Kein Begrenzungskabel nötig
Statt eines verlegten Drahts nutzen die Geräte ausschließlich Satellitensignale (RTK), Kameras und Sensoren, um sich zu orientieren. Hindernisse wie Möbel, Bäume oder Tiere werden so visuell erkannt und automatisch umfahren. Alle Modelle sind nach IPX6 gegen Wasser geschützt, werden per App bedient und unterstützen mehrere Mähzonen.
Unterschiede zeigen sich vor allem beim Antrieb, der Sensorik und der Ausstattung. Hier die Modelle im Überblick.
RockMow Z1: Für große und anspruchsvolle Flächen
Der RockMow Z1 ist das Topmodell der Serie und für große Grundstücke bis 5.000 m² ausgelegt. Dank Allradantrieb, aktivem Lenksystem und Fahrwerksanpassung soll der Z1 auch mit unebenem Gelände zurechtkommen. Steile Böschungen oder Hanglagen bewältigt er laut Roborock mit Steigungen von bis zu 80 Prozent. Auch Hindernisse bis zu 8 cm Höhe soll der Roboter überwinden können, etwa Wurzeln, kleine Stufen oder Übergänge zwischen Rasen und Terrasse.
Beim Mähen arbeitet der Z1 mit sechs Klingen und einer Schnittbreite von 24 Zentimetern. Die Schnitthöhe lässt sich per App einstellen. Beim RockMow Z120 AWD LiDAR ist zusätzlich ein LiDAR-Sensor verbaut, der die Navigation bei schwachem Satellitensignal, wie etwa unter Bäumen, unterstützen soll.
Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 140 Minuten angegeben, die Ladezeit mit etwa einer Stunde.
RockMow S1: Für mittelgroße Gärten
Der RockMow S1 richtet sich an Gärten bis 1.500 m². Er nutzt einen Hinterradantrieb und soll Steigungen bis zu 45 Prozent bewältigen, etwa bei leicht abschüssigen Grundstücken oder Terrassenübergängen.
Mit seiner kompakteren Bauweise kommt das Modell auch in engeren Bereichen zurecht, etwa zwischen Beeten, entlang von Wegen oder in verwinkelten Gärten. Das Schnittsystem besteht aus drei Klingen mit 22 cm Schnittbreite, die Schnitthöhe wird per App eingestellt.
RockNeo Q1: Einstieg für kleinere Flächen
Der RockNeo Q1 ist für kleinere Gärten bis 1.000 m² gedacht. Auch hier verzichtet Roborock auf ein Begrenzungskabel und setzt auf automatische Kartierung.
Das Modell ist einfacher ausgestattet, etwa mit manueller Schnitthöhenverstellung. Hindernisse bis etwa 4 cm Höhe sollen möglich sein, beispielsweise kleinere Kanten, Rasenumrandungen oder flache Übergänge. Durch die kompakte Bauweise eignet sich der Q1 vor allem für einfache, übersichtliche Flächen.
Kantenschnitt als Zubehör
Für die Rasenränder bietet Roborock ein optionales PreciEdge-Modul an. Damit soll der Roboter bis auf etwa 3 cm an die Rasenkante mähen. Ganz ohne Nacharbeit wird es aber auch hier in vielen Fällen nicht gehen.
Modelle und Preise
| Modell | UVP | Max. Rasenfläche |
| RockNeo Q105 | 799 € | 500 m² |
| RockNeo Q110 | 1.199 € | 1.000 m² |
| RockMow S108 | 1.399 € | 800 m² |
| RockMow S115 | 1.599 € | 1.500 m² |
| RockMow Z115 AWD | 1.999 € | 1.500 m² |
| RockMow Z120 AWD LiDAR | 2.699 € | 2.000 m² |
| RockMow Z130 AWD | 2.999 € | 3.000 m² |
| RockMow Z150 AWD | 3.499 € | 5.000 m² |
Erhältlich sind die Modelle bei ausgewählten Händlern (zur Übersichtskarte).
Quelle: Roborock Pressemeldung










