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DJI Osmo Action – 4K Action Cam des Drohnenherstellers!

by Timo16. Mai 2019

Der für erstklassige Consumer-Drohnen bekannte Hersteller "DJI" wagt sich in neue Gefilde. Mit der DJI Osmo Action präsentiert uns das chinesische Unternehmen erstmals eine 4K Action Cam, die in der oberen Liga mitspielt und die Konkurrenz durchaus ins Schwitzen bringt. Alle Infos zur DJI Action Cam findest du im folgenden Beitrag.

Überblick
Hersteller

DJI

Produktbezeichnung

DJI Osmo Action

Spezifikationen

Hardware
Bildprozessor: Unbekannt
Bildsensor: 12 Megapixel 1/2.3 Zoll CMOS

Display: 1.4 + 2.25 Zoll IPS
*300 PPI + 325 PPI (640 x 360)
*750 cd/m²
*Touchscreen

Anschlüsse: USB-C
SD-Karte: SDHC / SDXC bis zu 256 GB
Akku: 1300 mAh

Videoauflösung
4K (16:9) – 60, 50, 48, 30, 25, 24 fps
4K (4:3) – 30, 25, 24 fps
2,7K (4:3) – 30, 25, 24 fps
2,7K (16:9) – 60, 50, 48, 30, 25, 24 fps
1080p – 240, 200, 120, 100, 60, 50, 48, 30, 25, 24 fps
720p – 240, 200 fps

Bildauflösung
max. 4000×3000 Pixel

Sonstige
*WiFi, Bluetooth und App
*Zeitraffer
*Zeitlupe
*Hyperlapse
*RockSteady EIS
*Sprachsteuerung

DJI Osmo Action

Kompaktes Design und 2 Displays

DJI macht es den vielen anderen Herstellern nach und hat sich für ein rechteckiges Kameragehäuse entschieden. Die Abmessungen betragen 65 × 42 × 35 mm, bei einem Gewicht von 124g. Die Action Cam ist von sich aus bis zu 11 Meter wasserdicht, sodass zum Schwimmen oder zu kleineren Tauchgängen kein separates Case benötigt wird.

DJI – Introducing Osmo Action

Vorder- und rückseitig ist die Osmo Action mit je einem Farbdisplay ausgestattet. Das rückseitige Panel bietet eine Diagonale von 2,25 Zoll, bei einer Auflösung von 640×360 Pixel. Die Bedienung erfolgt komfortabel per Touchscreen. Vorderseitig befindet sich das Kontrolldisplay mit 1,4 Zoll Bilddiagonale und 300 DPI Auflösung. Beide Displays erreichen eine überdurchschnittliche Helligkeit von 750 cd/m². Dadurch bleiben diese auch bei Sonnenschein gut ablesbar.

DJI Osmo Action kaufen

Physische Bedientasten der Osmo Action sind eine Powertaste, eine danebenliegende Auslösertaste, sowie eine seitliche QS-Taste (Quick Switch) für eine noch schnellere Wahl des Aufnahmemodus. Angeschlossen wird die Action Cam per USB-C Standard, der auch Videoübertragungen ermöglicht. Darunterliegend befindet sich ein MicroSD-Speicherkartenslot. Ein wichtiges Designmerkmal befindet sich auf der Vorderseite. Unterhalb der Kameralinse hat DJI einen Kühlkörper platziert, der Hitzeprobleme effektiv verhindert. Ebenfalls sehr interessant gelöst ist die wechselbare Schutzlinse. Diese lässt sich mit wenigen Handgriffen entfernen und durch andere (Filter)Linsen austauschen. Worauf die DJI Osmo Action leider verzichtet ist ein Stativgewinde. Stattdessen muss man sich auf eine von Hersteller mitgelieferte Halterung verlassen.

12 Megapixel Bildsensor mit 4K60 Aufnahme

Der verbaute Bildsensor ist ein 1/2.3 Zoll CMOS mit 12 Megapixel Auflösung. Das Objektiv ist ein 145° Weitwinkel F2.8. Sowohl Fotos, als auch Videos können mit ISO 100-3200 aufgenommen werden. Die Verschlusszeit beträgt 120-1/8000 s.

Angaben zum Bildprozessor macht DJI nicht. Dieser ist jedoch in der Lage, Videos nativ in 4K bei 60 Bildern-pro-Sekunde zu verarbeiten. Das Aufnahmeformat ist MOV oder MP4. Die maximale Bitrate beträgt 100 MBit/s. Die Videokodierung erfolgt durch H.264. Videomaterial auch in H.265 zu kodieren ist leider nicht möglich. Schade! Der Ton wird mit 48 kHz, AAC kodiert aufgenommen. Bilder können in JPEG und im Format DNG gespeichert werden.

DJI Osmo Action Test

Neben den vielen Einstellungsmerkmalen zur Aufnahme bietet die DJI Action Cam zusätzlich interessante Aufnahmemodi. High-Dynamic-Range (HDR) kann beispielsweise bis 4K30 hinzugeschaltet werden und verbessert so den Dynamikumfang der Aufnahme. Ebenfalls unterstützt werden Zeitrafferaufnahmen sowie Zeitlupenaufnahmen bei einer Auflösung von 1080p mit bis zu 240 Bildern-pro-Sekunde und 4x/8x Verlangsamung. Für kurze, stabilisierte Zeitraffer bietet die Osmo Action den so genannten Hyperlapse-Modus.

RockSteady Bildstabilisierung und Mimo-App

Videoaufnahmen werden per DJI RockSteady stabilisiert. Hierbei handelt es sich um einen elektronischen Stabilisierungsalgorithmus, der eigens von DJI entwickelt wurde und einer optischen Bildstabilisierung sehr nahe kommt. Selbst 4K60 Aufnahmen können mit RockSteady stabilisiert werden.

DJI RockSteady Bildstabilisierung

Eine externe Bedienungsmöglichkeit bietet die DJI Mimo-App. Per WLAN (802.11a/b/g/n/ac) mit der Action Cam verbunden, können sämtliche Kameraeinstellungen bequem über das Smartphone oder Tablet vorgenommen werden. Daneben gibt es eine Live-Bildausgabe und einen Direktzugriff auf die Speicherkarte. Aufnahmen können über die Mimo-App bearbeitet und direkt in den Sozialen Medien geteilt werden.

DJI Appsteuerung

Sprachsteuerung und langanhaltender Akku

Fünf Sprachbefehle sorgen für mühelose Bedienung, wie beispielsweise das Aufnehmen von Fotos oder das Ausschalten des Geräts. Die Kapazität des wechselbaren Akkus beträgt 1300 mAh. Ein vollständig aufgeladener Akku erlaubt eine Aufnahmedauer von bis zu 135 Minuten in 1080p30 (RockSteady deaktiviert) und 63 Minuten in 4K60 (RockSteady aktiviert). Aufgeladen ist der Akku in 90 Minuten.

Preis und Verfügbarkeit

Die DJI Osmo Action kann ab sofort für 379€ über den DJI Store bestellt werden. Ab dem 22. Mai ist die Action Cam auch bei anderen Händlern erhältlich. Sobald uns ein Testexemplar erreicht, folgt der ausführliche Testbericht an dieser Stelle.

Produktseite im DJI Store

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Erik
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Erik

Haut mich jetzt nicht so vom Hocker. Eine ganz normale Action Cam der besseren Klasse eben. Im Jahr 2019 hätte ich schon etwas mehr erwartet.

Almir
Gast
Almir

Was willst du denn noch mehr erwarten? Das Endresultat zählt doch am Ende, die Bildqualität, die Tonqualität, der Stabiliser und wie stabil die Firmware arbeitet.
Die Frage ist ob diese Cam Uhr teures Geld wert ist, ich persönlich bin mit meiner SJCAM SJ8 PRO in Anbetracht des Kaufpreises von knapp 180 Euro sehr zufrieden, natürlich geht es auch noch besser, dann allerdings für den mind doppelten Preis.

LilaLauneBär
Gast
LilaLauneBär

Das sehe ich auch so. 4K mit 60 FPS reicht doch massig. In der oberen Preisklasse kommt es nur noch auf Feinheiten an und da ist die Osmo Action hervorragend aufgestellt.