q7 Max+ Hauptbürste

Mit Gummilamellen statt Borsten zu einem besseren Reinigungsergebnis.

Die Hauptbürste mit Gummilamellen ist ein weiterer Unterschied zum Roborock S5 Max, der noch eine Kombination aus Gummilamellen und Borsten verwendet. Der Umstieg erfolgte bei Roborock mit der Einführung des Roborock S7. Der Vorteil liegt im besseren Handling mit Haaren, die sich weniger schnell drumherum wickeln und einfacher zu entfernen sind. Übrigens sind die unterschiedlichen Bürstentypen nicht miteinander austauschbar. Also gar nicht erst ausprobieren!

Absaugstation

Die Absaugstation ist im Falle des Plus-Modells zugleich die Ladestation. Wer sich nur den Roborock Q7 Max zugelegt hat, kann die Absaugstation separat hinzukaufen und macht damit aus seinem Q7 Max einen Q7 Max+.

Roborock Q7 Max+ Absaugstation mit Saugroboter

Die Absaugstation passt farblich zum Saugroboter.

Die (nachgemessenen) Maße der Absaugstation liegen bei einer Höhe von 43 cm, einer Tiefe von ebenfalls 43 cm und einer Breite von maximal 30 cm, gemessen an der Bodenplatte. Damit ist die Absaugstation des Roborock Q7 Max+ deutlich kompakter als die Stationen so manch anderer Saugroboter-Konkurrenten.

Roborock Q7 Max+ Staubbeutel

Wie bei einem herkömmlichen Staubsauger wird der Staubbeutel in die Station gesteckt.

Das Design ist unauffällig schlicht, sodass die Absaugstation zu ziemlich jedem Einrichtungsstil passt. Genauso simpel ist der Aufbau. Hebt man den aufgesetzten Deckel ab, kommt der 2,5 Liter Staubbeutel zum Vorschein. So ein Staubbeutel hält je nach Verschmutzungsgrad ungefähr einen Monat. Ersatz bekommt man unter anderem auf Amazon.

Tipp: Wer auf die Absaugstation nicht verzichten möchte, aber eine beutellose Alternative sucht, der kann die Absaugstation des Roborock S7+ (Link) verwenden. Der Q7 ist auch mit dieser Station kompatibel!

Die Anschaffung lohnt sich vor allem dann, wenn man sich erstmal nur den Roborock Q7 Max ohne Absaugstation zugelegt hat.

Der Stromanschluss befindet sich seitlich. Das Kabel lässt unsichtbar in das Kabelmanagement auf der Rückseite einwickeln.

Verarbeitung

Der Roborock Q7 Max+ Saugroboter kommt in gewohnt guter Roborock Verarbeitungsqualität daher. Die Absaugstation kann der Qualität der Roborock S7+ Absaugstation leider nicht ganz nacheifern. Durch den lediglich aufgesetzten Deckel, der sich nicht sicher schließen lässt, wirkt der Aufbau etwas undurchdacht.

Roborock Q7 Max+: Einrichtung

Die Einrichtung ist einfach, verständlich und schnell durchgeführt. Die Roborock App aus den jeweiligen App-Stores (Android / iOS) herunterladen, bei Roborock registrieren und anschließend die App nach einem neuen Roborock Gerät suchen lassen.

Der Roborock Q7 Max+ wurde im Test bereits nach dem ersten Einschalten ohne Probleme gefunden und war, nachdem man die heimischen WLAN-Daten zugeteilt hat, in unter einer Minute startklar. Einzig worauf man achten muss: Es werden keine 5 GHz Netzwerke unterstützt.

Tipp: Wer bereits Xiaomi Geräte im Haushalt einsetzt und hierfür die Xiaomi Home App verwendet, der kann den Roborock Q7 Max+ auch in der Xiaomi Home App hinzufügen.

Alle wesentlichen Funktionen der Roborock App sind auch in der Xiaomi Home App vorhanden. Lediglich Updates werden i.d.R. über die Roborock App früher verteilt.

Roborock Q7 Max+: App-Benutzeroberfläche & Funktionen

Die Benutzeroberfläche der Roborock App zählt zu den aufgeräumtesten ihrer Art. Der Startbildschirm liefert uns wichtige Infos zur Reinigungsfläche, dem Akkustand und der Reinigungsdauer des letzten Reinigungsvorgangs. Über die mittig platzierte Raumkarte können wir die Position des Saugroboters in Echtzeit verfolgen und sehen bei laufendem Reinigungsvorgang, welche Bereiche bereits abgefahren wurden.

Die Raumkarte wird nach dem ersten Reinigungslauf erstellt und lässt sich anschließend im Detail bearbeiten. Räume lassen sich trennen, zusammenfügen und umbenennen, es gibt die Möglichkeit Sperrzonen, unsichtbare Wände und Wischfreie-Zonen einzuzeichnen und es lassen sich Reinigungsbereiche zuteilen. Wer mehr als nur eine Etage besitzt, kann bis zu 4 Karten einer Wohnumgebung anlegen.

Alle wichtigen Funktionen zur Raumkarte und dem Saugverhalten sind ebenfalls mit nur einem Klick über den Startbildschirm der App erreichbar. Die Saugleistung ist auf Knopfdruck und während des laufenden Reinigungsvorgangs in den Stufen „Leise“, „Normal“, „Turbo“ und „Max“ einstellbar. Gleiches gilt für die Wasserabgabemenge auf das Wischtuch, die sich komplett abschalten, oder in 4-Stufen regulieren lässt.

In den Einstellungen der App haben wir unter anderem Zugriff auf die Kartenverwaltung, können Einstellungen zum Entleerungszyklus der Absaugstation vornehmen und können zeitgesteuerte Reinigungspläne programmieren. Einstellungen zur Leistungssteigerung auf Teppichen, der Kindersicherung oder dem Nicht-Stören-Modus finden wir in den spezifischeren Roboter-Einstellungen.

Spaßig sind die verschiedenen Sprachpakete, die sich auf dem Saugroboter installieren lassen. So ziemlich jede verbreitete Sprache ist dort mit einem eigenen Sprachpaket vertreten. Die Installation eigener Sprachpakete wird offiziell leider nicht unterstützt. Ebenfalls von Vorteil ist die Steuerungsmöglichkeit via virtuellem Steuerkreuz bzw. Joystick. Damit steuert man den Saugroboter selbst aus der Ferne auf eigenen Befehl im Raum.

Den Roborock Q7 Max+ in Google Home oder Amazon Alexa einzubinden ist eine zusätzliche Möglichkeit, den Saugroboter per Sprachbefehl zu steuern. Apple Nutzer können über die Roborock App zur Sprachsteuerung Siri-Kurzbefehle anlegen.

Roborock Q7 Max+: Praxistest

So viel zur App. Schauen wir uns an, wie sich der Roborock Q7 Max+ in der Praxis schlägt.

Saugen

In Sachen Saugkraft übertrifft der Roborock Q7 Max+ so manches Oberklassen-Modell der S-Reihe. Auf dem Datenblatt wird die maximale Saugkraft mit 4200 Pascal (Pa) angegeben. Im Vergleich erreicht der Roborock S5 Max maximal 2000 Pascal und der Roborock S7 rangiert bei 2500 Pascal. Lediglich der Roborock S7 MaxV übertrifft die Saugkraft mit stattlichen 5100 Pascal.

Roborock Q7 Max+ Staubkammer

Die Staubkammer des Roborock Q7 Max+ hat ein Volumen von 470 Milliliter.

Eine höhere Saugkraft bedeutet aber nicht gleich, dass der Saugroboter besser reinigt. Im Saugtest haben wir der Roborock Q7 Max+ auf verschiedenen Hartböden und Teppichen antreten lassen. Auf Hartböden schlägt sich der Saugroboter erstklassig. Typischer Hausschmutz, egal ob fein oder grob, wird in den meisten Fällen beim ersten Drüberfahren aufgesaugt. Hier braucht sich der Roborock Q7 Max+ nicht vor einem Roborock S7 zu verstecken.

Teppiche sind für Saugroboter deutlich schwieriger zu reinigen. Gerade Hochflor-Teppiche gilt es erst mal zu überwinden. Die maximale Höhe darf nämlich keine 2 Zentimeter überschreiten, sonst kann der Roborock Q7 Max+ die Teppichkante nicht überfahren. Flusen werden auf Kurzflor und Hochflor gut aufgenommen. Für feineren und tiefersitzenden Schmutz braucht der Roborock Q7 Max+ mehrere Anläufe. Die automatische Teppicherkennung funktioniert so weit gut. Es dauert allerdings, bis sich die Saugstufe erhöht. Gerade bei kleinen Teppichen, wie man sie häufig im Bad verwendet, befindet sich der Saugroboter meist schon auf halber Strecke, bevor der Turbo einkickt.

Roborock Q7 Max+ Seitenbürste

Auch die Seitenbürste setzt auf Gummi statt auf Borsten.

Weniger gut hat uns die gummierte Seitenbürste gefallen. Im Gegensatz zur Hauptbürste wickeln sich Haare deutlich schneller auf und auf Teppichen bleiben die Gummiärmchen gerne mal hängen. Auch die Wartung gestaltet sich schwieriger, denn statt geklickt ist die Seitenbürste geschraubt. Auf Hartböden fischt die Seitenbürste allerdings gut den Schmutz aus den Ecken.

Was die Lautstärke betrifft, reicht diese je nach Saugmodus von angenehm (ca. 50 dB) bis hörbar laut (ca. 70 dB). Lauter als andere Saugroboter ist der Roborock Q7 Max+ jedoch nicht. Für die Reinigung einer 60 Quadratmeter Fläche benötigt der Saugroboter etwa 65 Minuten.

Insgesamt bietet der Roborock Q7 Max+ eine lobenswerte Saugleistung!

Wischen

Die Wischfunktion des Roborock Q7 Max+ ist ein „nice-to-have“, die sich allerdings nicht mit der Wischleistung der aktuellen Roborock S7-Reihe messen kann. Das automatische Anheben des Wischtuchs beim Saugen von Teppichen und die Schall-Vibrationstechnologie (VibraRise) fehlen hier.

Roborock Q7 Max+ Wischaufsatz

Der Wischaufsatz wird angesteckt. Sichtbar sind die 2 Sprungfedern, die einen 300 Gramm Anpressdruck erzeugen.

Wie zuvor schon erwähnt, verwendet der Roborock Q7 Max+ einen Kombitank, unter anderem mit einer 350 Milliliter Wasserkammer. Der Wischaufsatz wird am hinteren Ende des Saugroboters aufgesteckt und ist mit einem Mikrofaser-Wischtuch ausgestattet, das automatisch über zwei kleine Wasserauslässe befeuchtet wird. Wieviel Wasser abgegeben wird, ist über die App einstellbar. Zwei kleine Federn am Wischaufsatz sorgen dafür, dass ein 300 Gramm Anpressdruck erzeugt wird. Das Wischtuch wird über den gesamten Durchmesser des Saugroboters hinterhergezogen.

Roborock Q7 Max+ Wischtuch

Das Wischtuch hält per Klettverschluss.

So viel zur Theorie. In der Praxis reicht die Wischleistung, um mal eben feucht durchzuwischen. Das Wischen per Hand ersetzt der Roborock Q7 Max+ allerdings nicht. Leichter Schmutz wird gut aufgenommen, was am Ende auch gut am Tuch sichtbar ist. Wie oft der Saugroboter bei einem Reinigungsvorgang drüberwischt ist einstellbar. Um eingetrockneten Schmutz oder Wasserflecken zu beseitigen, reicht die Wischleistung selbst bei mehrmaligem Drüberwischen leider nicht aus. Damit die Wischplatte nach dem Wischen nicht den (Holz)Boden vollnässt und ggf. aufweicht, sollte man sie umgehend entfernen. Wer die Absaugstation benutzt, muss sich hierüber keine Gedanken machen. Der Station ist so konzipiert, dass der Wischaufsatz nicht den Boden berührt.

Achtung: Der Roborock Q7 Max+ hebt das Wischtuch nicht automatisch beim Auffahren auf Teppichen! Wer den Saugroboter zum Wischen verwendet, sollte seine Teppiche wegräumen oder Sperrzonen festlegen.

Die Wischfunktion des Roborock Q7 Max+ ist ein „nice-to-have“, kann sich aber nicht mit den teureren Modellen messen!

Navigieren

Zum Navigieren bedient sich der Roborock Q7 Max+ verschiedener Sensorik. Markantestes Merkmal ist der Laser-Turm auf der Obeseite, der Hindernisse ab ungefähr 10 Zentimeter Größe erkennt. Ergänzt wird der Turm durch Absturzsensoren an den Seiten und der Unterseite.

An den Navigationseigenschaften des Roborock Q7 Max+ gibt es wenig zu beanstanden. Der Saugroboter navigiert durchdacht durch den Raum und findet nach Abschluss der Reinigung auch sicher den Weg zurück zur Station.

Hindernissen und Wänden nähert er sich vorsichtig. Hin und wieder kommt der Bumper zum Einsatz, mit dem der Saugroboter sanft das Hindernis berührt. Den ersten Reinigungsdurchgang sollte man beobachten. Gerade Kabel, Kleidung oder Spielzeug sollte man nicht im Weg herumliegen haben. Die erkennt der Roborock Q7 Max+ nämlich nicht. Größere Hindernisse wie Tisch- und Stuhlbeine umfährt er hingegen sauber.

Probleme können auch spiegelnde Oberflächen oder schwarze Teppiche bereiten, die gerade nicht als Hindernis erkannt werden bzw. die Absturzsensorik auslösen.

Eine ausgeklügelte und präzise Navigation im Raum. Kabel, Socken und andere Hindernisse unter 10 Zentimeter erkennt der Roborock Q7 Max+ allerdings nicht.

Absaugstation

Die Funktionsweise der Absaugstation ist größtenteils selbsterklärend. Am Ende des Reinigungsvorgangs fährt der Saugroboter zurück zur Station und wird über die Unterseite leergesaugt. Der Absaugvorgang dauert ungefähr 15 Sekunden. Die Lautstärke ist ordentlich und reicht fast schon an die Lautstärke eines Industriesaugers ran. Aber auch hier gilt, dass die Absaugstation des Roborock Q7 Max+ im Vergleich zu anderen Modellen nicht ungewöhnlich laut ist.

Roborock Q7 Max+ auf der Station

Die Bodenplatte der Absaugstation ist wie eine Rampe konzipiert.

Der abgesaugte Schmutz landet schließlich im 2,5 Liter Staubbeutel, der bei täglichem Reinigungslauf ungefähr einmal im Monat gewechselt werden muss. Man spart sich also das händische Entleeren der Staubkammer, wovon gerade Allergiker profitieren. Komplett sauber wird die Staubkammer nach dem Absaugen jedoch nicht. Am Filter im Inneren der Staubkammer bleibt hin und wieder Schmutz hängen. Hier reicht es aber, alle paar Wochen die Kammer und Filter unter Wasser zu reinigen. Wann man den Staubbeutel austauschen sollte, lässt sich anhand der LED unter dem Roborock-Schriftzug ablesen.

Akku

Für die Stromversorgung des Saugroboters ist ein fest verbauter 5200 mAh Li-Ionen-Akku zuständig. Laut Roborock ist der Roborock Q7 Max+ im Stande, bis zu 3 Stunden bzw. 300 Quadratmeter Fläche am Stück zu reinigen.

Die Werte konnten wir in der Praxis so weit auch nachvollziehen. Nach der Reinigung unserer 60 Quadratmeter Fläche, für die der Saugroboter 65 Minuten benötigte, waren noch 78 Prozent Restakku vorhanden. Sollte der Akku mal während der laufenden Reinigung leergehen, fährt der Saugroboter automatisch zur Ladestation zurück, lädt sich auf und macht an aufgehörter Stelle weiter.

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Bewertung
Positiv

Insgesamt gute Verarbeitungsqualität
Einfache Einrichtung und Bedienung
Viele Steuerungsmöglichkeiten (Apps, Sprachsteuerung und Tasten)
Gute Navigationseigenschaften
Effiziente Reinigung mit gutem Ergebnis
Kompakte Absaugstation
Gute Akkulaufzeit

Negativ

Teppich-Boost reagiert verzögert
Wischfunktion ohne größeren Mehrwert
Keine automatische Teppicherkennung beim Wischen
Absaugstation etwas laut

Fazit

Mit dem Roborock Q7 Max+ läutet Roborock den Anfang seiner preisbewussten Q-Reihe ein. Im Gesamtpaket mit Absaugstation bietet der Q7 Max+ so ziemlich alles, was ein Saugroboter im Jahr 2022 bieten sollte. Eine hohe Saugleistung, gute Navigationseigenschaften und eine einfache Handhabung sind wesentliche Stärken des Roborock Q7 Max+.

Etwas ernüchternd fällt die Wischfunktion aus, bei der der Wischmopp lediglich nachgezogen wird. Top-Features wie das automatische Anheben des Wischmopps auf Teppichen oder die Schall-Vibrationstechnologie gibt es bisher nur bei den teureren S7-Modellen.

Eins ist jedoch klar: Der Roborock Q7 Max+ hat das Potenzial ein Bestseller unter preiswerten Saugrobotern mit Absaugstation zu werden.

8.8
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Timo Altmeyer Avatar
Verfasser

Hat 2016 die Website techreviewer.de ins Leben gerufen und ist seither aktiver News- und Testberichte-Redakteur in allen Technik-Bereichen.

8 Kommentare

8 Kommentare

  1. Svenja

    7. Juni 2022 um 10:07

    Hallo Timo, erst einmal vielen Dank für den ausführlichen Test. Vielleicht kannst du mir weiterhelfen und zwar bin ich auf der Suche nach einen Saugroboter mit Absaugstation und weil ich von Roborock nur positives gehört habe, soll es auch einer der Marke werden.

    Ich bin mir jetzt nur nicht sicher, ob es ein S7 oder der Q7 werden soll. Eine Absaugstation will ich auf alle Fälle dabei haben. Die Wischfunktion ist mir weniger wichtig, weil mein Wohnzimmer als größter Raum in meiner 60 m² Wohnung Teppichboden hat. Reicht da der Q7 oder doch lieber der S7? LG 🙂

    • Timo Admin

      7. Juni 2022 um 12:19

      Hi Svenja, freut mich, dass dir mein Review gefällt. Wenn wir gar nicht auf die Wischfunktion angewiesen bist, reicht der Q7 Max völlig aus.

      Eine Überlegung, die du noch anstellen könntest, wäre das Thema Absaugstation. Die Station des S7 kann beispielsweise ohne Beutel betrieben werden. Das kann die Station des Q7 nicht. Die Station ist einzeln erhältlich und passt zum Q7.

      Ansonsten bist du mit dem Q7 Max+ sehr gut bedient. Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. 🙂

  2. Svenja

    8. Juni 2022 um 10:22

    Hallo Timo, du hast mir sehr geholfen. 🙂 Ich habe mir jetzt den Q7 Max mit Absaugstation bestellt und bin schon richtig gespannt drauf.

  3. P

    9. Juni 2022 um 12:09

    Darf man in den Wassertank auch Reinigungsflüssigkeit reintun? LG

    • Timo Admin

      10. Juni 2022 um 09:12

      Hi P, ich würde es nicht empfehlen, Reinigungsmittel in den Tank zu tun. Das Wasser wird durch winzige Düsen auf das Tuch abgegeben und je nach Reinigungsmittel, könnten diese verkleben.

      Es gibt zwar spezielle Reinigungsmittel für Saug- und Wischroboter, wie gut oder schlecht die sind, kann ich dir aber leider nicht sagen.

  4. Krissie

    14. Juli 2022 um 20:01

    Hallo,
    danke für die Review. Leider lässt sie, wie alle anderen , meine Frage unbeantwortet. Es könnte daran liegen, dass meine Frage absurd ist, aber der Q7 ist mein erster ernstzunehmender Saugroboter und ich teste mich langsam durch…
    Meine Frage: was passiert mit dem nicht verwendeten Restwasser in dem Kombibehälter?
    Mein Roboter fährt zur Station und will absaugen – dabei würde er doch das Restwasser in den Staubbeutel saugen? Und das bleibt, so es denn so ist, dadrin???
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    • Krissie

      14. Juli 2022 um 20:03

      Und jetzt ignorieren wir die Frage und erfreuen uns an der schönen Review 😉
      Habs jetzt auch kapiert… sorry 🙁

      • Timo Admin

        15. Juli 2022 um 09:55

        Hi Krissie,

        eventuell hat dir das Review die Frage bereits beantwortet. 🙂 Es handelt sich um einen Kombibehälter. Staubkammer und Wassertank sind voneinander getrennt. Das Wasser bleibt beim Absaugen im Wassertank und nur die Staubkammer wird in den Staubbeutel entleert. 🙂

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