ScreenBar Max beleuchtet Arbeitsplätze mit zwei Monitoren
Die ScreenBar Max ist für größere Schreibtische und Setups mit zwei nebeneinanderstehenden Bildschirmen ausgelegt. Dafür setzt BenQ auf eine teleskopisch verstellbare Konstruktion, über die sich die Leuchte an unterschiedliche Monitoranordnungen anpassen lässt.
Das sogenannte ASYM-TriZone Light verteilt das Licht asymmetrisch über drei Bereiche und soll den Arbeitsplatz ausleuchten, ohne Licht direkt auf die Displays zu werfen. Ein Abschirmwinkel von 36 Grad soll zudem verhindern, dass das Licht unmittelbar in die Augen fällt.
Im Zentrum erreicht die ScreenBar Max laut Hersteller eine Beleuchtungsstärke von bis zu 1.400 Lux. Eine Fläche von 140 × 70 Zentimetern soll dabei noch mit mindestens 500 Lux ausgeleuchtet werden. Damit fällt der beleuchtete Bereich deutlich größer aus als bei Monitorleuchten, die für einen einzelnen Bildschirm gedacht sind.

Zusätzlich verfügt die ScreenBar Max über ein rückseitiges Licht. Dieses soll den Helligkeitsunterschied zwischen Monitor und Umgebung reduzieren und damit insbesondere in dunkleren Räumen für angenehmere Lichtverhältnisse sorgen.
Eine automatische Dimmfunktion misst das vorhandene Umgebungslicht und passt die Frontbeleuchtung entsprechend an. Bei zu dunkler Umgebung wird sie laut BenQ automatisch auf 700 Lux eingestellt. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich zudem manuell regulieren und über ein digitales Display ablesen.
Zur weiteren Ausstattung gehören eine horizontale Positionsverstellung über ein Schienensystem, eine Höhenanpassung für unterschiedliche Monitore und Monitorarme sowie eine Anwesenheitserkennung, die die Leuchte automatisch ein- und ausschalten kann.
iScreenBar speziell für Apples iMac entwickelt
Deutlich spezifischer fällt der Einsatzzweck der neuen iScreenBar aus. BenQ bezeichnet sie als erste Monitorleuchte, die speziell für den Apple iMac konstruiert wurde.
Ein wesentlicher Unterschied zu universellen Monitorleuchten ist die Befestigung. Statt die Leuchte auf der Oberkante des Displays abzustützen, wird die iScreenBar magnetisch an der Rückseite des iMac befestigt. Dadurch sollen weder die integrierte Kamera noch das Mikrofon-Array oder das Apple-Logo verdeckt werden.
Auch beim Design orientiert sich BenQ sichtbar am iMac. Das Gehäuse besteht aus CNC-gefrästem Aluminium, während das Bedienfeld aus Glas gefertigt ist. Zum Marktstart ist die Leuchte in Silber erhältlich. Varianten in Blau und Grün sollen bis Ende 2026 folgen.

Technisch kommt BenQs ASYM-Light-Technologie zum Einsatz. Sie richtet das Licht auf die Arbeitsfläche und soll Reflexionen auf dem Display sowie direktes Blendlicht reduzieren. Im Zentrum erreicht die Beleuchtung laut Hersteller mehr als 1.000 Lux.
Eine Besonderheit ist der integrierte Videomodus. Dabei wird das mittlere Lichtsegment deaktiviert und die seitliche Beleuchtung verstärkt. Das soll sichtbare Lichtreflexionen beziehungsweise Blendflecken im Kamerabild während Videokonferenzen reduzieren.
Zur Ausstattung gehören außerdem eine automatische Helligkeitsregelung und eine Anwesenheitserkennung über einen 24-GHz-Radarsensor.
Steuerung der iScreenBar über macOS-App
Passend zur engen iMac-Integration lässt sich die iScreenBar auch über eine eigene macOS-App steuern. Die Anwendung soll über den Mac App Store angeboten werden.
Darüber lassen sich unter anderem Helligkeit und Farbtemperatur konfigurieren. Einstellungen sollen außerdem abhängig von der verwendeten Anwendung möglich sein.
Die Leuchte kann sich mit dem Systemzustand des iMac synchronisieren. Wird der Mac gestartet, schaltet sich auch die iScreenBar ein. Wechselt der Rechner in den Ruhezustand, wird die Leuchte automatisch ausgeschaltet.
Red Dot und iF Design Award 2026
Sowohl die ScreenBar Max als auch die iScreenBar wurden mit dem Red Dot Design Award 2026 ausgezeichnet. Die iScreenBar erhielt zusätzlich den iF Design Award 2026.
BenQ positioniert die beiden Modelle damit nicht nur als funktionale Arbeitsplatzbeleuchtung, sondern legt weiterhin großen Wert darauf, die Leuchten möglichst unauffällig in bestehende Arbeitsplatz-Setups zu integrieren.
Preise und Verfügbarkeit
Die BenQ ScreenBar Max und die iScreenBar in Silber sind ab sofort über BenQ sowie ausgewählte Händler erhältlich.
Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei:
- BenQ ScreenBar Max: 269 Euro
- BenQ iScreenBar: 179 Euro
Die blauen und grünen Varianten der iScreenBar sollen bis Ende 2026 auf den Markt kommen.
Quelle: BenQ Pressemeldung







