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HIMO L2 Max E-Scooter Produktbild

HIMO L2 Max E-Scooter im Test – Es gibt da einen Haken!

Testbericht erstellt von Timo A. am 2. November 2022

Über E-Bikes von HIMO haben wir bereits vor einiger Zeit berichtet. Jetzt hat der Hersteller mit dem HIMO L2 Max auch einen E-Scooter auf den Markt gebracht, der in Sachen Preis-Leistung zu überzeugen versucht. Im Test haben wir uns das praktische Fortbewegungsmittel näher angesehen.

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Test: HIMO L2 Max

In Großstädten stehen sie an fast jeder Ecke. Die Rede ist von E-Scootern, die für viele ein praktisches und zeitsparendes Fortbewegungsmittel sind, für manch einen aber ein nerviges Übel im Stadtverkehr darstellen.

HIMO L2 Max E-Scooter Review Header

Wer sich keinen E-Scooter leihen möchte, der kauft sich seinen eigenen. Die Auswahl ist riesig und gerade in Deutschland muss auf die Vorschriften der StVO und StVZO geachtet werden. Wer sich für ein Modell ohne Straßenzulassen entscheidet, für denjenigen kann die Fahrt auf öffentlichen Straßen ganz schön teuer werden!

Im folgenden Test schildere ich meine Erfahrungen mit dem HIMO L2 Max E-Scooter, den es für knapp 600 Euro auf einschlägigen Shopping-Plattformen zu kaufen gibt. Groß beworben wird der E-Scooter mit CE-Konformität, bestätigt durch den SGS-TÜV. Das reicht allerdings nicht. Aber der Reihe nach.

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HIMO L2 Max: Design und Verarbeitung

Breites Trittbrett

An der Optik und Verarbeitung des HIMO L2 Max gibt es nichts auszusetzen. Gut gefallen hat mir das breite Trittbrett (20 cm), das ähnlich einem Skateboard nach vorne und hinten hin aufgebogen ist. Für einen sicheren Stand während der Fahrt ist das Trittbrett nahezu vollständig gummiert. Beachten sollte man die maximale Tragkraft von 100 kg.

HIMO L2 Max gefaltet.

Zusammengeklappt ist der E-Scooter einfach zu transportieren.

IPX4 Wasserschutz

Nach IPX4 bietet der HIMO L2 Max zwar nicht den besten Wasserschutz, er ist allerdings vor Spritzwasser bzw. Regen geschützt. Fahrten durch Pfützen sollte man meiden.

HIMO L2 Max ausgeklappt.

Der E-Scooter ist im Handumdrehen fahrbereit.

Etwas unschön verpackt hat man das Akkupack (36V 10.4Ah) auf der Unterseite, das sich in einem Kunststoffkasten befindet. Andere Hersteller zeigen hier schönere Lösungen. Geladen wird der Akku über einen seitlichen Ladeanschluss. Praktisch ist der gut erreichbare Ständer, der sich schnell und einfach ausklappen lässt.

10 Zoll Luftreifen

Bei der Bereifung setzt HIMO auf große 10 Zoll Luftreifen mit einer Reifenbreite von 62 mm. Wie sich das auf den Fahrkomfort auswirkt, dazu später mehr. Der 350W Elektromotor befindet sich typischerweise im Vorderrad.

HIMO L2 Max Vorderrad.

Das Vorderrad mit dem 350W Elektromotor.

Zum Bremsen ist der E-Scooter vorne mit einer elektronischen Bremse und hinten mit einer mechanischen Scheibenbremse ausgestattet. Zusätzlich gibt es beidseitige Reflektoren an den Rädern und ein elektronisches Bremslicht.

HIMO L2 Max Hinterrad.

Das Hinterrad mit der mechanischen Scheibenbremse.

Praktischer Faltmechanismus

Der Klappmechanismus funktioniert reibungslos, wenn auch etwas Kraft aufgewendet werden muss, um den Sicherungshebel zu schließen bzw. zu lösen.

HIMO L2 Max Faltmechanismus.

An dieser Stelle wird der Lenker geklappt.

Ein zusätzlicher Riegel am Sicherungshebel verhindert, dass sich der Hebel während der Fahrt lockert. Die zusammengeklappte Lenkstange lässt sich über eine Vorrichtung am Hinterrad einhängen, sodass sich der rund 19 kg schwere Scooter tragen lässt.

HIMO L2 Max Haken zum Einhängen.

Hier lässt sich der geklappte Lenker einhängen.

Ausgeklappt hat der Scooter eine Größe von 118 x 49.5 x 120 cm. Zusammengeklappt schrumpft die Größe auf 118 x 49.5 x 50 cm. Damit passt der E- Scooter gerade so in den Kofferraum gängiger Limousinen. Kleinwagenfahrer sollten ihren Kofferraum vorher ausmessen. In den Kofferraum eines Toyota Yaris passt der Scooter nicht!

Lenker mit LED-Display

Wandern wir an der Lenkstange entlang nach oben, befindet sich im unteren Drittel ein LED-Scheinwerfer, der sich über einen Schalter am Lenker ein- und ausschalten lässt. Der Lenker selbst ist mittig mit einem LED-Display ausgestattet, das über die Geschwindigkeit, den Akkustand und den Fahrmodus informiert.

HIMO L2 Max LED-Display.

Das LED-Display ist auch bei Sonnenschein gut lesbar.

Der Gashebel befindet sich rechterhand. Links und rechts befinden sich die Bremshebel. Außerdem hätten wir am Lenker noch eine mechanische Klingel und die Einschalttaste.

HIMO L2 Max: Praxistest

Bedienung und Funktionen

Den HIMO L2 Max zu bedienen ist simpel. Aufsteigen, Schwung nehmen und mit dem Gashebel die Geschwindigkeit regulieren. Den Fahrmodus wechselt man durch kurzes Betätigen der Einschalttaste. Ein farbliches „S“ auf dem Display zeigt den jeweiligen Fahrmodus an. Weiß bedeutet eine maximale Geschwindigkeit von 5 km/h. Der Modus ist strenggenommen dazu da, das Schieben zu erleichtern. Gelb bedeutet maximal 18 km/h und Rot schaltet den Turbo ein, also bis zu 25 km/h.

HIMO L2 Max Gashebel.

Der Gashebel umfasst auch die Einschalttaste und die Taste für das Licht.

Das sind tatsächlich alle Funktionen des HIMO L2 Max. Schnickschnack, wie z.B. ein Tempomat, einen Diebstahlschutz oder eine passende App, gibt es nicht.

Straßenzulassung

Und bei diesem Punkt liegt auch der Haken des HIMO L2 Max, sofern man den E-Scooter auf öffentlichen Straßen innerhalb Deutschlands fahren möchte. Erstens besitzt der Scooter keine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis). Eine EBE (Einzelbetriebserlaubnis) bekommt man ebenfalls nicht, denn der E-Scooter hält die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h nicht ein. Heißt also, der HIMO L2 Max ist für deutsche Straßen unbrauchbar und darf hierzulande nur auf privatem Gelände gefahren werden. Schade!

HIMO L2 Max Kennzeichenhalter.

Platz für die Versicherungsplakette gibt es. Eine Straßenzulassung jedoch nicht!

Fahrverhalten

An dieser Stelle könnte man den Test des HIMO L2 Max eigentlich abbrechen. Wir haben den Scooter allerdings auf privatem Gelände ausprobiert.

Gut gefallen hat uns die angenehm weiche Fahrt, selbst auf steinigen Wegen. Durch das große Trittbrett und die großen 10 Zoll Reifen steht man sicher auf dem Scooter. Die Beschleunigung erfolgt gleichmäßig. Kurven lassen sich spielend, ohne großen Lenkeinschlag nehmen. Geringe Steigungen meistert der E-Scooter souverän.

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Video-Impressionen zum HIMO L2 Max

Gut gefallen hat uns auch das Bremsverhalten des HIMO L2 Max. Die Bremswirkung ist gut dosierbar, sodass auch ein sanftes Abbremsen kein Problem darstellt.

Akku

Das 36V 10.4Ah Akkupack besteht aus 40 Lithium-Ionen Zellen vom Typ 18650 und ist laut HIMO TÜV-geprüft. Ein BMS (Battery Management System) überwacht und schützt das Akkupack vor Kurzschlüssen, Überhitzung und Überladung. Zusätzlichen Schutz bietet die automatische Abschaltfunktion, sofern der E-Scooter länger als 5 Minuten nicht bewegt wird.

HIMO L2 Max LED-Scheinwerfer.

Vorne gibt es einen kleinen LED-Scheinwerfer.

Die Reichweite beträgt laut HIMO bis zu 40 km. Da wir den E-Scooter nur auf privatem Gelände getestet haben, konnten wir den Akku nicht annähernd in die Knie zwingen. Erfahrungsgemäß beziehen sich die Herstellerangaben auf Idealbedingen, sprich geringe Zuladung, steigungsfreie Strecke und niedrige Geschwindigkeit. In der alltäglichen Praxis sollte man mit einer Reichweite zwischen 20 und 25 km rechnen. Die Ladezeit beträgt bis zu 6 Stunden.

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Bewertung
Positiv

Gute Verarbeitung
Umgänglicher Faltmechanismus
Breite Trittfläche
Große 10 Zoll Reifen
Stabiles Fahrverhalten
Sicherer Bremsvorgang

Negativ

Keine Straßenzulassung in Deutschland
Nur IPX4 Wasserschutz
Keine smarten Funktionen (App)
Reichweite etwas zu optimistisch bemessen

Fazit

Es ist schade, dass wir den HIMO L2 Max zumindest nicht legal auf deutschen Straßen zu Gesicht bekommen werden. Denn trotz guter Verarbeitung, einfacher Bedienung und solidem Fahrverhalten besitzt der HIMO L2 Max keine Straßenzulassung, sofern man den E-Scooter in Deutschland fahren möchte.

Interessenten aus anderen europäischen Ländern sollten durchaus einen Blick auf den HIMO L2 Max werfen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, wenn auch auf Spielereien wie z.B. eine App-Steuerung verzichtet wurde.

8.3
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Timo Altmeyer Avatar
Verfasser

Hat 2016 die Website techreviewer.de ins Leben gerufen und ist seither aktiver News- und Testberichte-Redakteur in allen Technik-Bereichen.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Csaba

    29. Oktober 2022 um 11:55

    Ist die Verwendung in Österreich legal?

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