UGREEN Revodok Max 213 Test – Thunderbolt 4 Dock mit 13 Ports im Praxischeck

Veröffentlicht von Christian Matenar am 13. März 2026

Die UGREEN Revodok Max 213 ist eine Thunderbolt-4 Dockingstation mit 40 Gbit/s Bandbreite, Unterstützung für zwei 4K-Displays und einen 2,5-GbE-Port. Im Test schauen wir uns an, wie sie sich im Alltag mit mehreren Monitoren, SSDs und Netzwerkverkehr schlägt.

9.0

Unsere Bewertung
UGREEN Revodok Max 213 Hero

Design und Verarbeitung

Die Revodok Max 213 setzt optisch auf ein schlichtes, funktionales Design. Auffällige LEDs oder verspielte Elemente gibt es nicht, womit sich das Dock unauffällig in den Arbeitsplatz einfügt.

Mit 148,5 × 96,2 × 52 mm ist es klar für den festen Platz auf dem Schreibtisch gedacht und nicht für die Notebook-Tasche. Das Gehäuse wirkt solide verarbeitet, das Gewicht sorgt dafür, dass die Station beim Anschließen von Kabeln sicher stehen bleibt. Ein Lüfter ist nicht verbaut.

Anschlussvielfalt

Die 13 Ports sind logisch verteilt. Was regelmäßig gewechselt wird, liegt vorne. Dauerhaft angeschlossene Komponenten verschwinden auf der Rückseite.

UGREEN Revodok Max 213 Anschlüsse vorne
Anschlüsse auf der Vorderseite

Frontanschlüsse

  • 1x USB-C 3.2 (10 Gbit/s, bis 20 W)
  • 2x USB-A 3.2 (10 Gbit/s)
  • SD-Kartenleser (UHS-II)
  • microSD-Kartenleser (UHS-II)
  • 3,5-mm-Klinke (Headset-Kombianschluss)

Rückseite

  • 1x Thunderbolt-4-Upstream (Host)
  • 2x Thunderbolt-4-Downstream
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 2x USB-A 3.0 (5 Gbit/s)
  • 1x 2,5-GbE-LAN
  • Stromanschluss (180 W GaN-Netzteil)

Die Trennung sorgt für ein sauberes Kabelmanagement. Monitore, LAN und Strom bleiben dauerhaft verbunden, während Frontanschlüsse flexibel nutzbar sind.

Praxisbetrieb mit mehreren Geräten

Die Revodok Max 213 unterstützt einen Monitor bis 8K bei 30 Hz oder zwei Displays bis 4K bei 60 Hz. Welche Konfiguration tatsächlich möglich ist, hängt vom jeweiligen Notebook und dessen Grafikchip ab.

Die Einrichtung erfolgt ohne zusätzliche Software. Anschließen, Geräte verbinden und das Dock ist sofort einsatzbereit. Im Test lief ein typisches Desktop-Setup mit zwei 4K-Monitoren bei 60 Hz, einer externen NVMe-SSD, Netzwerk über 2,5-GbE sowie Tastatur, Maus und Headset über USB. Gleichzeitig wurde das Notebook über das Dock geladen.

UGREEN Revodok Max 213 Anschlüsse hinten
Anschlüsse auf der Rückseite

Im Betrieb blieb das System stabil. Die Monitore arbeiteten ohne Flackern oder Verbindungsabbrüche, auch während parallel laufender Dateiübertragungen. Über die 10 Gbit/s USB-Ports erreichte eine externe NVMe-SSD rund 1.000 MB/s beim Lesen und etwa 900 MB/s beim Schreiben.

Der 2,5-GbE LAN-Port ermöglicht deutlich höhere Transferraten als klassische Gigabit-Verbindungen. Im lokalen Netzwerk lagen die Übertragungen im Test bei über 2 Gbit/s, was sich beim Kopieren größerer Dateien von einem NAS deutlich bemerkbar macht.

Auch die UHS-II-Kartenleser liefern solide Werte. Im Test lagen die Leseraten bei rund 220 bis 230 MB/s, die Schreibraten bei etwa 190 MB/s. Große RAW-Serien oder Videodateien lassen sich damit deutlich schneller importieren als über ältere UHS-I-Reader.

Im Alltag arbeitet das Dock unauffällig. Geräte werden sofort erkannt, Displays initialisieren zuverlässig und auch bei längerer Last bleibt die Leistung konstant. Das Aluminiumgehäuse wird warm, arbeitet jedoch komplett lautlos.

Revodok Max 213

9.0

POSITIV

Thunderbolt 4 mit 40 Gbit/s

Dual 4K @ 60 Hz

2,5-GbE-LAN

90 W Power Delivery

UHS-II-Kartenleser

Geräuschloser Betrieb

Hochwertige Verarbeitung

NEGATIV

Preis im oberen Segment

Für mobile Nutzung relativ groß

Display-Funktionen abhängig vom Host-System

FAZIT

Im Test überzeugte vor allem die zuverlässige Performance im Alltag. Auch bei parallelem Betrieb von zwei 4K-Displays, schnellen SSDs und Netzwerkzugriffen blieb das System stabil. Die Anschlussvielfalt, der 2,5-GbE-Port und die schnellen UHS-II-Kartenleser machen das Dock besonders für produktive Arbeitsplätze interessant.

Ganz günstig ist die Revodok Max 213 allerdings nicht. Dafür liefert sie eine solide Verarbeitung, ausreichend Bandbreite und eine saubere Integration in komplexere Setups. Wer ein leistungsfähiges Thunderbolt-Dock für den Schreibtisch sucht, findet hier eine durchdachte Lösung.

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