Drei Kontaktpunkte sollen den Druck verteilen
Für einen sicheren und möglichst angenehmen Sitz verwendet CMF ein sogenanntes 3-Punkt-Clip-Design. Der Druck wird dabei auf drei Kontaktbereiche verteilt, anstatt sich auf eine einzelne Stelle am Ohr zu konzentrieren.
Die flexible C-Bridge besitzt einen Kern aus elastischem Titandraht und soll sich an unterschiedliche Ohrformen anpassen. Die Hörkapsel liegt außerhalb des Gehörgangs und ist so ausgerichtet, dass der Schall möglichst gezielt zum Ohr geleitet wird. Laut CMF wiegt jeder Kopfhörer 5,9 Gramm.
10,8-mm-Treiber, LDAC und Ultra Bass Technology
Im Inneren arbeitet ein dynamischer Dual-Magnet-Treiber mit einem Durchmesser von 10,8 Millimetern. Eine von CMF als Ultra Bass Technology bezeichnete Klangverarbeitung soll den bei offenen Kopfhörern häufig schwächeren Tieftonbereich verstärken und gleichzeitig Verzerrungen reduzieren.
Die Clip Pro tragen eine Hi-Res-Audio-Zertifizierung und unterstützen neben AAC und SBC auch den Bluetooth-Codec LDAC. Auf kompatiblen Android-Geräten ist damit eine höhere Übertragungsrate als mit den Standard-Codecs möglich.
Über die Nothing-X-App stehen verschiedene Klangoptionen zur Verfügung. Dazu gehören Equalizer-Voreinstellungen, eine benutzerdefinierte Klanganpassung, eine Bassverstärkung und räumliche Audioeffekte.

Sound Seal soll Übersprechen reduzieren
Eine typische Schwäche von Open-Ear-Kopfhörern ist, dass Personen in der Nähe Teile der Wiedergabe mithören können. CMF begegnet diesem Problem mit dem sogenannten Sound Seal System. Die Funktion steuert insbesondere mittlere und hohe Frequenzen, um den nach außen dringenden Schall zu reduzieren.
In der Nothing-X-App lässt sich festlegen, ob Sound Seal ausschließlich bei Telefonaten oder auch während der normalen Medienwiedergabe aktiv sein soll. Eine vollständige akustische Abschirmung wie bei geschlossenen In-Ear-Kopfhörern ist konstruktionsbedingt dennoch nicht zu erwarten.
Für Telefonate kombiniert CMF vier HD-Mikrofone mit einer zusätzlichen Voice Processing Unit. Die Clear Voice Technology soll Stimmen in Echtzeit von Straßenlärm, Wind und anderen Umgebungsgeräuschen trennen.
Smart Dial am Ladecase
Eine Besonderheit der Clip Pro ist das Smart Dial am Ladecase. Über den Drehregler lässt sich unter anderem die Lautstärke verändern, die Wiedergabe steuern, Anrufe annehmen und die Kopfhörer mit Geräten koppeln. Das Smartphone muss dafür nicht entsperrt werden und kann in der Hostentasche bleiben.
Zusätzlich verfügen die Kopfhörer über physische Tasten. Deren Belegung lässt sich teilweise über die App anpassen. Auf eine Trageerkennung verzichtet CMF allerdings. Wird ein Kopfhörer abgenommen, pausiert die Wiedergabe daher nicht automatisch.

Bis zu zehn Stunden ohne Ladecase
CMF gibt eine Wiedergabezeit von bis zu zehn Stunden pro Akkuladung an. Zusammen mit dem Ladecase sollen maximal 32,5 Stunden möglich sein. Eine zehnminütige Schnellladung soll Energie für bis zu vier weitere Stunden liefern.
Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 5.4, eine Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig, Google Fast Pair, Microsoft Swift Pair und ein Low-Latency-Modus für Spiele. Die Kopfhörer sind nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt.
Preis und Verfügbarkeit
Die CMF Clip Pro erscheinen in den Farben Dark Grey, Light Grey und Coral. Der Preis liegt in Deutschland und Österreich bei 79,95 Euro, in der Schweiz bei 69 Franken.
Zum Start werden die Kopfhörer im Vorverkauf über Amazon sowie in der Schweiz über Digitec und Brack angeboten. Der reguläre Verkaufsstart im deutschsprachigen Raum ist für den 1. September 2026 vorgesehen.
Mit ihrem vergleichsweise niedrigen Preis positionieren sich die Clip Pro deutlich unter vielen Premium-Modellen der Open-Ear-Kategorie. Ob CMF neben dem auffälligen Design auch bei Klang, Gesprächsqualität und Langzeitkomfort überzeugen kann, wird ein ausführlicher Test zeigen.
Quelle: CMF Pressemeldung







