Amazfit T-Rex 3 Pro profitiert von kontinuierlicher Weiterentwicklung

Die Amazfit T-Rex 3 Pro ist seit September 2025 auf dem Markt und hat sich seitdem deutlich weiterentwickelt. Innerhalb von rund einem Jahr veröffentlichte der Hersteller zwölf Software-Updates mit insgesamt mehr als 170 neuen Funktionen, Verbesserungen und Optimierungen. Dabei konzentriert sich Amazfit nicht ausschließlich auf Outdoor-Aktivitäten, sondern erweitert die Sportuhr zunehmend um Funktionen für Läufer, Radfahrer und HYROX-Athleten.
Die in den Größen 44 und 48 Millimeter erhältliche Smartwatch soll dadurch auch langfristig vielseitig einsetzbar bleiben. Neben Verbesserungen bei der Navigation und Trainingsaufzeichnung wurden unter anderem neue Analysefunktionen, zusätzliche Trainingsmodi und eine erweiterte Unterstützung externer Sportgeräte integriert.
Offline-Karten und Navigation werden umfangreicher

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die erweiterten Navigationsfunktionen. Karten werden laut Amazfit inzwischen schneller geladen, während Wanderwege und Straßen durch unterschiedliche Farben leichter voneinander zu unterscheiden sind. Auch die Darstellung von Sehenswürdigkeiten und anderen Points of Interest wurde verbessert.
Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Rundstrecken direkt im Offline-Modus zu erstellen. Damit lassen sich Touren planen, die wieder am ursprünglichen Ausgangspunkt enden. Weicht der Nutzer unterwegs von der vorgesehenen Strecke ab, berechnet die Uhr automatisch eine neue Route auf Grundlage der aktuellen Position. Insgesamt können bis zu 100 Routen auf der T-Rex 3 Pro gespeichert werden.
Auch Radfahrer profitieren von den Updates. In der Zepp App lassen sich inzwischen Radrouten mit einer Länge von bis zu 100 Kilometern erstellen. Zusätzlich wurde der Algorithmus zur Höhenmessung überarbeitet, um Höhenunterschiede während einer Tour genauer zu erfassen.
Mehr Trainingsdaten für Running und Trailrunning

Für Läufer hat Amazfit vor allem die Darstellung und Auswertung der Trainingsdaten erweitert. Nutzer können aus insgesamt 100 Trainingsmetriken auswählen und ihre bevorzugten Werte individuell zusammenstellen. Während zuvor maximal sechs Werte gleichzeitig auf dem Display angezeigt werden konnten, sind es mittlerweile bis zu acht.
Neu hinzugekommen ist außerdem eine steigungsangepasste Pace für das Trailrunning. Die Funktion berücksichtigt unterschiedliche Steigungen und rechnet das aktuelle Lauftempo in einen vergleichbaren Wert für ebenes Gelände um. Dieser lässt sich sowohl in Echtzeit als auch als Durchschnittswert anzeigen.
Eine zusätzliche Laktatschwellen-Metrik soll dabei helfen, die persönliche Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen und Trainingseinheiten gezielter zu planen. Auch der KI gestützte Zepp Coach wurde überarbeitet. Geplante Trainingseinheiten lassen sich nun direkt auf der Uhr überspringen, ohne den gesamten Trainingsplan manuell anpassen zu müssen.
Weitere Verbesserungen betreffen die automatische Displayhelligkeit und eine Bildschirmsperre, die versehentliche Eingaben während des Trainings verhindern soll. Nach einer Trainingseinheit können Sportler zudem ihre subjektiv empfundene Belastung direkt auf der Uhr erfassen.
HYROX erhält neue Trainingsmodi und detaillierte Analysen

Ein weiterer Schwerpunkt der Updates liegt auf HYROX. Mit dem neuen Trainingsmodus HYROX-Simulation stehen fünf Trainingsszenarien zur Verfügung. Dazu gehört auch die Möglichkeit, individuelle Trainingseinheiten mit verschiedenen HYROX-Übungen zusammenzustellen. Der Wechsel zur nächsten Übung lässt sich während des Trainings per Tastendruck erfassen.
Ergänzend hat Amazfit die Funktionen Training Balance und HYROX Virtual Pace integriert. Letztere ermöglicht es Athleten, ihre aktuelle Geschwindigkeit mit einer zuvor festgelegten Rennstrategie zu vergleichen. Dabei können auch die Abmessungen der jeweiligen Wettkampfstätte berücksichtigt werden.
Ausführlicher fällt inzwischen die Auswertung nach einem Wettkampf aus. Die T-Rex 3 Pro zeichnet nun auch die Zeit in der sogenannten Rox-Zone auf. Dabei handelt es sich um den Übergangsbereich zwischen den Laufabschnitten und den einzelnen Trainingsstationen. In der Zepp-App lassen sich diese Zeiten anschließend zusammen mit dem Herzfrequenzverlauf analysieren.
Zusätzlich unterstützt die Sportuhr die Kopplung mit Concept2-Rudergeräten und Stryd-Sensoren. Auch die gemeinsame Nutzung mit dem Helio Strap Pro ist möglich. Bei aktiviertem HYROX-Simulations- oder Rennmodus können beide Geräte zusammen Bewegungsdaten über neun Achsen erfassen.
Neue Funktionen für Regeneration und Outdoor-Einsätze

Mit Hybrid Charge erhält die T-Rex 3 Pro außerdem eine zusätzliche Funktion zur Bewertung der körperlichen Erholung. Die bislang ausgewählten Modellen der Balance-Serie vorbehaltene Funktion soll Sportlern dabei helfen, ihren Regenerationszustand besser einzuschätzen und die Trainingsbelastung entsprechend anzupassen.
Auch die integrierte LED-Taschenlampe wurde überarbeitet. Sie lässt sich nun durch längeres Drücken der oberen linken Taste aktivieren. Über eine zusätzliche Tastenkombination kann der Boost-Modus eingeschaltet werden, der die Helligkeit laut Amazfit von 200 auf 300 Lux erhöht. Ergänzend stehen Statistiken zur Nutzungsdauer bereit.
Für Taucher wurde eine automatische Taucherkennung auf Systemebene ergänzt. Zudem hat Amazfit den Algorithmus zur Tiefenmessung sowohl für offene als auch für geschlossene Gewässer optimiert. Die T-Rex 3 Pro bietet weiterhin eine Wasserdichtigkeit von 10 ATM und unterstützt laut Hersteller Tauchgänge bis zu einer Tiefe von 50 Metern.
Weitere Software-Updates bereits angekündigt
Mit den bisherigen zwölf Updates hat Amazfit den Funktionsumfang der T-Rex 3 Pro innerhalb eines Jahres erheblich ausgebaut. Viele der Neuerungen betreffen nicht nur kleinere Anpassungen der Benutzeroberfläche, sondern erweitern die praktischen Einsatzmöglichkeiten der Smartwatch.
Die Entwicklung soll damit noch nicht abgeschlossen sein. Amazfit stellt bereits ein weiteres Software-Update in Aussicht, das in Kürze erscheinen und ungefähr ein Dutzend zusätzliche Funktionen und Optimierungen mitbringen könnte. Welche Neuerungen konkret geplant sind und wann das Update veröffentlicht wird, hat der Hersteller bislang nicht mitgeteilt.
Weitere Informationen zur Smartwatch und den verfügbaren Modellen gibt es auf der offiziellen Amazfit-Webseite.








