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XGIMI Elfin Produktbild

XGIMI Elfin im Test – Kompakter 1080p Beamer ohne (viele) Kompromisse!

Testbericht erstellt von Timo A. am 10. Mai 2022

Der XGIMI Elfin ist ein Winzling unter den Heimprojektoren, der mit nativer FHD-Auflösung, 800 ANSI-Lumen, Sound by Harman Kardon und Android TV OS einige Überraschungen bereithält. Quadratisch, praktisch, aber auch gut? Das finden wir jetzt im Test heraus!

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8.8
Unsere Bewertung
649€ amazon.de
Preisvergleich
Technische Daten
Überblick
Hersteller

XGIMI

Modell

XGIMI Elfin

Spezifikationen

Allgemein
Typ: DLP
Chip: 0.33" DMD 1080p

Lichtquellentechnologie: LED
Helligkeit: 600 - 800 ANSI Lumen

MEMC: Ja
Keystone-Korrektur: Automatisch, Vertikal und Horizontal
Fokus: Auto-Fokus
3D-Unterstützung: Ja
HDR: HDR10

Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Bildformat: 16:9 (4:3)
Projektionsgröße: bis 200"
Projektionsverhältnis: 1.2:1
Kontrastverhältnis: 1000 : 1

Anschlüsse
1x HDMI 2.0
1x USB 2.0
1x 3.5 mm Audio
1x DC

Sonstige
Lautsprecher: 2x 3W Harman Kardon
Audio: DOLBY, DTS
Smart TV: Android TV mit Chromecast
WiFi: Ja (2.4/5GHz)
Bluetooth: Ja, (5.0)

Lampenlebensdauer: >30.000 Stunden
Leistungsaufnahme: 65W
Größe: 192.1 x 194.19 x 48.31 mm
Gewicht: 0,9 kg

Lieferumfang

1x XGIMI Elfin
1x Netzteil (19V 3.42A)
1x Kaltgerätekabel
1x Fernbedienung
1x Benutzerhandbuch

Test: XGIMI Elfin

Angebot (10. Mai 2022)

Der XGIMI Elfin hat einen neuen Meilenstein erreicht und feiert 1 Millionen verkaufte Exemplare. Passend dazu gibt es auf Amazon und nur vom 09. bis 15. Mai den kompakten Elfin Beamer für nur 534 Euro stark reduziert im Angebot.

Angebot bei Amazon

Augen auf beim Beamerkauf! Der Markt günstiger Modelle, die für wenige 100 Euro überragende Bildqualitäten mit Helligkeiten jenseits der 5000 Lumen-Marke versprechen, ist regelrecht übersät. Die Ernüchterung kommt dann bereits nach dem ersten Einschalten, denn so großartig wie versprochen ist das Bild meistens nicht.

XGIMI Elfin Vorderseite mit Linse und ToF Sensor.

Der XGIMI Elfin von vorne.

Eine besonders positive Resonanz verzeichnen hingegen die Heimkinoprojektoren des chinesischen Unternehmens XGIMI, das seit 2013 existiert und mittlerweile auch in Europa angekommen ist. Bekanntheit erlangte XGIMI vor allem im Bereich portabler Mini-Beamer wie dem zuletzt erschienenen XGIMI Elfin (UVP 649 Euro).

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Als ich den XGIMI Elfin das erste Mal vor mir hatte, hat mich der Formfaktor sehr beeindruckt. Ich hatte zwar bereits einige Mini-Beamer im Test, doch der Elfin bewegte sich in einer anderen Liga.

Die gesamte Hardware hat XGIMI in ein 192.1 x 194.19 x 48.31 mm großes Kunststoffgehäuse gepackt. Durch die matt-weiße Farbe, die abgerundeten Gehäuseecken und die am Rand versteckte Linse erinnert der Elfin eher an eine schicke Streaming-Box als an einen Projektor.

Vergleich des XGIMI Elfin mit der Größe eines DIN A4 Blattes.

Im direkten Vergleich mit einem DIN A4-Blatt, passt der Beamer ohne Probleme hinein. Auch die Höhe von weniger als 5 cm ist beachtlich, denn bei vielen Kompaktbeamern ist es meistens so, dass man zur Unterbringung der Lautsprecher und der Projektionshardware samt Kühlung eher in die Höhe baut. Durch den flachen Formfaktor und das leichte Gewicht von 900g lässt sich der Beamer hingegen sehr gut in Taschen und Rucksäcken verstauen.

Der tragbare bzw. portable Aspekt spielt beim XGIMI Elfin auch die entscheidende Rolle und ermöglicht neben der stationären Heimkinoprojektion vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Um den Großeltern mal eben die Urlaubsfotos zu zeigen, den Beamer zum Zocken oder Filmeschauen mit zu Freunden nehmen, in der Uni, Schule oder im Beruf eine Präsentation halten oder Gartenkino an einem gemütlichen Sommerabend sind nur einige der Möglichkeiten, die sich durch den kompakten Formfaktor realisieren lassen.

XGIMI Elfin Anschlussmöglichkeiten.

Die Anschlussmöglichkeiten des XGIMI Elfin befinden sich rückseitig.

Die Anschlussmöglichkeiten sind überschaubar, genügen allerdings denen eines portablen Mini-Projektors. Es gibt einen HDMI 2.0 Eingang, eine USB-A Anschlussmöglichkeit für USB-Eingabegeräte oder Speichermedien, einen 3.5 mm Kopfhörerausgang und einen DC-Eingang für das Netzteil.

Unterseitig ist der XGIMI Elfin mit einem Stativgewinde ausgestattet. Das ist überaus praktisch, denn mit Stativ lässt sich der Beamer ideal ausrichten und ausbalancieren oder an entsprechender Halterung kopfüber aufhängen. Notwendig sind ein Stativ bzw. eine Halterung allerdings nicht. Man kann den Elfin auch einfach auf flacher Fläche platzieren. Gummifüße sorgen für einen sicheren Stand. Fokus und Trapezkorrektur meistert der Elfin vollautomatisch ohne Zutun. Dazu später mehr.

XGIMI Elfin Unterseite mit Stativgewinde.

Unterseitig befindet sich in der Mitte ein Stativgewinde.

An der Verarbeitungsqualität gibt es gar nichts auszusetzen. Die ist trotz des vielen Kunststoffes top! Dem Lieferumfang liegen neben dem Beamer noch das passende Netzteil (19V 3.42A) samt Kaltgerätekabel, die Fernbedienung und das Benutzerhandbuch bei. Die zwei AAA-Batterien, die man für die Fernbedienung benötigt, fehlen. Eine passende Transporttasche wäre (in Anbetracht des Preises) ein wünschenswerter Zusatz gewesen.

XGIMI Elfin Lieferumfang

Das ist der gesamte Lieferumfang des XGIMI Elfin.

Hardware

Spannend geht es weiter mit dem Innenleben des XGIMI Elfin. Die Projektionstechnik ist DLP mit einem 0,33″ DMD-Chip von Texas Instruments. Nativ liegt die Auflösung bei 1080p, hochgerechnet sind aber bis zu 4K möglich. Die Anzeige von 3D- und HDR10-Inhalten unterstützt der kleine Elfin ebenfalls.

XGIMI Elfin Hardware Spezifikationen

Die LED-Lichtquelle bringt bis zu 800 ANSI-Lumen Helligkeit auf die Leinwand. Ein spezieller Blaulichtfilter mindert die Belastung durch blaues Licht, das nachweislich die Augen schädigen kann. Die Lebensdauer der LED gibt XGIMI mit bis zu 30.000 Stunden an. Würde man den Beamer jeden Tag für 8 Stunden laufen lassen, käme man damit auf mehr als 10 Jahre Laufzeit.

Den „Smart TV“ hat der Beamer bereits verbaut. Hier setzt XGIMI auf eine Android TV 10 Benutzeroberfläche mit integrierter Chromecast-Technologie. Angaben zum Prozessor macht XGIMI nicht. Lediglich RAM und Datenspeicher sind mit 2GB und 16GB bekannt. Wie flüssig das System läuft, dazu weiter unten mehr.

Neben den kabelgebundenen Verbindungsmöglichkeiten lassen sich mit Dual-Band WiFi (AC) und Bluetooth 5.0 (BLE) kabellose Verbindungen herstellen.

Inbetriebnahme und Bedienung

Inbetriebnahme

Zum Abschnitt „Inbetriebnahme“ gibt es gar nicht so viel zu sagen, denn der XGIMI Elfin zählt zu den einsteigerfreundlichsten Geräten, die mir je untergekommen sind. Beamer hinstellen, Netzteil anschließen und einschalten. Den Rest erledigt der Elfin von alleine.

Nach jedem Einschalten wird der Fokus automatisch mit Hilfe eines Tiefensensors auf die Projektionsfläche eingestellt. Das kann eine Leinwand oder eine herkömmliche Wand sein. Gleiches gilt für die Trapezkorrektur (horizontal und vertikal), die automatisch Bildverzerrungen ausgleicht.

XGIMI Elfin Trapezkorrektur.

Die manuelle Trapezkorrektur erfolgt an vier Punkten.

Im Test hat beides weitestgehend zuverlässig funktioniert. Das Bild war immer scharf und bei der Trapezkorrektur musste ich nur selten manuell nachbessern, wobei der Beamer auch mit etwas Schieflage ausgerichtet war. Man sollte schon beim Hinstellen darauf achten, dass der Elfin möglichst gerade steht. Befindet sich ein Objekt im Bild, wie z.B. ein Lichtschalter oder eine Pflanze, dann ist der XGIMI Elfin sogar so schlau, das Objekt durch Anpassung der Bildgröße zu meiden.

Erwähnenswert ist der winzige Schalter an der Fernbedienung, worüber man die Lautstärketasten in manuelle Fokustasten umstellen kann. Bei einem Projektionsverhältnis von 1.2:1 sind folgende Bildgrößen nach Abstand möglich:

Abstand (Meter) Projektionsgröße (Zoll)
1,87 m 70″
2,10 m 80″
2,40 m 90″
2,67 m 100″
3,20 m 120″

Die maximale Bildgröße liegt laut XGIMI bei 200″. Sonderlich viel Helligkeit kommt dann aber nicht mehr auf der Leinwand an, weshalb ich eine maximale Projektionsgröße von 120″ empfehle. Ungefähr 90″ sind ideal.

Bedienung

Der Projektor selbst besitzt kein Bedienfeld. Alle Einstellungen und Korrekturen, die man vornehmen möchte, passieren über die Bluetooth-Fernbedienung. Das OSD (On-Screen-Display) wirkt zum Teil etwas verschachtelt. So gibt es innerhalb der Android TV Einstellungen den Punkt „Projektionseinstellungen“, der Einstellungsmöglichkeiten zur Helligkeit, der Trapezkorrektur, der Bildschärfe, der Projektorplatzierung und den Anschlüssen umfasst.

XGIMI Elfin Fernbedienung.

So sieht die kleine Bluetooth-Fernbedienung des XGIMI Elfin aus.

Die sogenannten „Verknüpfungseinstellungen“ lassen sich nur über die Settings-Taste der Fernbedienung aufrufen. Dort sind nochmals die Einstellungen zur Trapezkorrektur aufgeführt. Es gibt allerdings auch Einstellungsmöglichkeiten zum Bildmodus, dem Klang und der 3D-Videoeinrichtung.

Der Bildmodus umfasst die vorgefertigten Profile „Film“, „Fußball“, „Büro“ und „Spiel“. Unter „Benutzerdefiniert“ kann man eigene Einstellungen zum Bild vornehmen. Einstellen lassen sich Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Schärfe, Rauschunterdrückung und Farbtemperatur. Die Farbtemperatur verfügt ebenfalls über einen benutzerdefinierten Modus, bei dem sich Rot-, Grün- und Blau-Werte individuell einstellen lassen. Zusätzlich gibt es erweiterte Einstellungen zum lokalen Kontrast, HDR und zur Bewegungskompensation.

Praxistest: Heimkinotauglichkeit

Bildqualität

Zu den wichtigsten Punkten zählt die Bildqualität und hier gibt der XGIMI Elfin eine wirklich gute Figur ab. Im Test habe ich den Elfin auf eine Low-Gain Leinwand und eine weiße Wand projizieren lassen.

XGIMI Elfin Projektion bei Tag.

Auf der Low-Gain Leinwand überzeugt das Bild durch satte Farben und einen hohen Kontrast. Der Bildmodus „Film“ ist, wie der Name schon sagt, ideal zum Schauen von Filmen. Farben wirken natürlich und warm. Der Lokale Kontrast (Aus, Schwach, Mittel oder Stark), HDR (Aus oder Automatisch) und die Bewegungskompensation (Aus, Schwach, Mittel oder Stark) sind für das Feintuning in diesem Modus einstellbar.

XGIMI Elfin Bildqualität bei Tag.

Die Helligkeit des XGIMI Elfin genügt, um selbst bei Tageslicht ein noch ansehbares 90″ Bild zu projizieren. Die verschiedenen Helligkeitsmodi wirken sich auf Helligkeit und Farbe aus. Der Modus „Leistung“ ist der hellste Modus, bei dem gemessene 700 ANSI-Lumen auf der Leinwand ankamen. Dieser Modus ist allerdings auch stark grünstichig. Der Modus „Augenschutz“ ist der schwächste Modus mit 300 ANSI-Lumen Helligkeit. Hier ist das Bild besonders warm und durch sichtbar erhöhten Rotanteil gezeichnet. Der Modus „Hell“ zeichnet das Bild eher bläulich und „Standard“ ist der natürlichste Modus. Einen ECO-Modus gibt es nicht.

XGIMI Elfin Projektion im Dunkeln (1)

Die Bildschärfe verteilt sich angenehm gleichmäßig über das gesamte Bild und fällt zu den Rändern hin nicht sichtbar ab. Kleine Schriften sind gut lesbar. Ein Pixelgitter erkennt man unter normalem Sitzabstand nicht. Unregelmäßigkeiten bei der Helligkeitsverteilung sind ebenfalls nicht aufgefallen.

XGIMI Elfin Projektion im Dunkeln (2)

Das MEMC (Bewegungskompensation) schlägt sich ebenfalls gut. Je nach Szene können mal Artefakte und Detailverluste auftreten, gravierend sind diese allerdings nicht. Mit HDR10+ Inhalten kommt der Elfin gut zurecht. Im Test abgespielter HDR Content zeigt deutlich knackigere Farben mit besserer Tiefenwirkung und sichtbar mehr Helligkeitsnuancen.

Audio

Das „Sound by Harman Kardon“ Lautsprechersystem mit den zwei 3 Watt Lautsprechern liefert einen Klang, der mit einem kleinen Bluetooth-Lautsprecher vergleichbar ist. Der Klang ist klar und die Lautstärke reicht sehr hoch, ohne dabei zu verzerren oder schrill zu werden. Um einen Film damit zu schauen, ist der Klang völlig ausreichend.

Was dem Klangbild etwas fehlt, sind die Tiefen. Satte Bässe darf man hier nicht erwarten. Externe Lautsprecher oder Soundbars lassen sich per 3.5 mm Klinke oder HDMI ARC verbinden.

XGIMI Elfin Projektion im Dunkeln (3)

Einstellungsmöglichkeiten zum Klang sind möglich. Hier hat man die Wahl aus den Klangprofilen „Film“, „Musik“ und „Sport“, kann DTS Studio Sound auswählen und den Lautstärkeausgleich aktivieren. Übrigens ist der XGIMI Elfin kompatibel zu DTS und Dolby Audio!

Betriebslautstärke

Die Betriebslautstärke variiert je nach Betriebsmodus. Im Modus „Film“ und unter „Standard“ Helligkeit liegt die aus 2 Metern messbare Lautstärke bei knapp 30 dB. Man hört ein leichtes Brummen des Lüfters, das allerdings beim Filmeschauen nicht ablenkt und man schnell ausblendet. Auf höchster Helligkeitsstufe dreht der Lüfter etwas lauter. Hier erreicht der Elfin ungefähr 37 dB, was ich aber auch nicht weiter als störend empfunden habe.

Android TV 10

Mit Android TV 10 bietet der XGIMI Elfin eigentlich eine der besten Smart-TV Oberflächen auf dem Markt. Die Betonung liegt allerdings auf dem Wörtchen „eigentlich“, denn es gibt da ein Problem.

XGIMI Elfin Android TV 10 Benutzeroberfläche

YouTube mit 4K und HDR, Amazon Prime Video und viele andere Streaming-Apps laufen auf dem Android TV des Elfin ohne Probleme. Auch die Chromecast-Integration funktioniert so weit gut und ermöglicht das Streamen von Desktop und Mobilgerät direkt auf den Elfin.

Was im Test allerdings nicht funktionieren wollte, ist Netflix. Bereits beim Starten der App kommt die Warnung „Dieses Gerät ist nicht für Netflix optimiert (-14)“. Nachdem man mit „OK“ bestätigt, startet Netflix und man kann sich auch ohne Probleme mit seinem Account anmelden. Die Vorschauen laden zwar, möchte man allerdings einen Film oder eine Serie starten, kommt der Fehler „Ihr Konto kann auf diesem Gerät leider nicht verwendet werden.“ Netflix über die Chromecast-Integration laufen zu lassen scheitert ebenfalls.

XGIMI Elfin Widevine L1 DRM Test.

Workarounds um Netflix dennoch lauffähig installieren zu können, findet man im Netz. Alternativ kann man auch einen Netflix-kompatiblem Streaming-Stick anschließen. Besser wäre allerdings, wenn XGIMI das Netflix-Problem in den Griff bekommt. Immerhin hat der Beamer ein einigermaßen flüssig laufendes Android TV bereits installiert. Ein Blick in die DRM-Kompatibilität verrät außerdem, dass der Elfin die für Netflix notwendige Widevine-DRM sogar in L1 (FHD, 4K) ohne Probleme unterstützt.

Gaming und 3D

Der XGIMI Elfin besitzt einen eigenen Gaming-Modus, der sich allerdings nur mit angeschlossener Quelle aktivieren lässt. Man hat die Wahl zwischen „Standard“ und „Verstärken“. Letzterer soll den Input-Lag in Spielen deutlich reduzieren, deaktiviert allerdings auch Funktionen wie die automatische Trapezkorrektur.

XGIMI Elfin Linse

Für den Gaming-Test haben Freunde und ich eine PS5 geschnappt und eine Runde Fifa in 4K60 über den Beamer gezockt. Keiner spürte einen signifikanten Input-Lag, der es unmöglich machen würde den Elfin für Spiele zu verwenden. Als kompakter Gaming-Beamer für unterwegs durchaus zu empfehlen!

Die Wiedergabe von 3D-Inhalten unterstützt der XGIMI Elfin ebenfalls. Eine kompatible aktive Shutterbrille ist im Shop für XGIMI für knapp 30€ (Link) erhältlich.

Preisvergleich

iconDeutsches Warenlager
iconLieferzeit 2-5 Werktage
649,00€
iconEuropäisches Warenlager
iconLieferzeit 2-5 Werktage
649,00€
Bewertung
Positiv

Sehr kompaktes Design
Gute Verarbeitung
Flexible Positionierung
Einfache Inbetriebnahme
Automatische Trapezkorrektur und Fokus
Hohe Lampenlebensdauer
Farbwiedergabe, Helligkeit, Bildschärfe
Leiser Betrieb
Gutes Lautsprechersystem
Android TV mit Chromecast

Negativ

Wenig Zubehör im Lieferumfang (Transporttasche?)
Überschaubare Anschlussmöglichkeiten
Kein Bedienfeld
Netflix funktioniert nur mit Workaround

Fazit

Wer einen kompakten Beamer sucht, um den Großeltern mal eben die Urlaubsfotos auf großer Leinwand zu präsentieren, oder um mit Freunden an einem lauen Sommerabend Fußball im Garten zu schauen, der ist mit dem XGIMI Elfin gut bedient.

Der Projektor ist preislich zwar kein Schnäppchen, bietet dafür aber eine sehr einfache Bedienbarkeit dank automatischem Fokus und automatischer Trapezkorrektur, eine wirklich sehr gute Bildqualität mit nativer 1080p Auflösung, hoher Helligkeit und HDR sowie eine integrierte Android TV Streamingbox mit Chromecast-Funktion, wobei es hier einen Kritikpunkt gibt.

Leider wird Netflix von Haus aus nicht auf dem Elfin unterstützt. Andere Streaming-Apps funktionieren hingegen ohne Probleme. Wer trotzdem Netflix über das Android TV des Beamers laufen lassen möchte, muss einen der Workarounds im Netz ausprobieren. Alternativ lässt sich via HDMI eine separate Streaming-Quelle anschließen. Es gibt aber nur einen einzigen HDMI-Eingang!

8.8
Unsere Bewertung
Verfasser

Hat 2016 die Website techreviewer.de ins Leben gerufen und ist seither aktiver News- und Testberichte-Redakteur in allen Technik-Bereichen.

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Überblick
Hersteller

XGIMI

Modell

XGIMI Elfin

Spezifikationen

Allgemein
Typ: DLP
Chip: 0.33" DMD 1080p

Lichtquellentechnologie: LED
Helligkeit: 600 - 800 ANSI Lumen

MEMC: Ja
Keystone-Korrektur: Automatisch, Vertikal und Horizontal
Fokus: Auto-Fokus
3D-Unterstützung: Ja
HDR: HDR10

Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Bildformat: 16:9 (4:3)
Projektionsgröße: bis 200"
Projektionsverhältnis: 1.2:1
Kontrastverhältnis: 1000 : 1

Anschlüsse
1x HDMI 2.0
1x USB 2.0
1x 3.5 mm Audio
1x DC

Sonstige
Lautsprecher: 2x 3W Harman Kardon
Audio: DOLBY, DTS
Smart TV: Android TV mit Chromecast
WiFi: Ja (2.4/5GHz)
Bluetooth: Ja, (5.0)

Lampenlebensdauer: >30.000 Stunden
Leistungsaufnahme: 65W
Größe: 192.1 x 194.19 x 48.31 mm
Gewicht: 0,9 kg

Lieferumfang

1x XGIMI Elfin
1x Netzteil (19V 3.42A)
1x Kaltgerätekabel
1x Fernbedienung
1x Benutzerhandbuch

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