ROMO P2, ROMO A2 und ROMO S V2
Wie schon bei der ersten Generation bietet DJI auch diesmal wieder drei Modelle an, die unterschiedliche Preisklassen abdecken. Die höher positionierten Modelle ROMO P2 und A2 erreichen nun eine Saugleistung von bis zu 36.000 Pascal, während das günstigere Modell weiterhin bei rund 30.000 Pascal liegt.
Schon der erste ROMO konnte in unserem Test (hier entlang) mit einer sehr zuverlässigen Schmutzaufnahme überzeugen, gerade auf Hartböden und bei feinem Staub. Mit der deutlich erhöhten Leistung dürfte DJI nun vor allem bei Teppichen und tiefsitzendem Schmutz nachlegen wollen.
Verbessert wurden außerdem die Kletterfähigkeiten. Während der Vorgänger bereits ordentlich durch Wohnungen navigierte, aber bei höheren Schwellen naturgemäß an Grenzen stieß, sollen die neuen Modelle einstufige Hindernisse bis zu 4 Zentimeter Höhe überwinden können. Bei mehrstufigen Übergängen nennt DJI sogar bis zu 8,5 Zentimeter. Dafür wird das Fahrwerk ein Stück weit ausgefahren.
Beim Navigieren setzt DJI weiterhin auf eine Kombination aus Laser-Radar (LiDAR), Kamerasystemen und ToF-Sensoren, die aus dem Drohnenbereich abgeleitet sind. Verbessert wurde die Hinderniserkennung, womit nun auch sehr kleine Objekte wie Kabel oder schwierige Oberflächen wie Glas und transparente Hindernisse zuverlässiger erkannt und umfahren werden können. Zusätzlich wurde die Objekterkennung erweitert, sodass auch bislang unbekannte Hindernisse besser eingeordnet und umfahren werden können.
Neben den technischen Fortschritten bleibt auch ein Thema im Hinterkopf, das den Vorgänger begleitet hat. Anfang des Jahres war eine Sicherheitslücke bekannt geworden, über die sich Zugriff auf die Live-Kamerafunktion vieler Geräte erlangen ließ. DJI hat diese Schwachstelle nach eigenen Angaben inzwischen geschlossen.
Quelle: DJI China









