Xiaomi hat beim offiziellen IFA Kick-Off in Berlin seine erste Teilnahme an der IFA angekündigt. Im September 2026 will der chinesische Technologiekonzern dem europäischen Publikum erstmals sein intelligentes Ökosystem "Human × Car × Home" präsentieren. Gleichzeitig bekräftigt Xiaomi seine langfristigen Investitionspläne für Europa.
Nach Angaben des Unternehmens soll Europa künftig eine noch wichtigere Rolle in Xiaomis globaler Innovationsstrategie einnehmen. Zwischen 2026 und 2028 plant Xiaomi Investitionen in Höhe von 7,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz. Europa soll dabei als einer der zentralen globalen Innovationsstandorte ausgebaut werden.
"Human × Car × Home" kommt nach Europa
Mit "Human × Car × Home" verfolgt Xiaomi den Ansatz, persönliche Endgeräte, Smart-Home-Produkte und intelligente Mobilität enger miteinander zu verknüpfen. Statt einzelner, voneinander getrennter Geräte soll ein zusammenhängendes Ökosystem entstehen, in dem Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle spielt.
Auf der IFA 2026 will Xiaomi erstmals zeigen, wie diese Strategie für den europäischen Markt umgesetzt werden soll. Neben dem Ökosystem selbst kündigte das Unternehmen mehrere Europa-Premieren aus seinem Produkt- und Technologieportfolio an. Welche Geräte oder Technologien konkret vorgestellt werden, soll erst im Vorfeld der Messe bekannt gegeben werden.
Zeng Hua, PR Director für Westeuropa bei der Xiaomi Group, bezeichnete Europa nicht nur als Absatzmarkt, sondern als Region, in der Xiaomi "zuhören, lernen und aufbauen" wolle. Die erste Teilnahme an der IFA sei demnach ein wichtiger Schritt, um den Dialog mit Medien, Partnern und Nutzern in Europa weiter auszubauen.
Europa als wichtiger Standort für Forschung und Entwicklung
Um die eigene Präsenz in der Region zu stärken, will das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten weiter ausbauen und enger mit lokalen Talenten sowie Partnern zusammenarbeiten.
Global plant Xiaomi zwischen 2026 und 2030 Investitionen von mehr als 24 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Die Mittel sollen unter anderem in Künstliche Intelligenz, Elektrofahrzeuge, Robotik, Betriebssysteme und weitere Schlüsseltechnologien fließen.
Für den europäischen Markt bedeutet das vor allem, dass Produkte und Dienste künftig stärker an lokale Anforderungen angepasst werden sollen. Xiaomi positioniert sich damit nicht nur als Anbieter von Smartphones und Smart-Home-Geräten, sondern zunehmend als Anbieter eines umfassenden, KI-gestützten Technologieökosystems.
Mehr als 1,1 Milliarden vernetzte Geräte
Im ersten Quartal 2026 umfasste Xiaomis KI-Ökosystem nach Unternehmensangaben weltweit mehr als 1,1 Milliarden vernetzte Geräte. Das Portfolio erstreckt sich über mehr als 130 Produktkategorien und über 2.000 Produkte. Dazu zählen unter anderem Lösungen aus den Bereichen Gesundheit, Haushalt, Unterhaltung, Mobilität und Smart Living.
Die IFA 2026 dürfte damit für Xiaomi zu einem der bislang wichtigsten Auftritte vor europäischem Publikum werden. Der Messeauftritt soll zeigen, wie das Unternehmen seine Produktbereiche künftig stärker miteinander verzahnen und Künstliche Intelligenz über einzelne Geräte hinaus in den Alltag integrieren will.
Weitere Details zu Xiaomis IFA-Präsenz, darunter konkrete Ausstellungsinhalte, das Medienprogramm und neue Produktankündigungen, sollen im Vorfeld der Messe im September folgen.
Quelle: Xiaomi Pressemeldung







