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Vernee Apollo Testbericht – Fazit: EnttĂ€uschend!

by 2. Februar 2017
Seit Beginn 2016 ist bekannt, dass Vernee an einem Flaggschiff Smartphone mit dem Namen „Vernee Apollo“ arbeitet. Zwischenzeitlich veröffentlichte der Hersteller das Vernee Thor, ein Mittelklasse-Smartphone und das Vernee Apollo Light, das einen Vorgeschmack auf das zukĂŒnftige Vernee Flaggschiff liefern sollte. Mittlerweile ist das Apollo erhĂ€ltlich und ob es wirklich zu den „Flaggschiff-Smartphones“ zu zĂ€hlen ist, erfahrt ihr in diesem Testbericht.
Überblick
Hersteller

Vernee

Produktbezeichnung

Vernee Apollo

Spezifikationen

Prozessor und Speicher
CPU: Helio X25 Deca Core
GPU: Mali T880
RAM: 4GB LPDDR3
Interner Speicher: 64GB eMMC1.5
Speichererweiterung: Ja

Display
Displaytyp: OGS IPS
Displaydiagonale: 5.5 Zoll
Displayauflösung: 2560x1440 Pixel
Multitouch: 5 Finger

Kameras
Hauptkamera: 21 Megapixel Sony IMX230
*Blende: f/2.2
*PDAF
*Dual-LED Blitz
Frontkamera: 8 Megapixel Sony
*Blende: f/2.4
*Blickfeld: 84°

Wireless
WiFi: 802.11a/b/g/n/ac
Bluetooth: 4.0
GPS: Ja
NFC: Nein

Sensoren
*Helligkeitssensor
*NĂ€herungssensor
*Gyroskop
*Beschleunigungssensor
*E-Kompass

Mobilfunk
SIM: Dual SIM
SIM-Typ: Micro und Nano
2G: GSM 850/900/1800/1900MHz
3G: WCDMA 900/2100MHz
4G: FDD-LTE 800/1800/2100/2600MHz

Akku
Akku: 3.180mAh
Quick-Charge: Ja
Anschluss: USB-Typ-C

Sonstige
Fingerabdruckscanner: Ja
Betriebssystem: Android 6
GrĂ¶ĂŸe: 15.2 x 7.56 x 0.93 cm
Gewicht: 188g

Lieferumfang

1x Vernee Apollo
1x VR-Brille mit Kopfband
1x Pump-Express LadegerÀt
1x USB-Typ-C Kabel
1x SIM-Nadel
1x Bedienungsanleitung

Erster Eindruck zum Vernee Apollo

Vernee Apollo Smartphone Testbericht / Review - Unboxing

Lieferumfang

„Built for VR“ – Mit diesem Solgan vermarktet Vernee das Apollo Smartphone. Dementsprechend fĂ€llt auch der Lieferumfang umfangreicher aus. Enthalten ist neben dem Smartphone nĂ€mlich auch eine Virtual Reality Brille Ă€hnlich einem Google Cardboard. Im Gegensatz zur Google Pappbrille besteht die Vernee VR Brille aus Kunststoff. Ein USB-Typ-C Kabel, ein SchnellladegerĂ€t „Pump Express“ mit EU-Stecker, eine SIM-Nadel sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung liegen als weitere Zubehörteile dem Lieferumfang bei. Eine Displayschutzfolie ist bereits von Werk aus aufgetragen.

Design und Verarbeitung

Das Design unterscheidet sich kaum vom kleineren Vernee Apollo Lite und erinnert etwas an ein OnePlus 3 bzw. 3T. Das Unibody-GehĂ€use besteht weiterhin aus gebĂŒrsteten Aluminium. Optische VerĂ€nderungen gibt es sowohl bei der Kamera-Umrandung und dem Fingerabdruckscanner, die nicht mehr quadratisch, sondern rund sind. Durch das Unibody-Design ist die RĂŒckseite nicht abnehmbar, weshalb auch der Akku nicht gewechselt werden kann.

Als Displayglas verwendet Vernee ein 2.5D Curved Glas. Dadurch verlaufen die RĂ€nder des Displayglases abgerundet, wodurch das Smartphone vor allem optisch schnittiger erscheint. Eine Benachrichtigungs-LED befindet sich oberhalb des Displays. Diese ist nicht konfigurierbar und leuchtet lediglich in den Farben Rot, GrĂŒn und Blau. Kapazitive Bedientasten unterhalb des Displays sucht man vergebens. Vernee setzt lieber auf virtuelle Displaytasten, obwohl unterhalb des Displays genĂŒgend Platz gewesen wĂ€re. Schade – der leere schwarze Balken unter dem Display bleibt allerdings der einzige Kritikpunkt am recht gut aussehenden Vernee Apollo.

Die Verarbeitung ist nicht zu bemĂ€ngeln. Das Unibody MetallgehĂ€use ist sauber herausgearbeitet. Unschöne oder scharfe Kanten gibt es nicht. Gleiches gilt fĂŒr die beiden SIM-Kartenslots. Die seitliche Einschalttaste und die LautstĂ€rkewippe, die auch aus Metall bestehen, sitzen fest im GehĂ€use. Selbst bei schnellen Bewegungen machen sich die Tasten durch kein störendes Rascheln bemerkbar. Der Druckpunkt der Tasten ist nicht zu beanstanden.

Display

Wie es sich fĂŒr ein VR Smartphone gehört, verwendet das Apollo ein 2K OGS IPS Panel. Die Bezeichnung „OGS“ steht fĂŒr „One Glass Solution“, wodurch das Display- und das Touch-Panel ohne eine zweite Glasschicht miteinander verbunden sind. Dadurch können Smartphones vor allem dĂŒnner und leichter produziert werden.

Bei einer Displaydiagonale von 5.5 Zoll und einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel erreicht das Vernee Apollo eine Punktdichte von 534 DPI. Vorteile gegenĂŒber einem Full-HD Panel gibt es so gut wie keine. Einerseits eignet sich das Smartphone besser fĂŒr VR Anwendungen, andererseits wird durch die hohe Auflösung auch der Energieverbrauch gesteigert, was zu geringeren Akkulaufzeiten fĂŒhrt. Egal ob man ein 2K oder Full-HD Panel vor sich hat, bei einer 5.5 Zoll Displaydiagonale sind einzelne Pixel so oder so nicht zu erkennen.

In einer mehrwöchigen Testphase konnte das Display punkten. Nach dem ersten Einschalten erschien das Display kalt und die Farben wirkten etwas blass. Innerhalb der Displayeinstellungen gibt es allerdings „MiraVision“, womit sich auch die Farbtemperatur nachtrĂ€glich anpassen lĂ€sst. Die BlickwinkelstabilitĂ€t ĂŒberzeugt. Selbst bei extremen Betrachtungswinkeln wird die Displaydarstellung nicht verfĂ€lscht. Die maximale Displayhelligkeit ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Der Touchscreen erkennt bis zu 5 gleichzeitige Eingaben. SĂ€mtliche Eingaben wurden im Laufe des Tests prĂ€zise erkannt. So genannte „Ghost Touches“ haben sich nicht bemerkbar gemacht. Inwiefern Vernee ein hochwertiges Displayschutzglas verwendet ist nicht bekannt. Kratzer hat das Displayglas bei tĂ€glicher Verwendung in der Hosentasche keine davongetragen.

Virtual Reality

VR Anwendungen sollten bei diesem Smartphone im Mittelpunkt stehen. Die im Lieferumfang enthaltene VR-Brille liefert erste Anreize in Richtung Virtual Reality. Die VerarbeitungsqualitĂ€t ist gut und der Tragekomfort passt. Selbst der Linsenabstand kann individuell angepasst werden, wodurch sich die Brille auch fĂŒr Personen mit Fehlsichtigkeit eignet. Was der Vernee-VR-Brille allerdings fehlt, ist ein Magnetschalter. Ohne Magnetschalter kann z.B. die Google Cardboard-App nicht gesteuert werden. Ein QR-Code, womit die Cardboard-App auf die Brille angepasst wird, fehlt. Allerdings können App und Brille auch mit den Standardeinstellungen problemlos verwendet werden.

In der Praxis ist Virtual Reality mit dem 2K Display des Vernee Apollo eine verdammt coole Angelegenheit. Den Fliegengittereffekt (siehe Bilder), der das VR-Erlebnis meist trĂŒbt, nimmt man kaum mehr wahr. Trotzdem ist das Apollo nicht die beste Wahl fĂŒr VR. Zu Google Daydream ist Smartphone nĂ€mlich nicht kompatibel!

Leistung

FĂŒr eine ordentliche Alltrags-Performance sorgt der MediaTek Helio X25 Prozessor in Kombination mit einem 4GB LPDDR3 Arbeitsspeicher. Der Prozessor selbst basiert auf dem niedriger getakteten Helio X20 und bietet insgesamt 10 Prozessorkerne, die sich in 2 Cortex-A72 Kerne (2x2.5 GHz) und 8 Cortex-A53 (4x2.0 GHz und 4x 1.55 GHz) Kerne unterteilen. Die GPU ist eine Mali-T880.

Apps lassen sich verzögerungsfrei starten und auch im Multitasking zeigt das Smartphone keine SchwĂ€chen. Trotzdem gibt es noch Optimierungsbedarf. Anhand einzelner Benachmark-Ergebnisse, die wir mit AnTuTu und Geekbench 4 durchfĂŒhrten ist zu erkennen, dass Vernee die Höchstleistung des Helio X25 noch nicht ausgeschöpft hat. In AnTuTu erreicht der Prozessor normalerweise um die 99.000 Punkte. In unserem Test waren nicht mehr als 90.583 Punkte zu erreichen.

Anspruchsvolle Spiele auf dem 2K Display flĂŒssig wiederzugeben wird fĂŒr den Prozessor zur Tortur. Zwar hĂ€lt sich die Hitzeentwicklung noch im angemessenen Bereich, anhand der BildeinbrĂŒche bei Spielen wie Real Racing 3 wird deutlich, dass der SoC zu kĂ€mpfen hat.

Die Speicherausstattung belĂ€uft sich, wie bereits angemerkt, auf einen 4GB großen Arbeitsspeicher und einen 64GB großen internen Speicher. Der interne Speicher ist zusĂ€tzlich mit einer Micro SD-Speicherkarte erweiterbar. Man sollte allerdings darauf achten, dass Vernee trotz der beiden SIM-Trays auf einen Hybrid-Slot verwendet, bei dem entweder die Dual-SIM-Funktion oder die Speichererweiterung genutzt werden kann. Die Schreib- und Leseraten des internen Flash-Speichers sind durchschnittlich und liegen bei 163.05 MB/s Lesen bzw. 137.08 MB/s Schreiben. Der RAM erreicht Kopiergeschwindigkeiten von 6562.39 MB/s.

BenutzeroberflÀche

Das Vernee Apollo wird mit einem fast Stock-Android 6.0 ausgeliefert. Bis auf geringfĂŒgige Zusatz-Einstellungen zur Navigation Bar oder MiraVision, gibt es keine Unterschiede zu Stock-Android. An Drittanbieter-Apps ist nur der „GoVR Player“ vorinstalliert. Dieser ist nicht in das System integriert und kann problemlos ĂŒber die App-Verwaltung deinstalliert werden. Leider hatten wir im Laufe des Tests vereinzelte AbstĂŒrze, weshalb dahingehend Optimierungsbedarf besteht. Ansonsten ist die installierte ROM nicht zu bemĂ€ngeln.

Das letzte OTA stammt vom 16.01.2017. Der letzte Sicherheitspatch stammt (leider) vom 05. Juli 2016. Zu einem Update auf Android 7 hat Vernee aktuell noch keine Angaben gemacht.

Kamera

Hauptkamera

Die Hauptkamera, bestehend aus einem Sony IMX230, 21 Megapixel Mittelklasse-Kamerasensor und einer f/2.2 Blende konnte bereits in GerĂ€ten anderer Hersteller ĂŒberzeugen. Demnach sollte man eigentlich eine gute Bild- und VideoqualitĂ€t erwarten könne, doch mit dem Vernee Apollo verhĂ€lt es sich etwas anders.

Softwareseitig ist die Hauptkamera so miserabel optimiert, dass gute Aufnahmen nur schwer zu erzielen sind. Bei guten LichtverhĂ€ltnissen ist die AufnahmequalitĂ€t noch passabel, zeigt aber bereits ein leichtes Bildrauschen und fehlende Details. Hinzukommt, dass im automatischen Fotomodus Aufnahmen teilweise völlig ĂŒberbelichtet sind. Bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen wird erst recht deutlich, wie schlecht die Hauptkamera optimiert ist. SĂ€mtliche Aufnahmen werden durch ein deutliches Bildrauschen und eine deutliche UnschĂ€rfe ĂŒberzogen. Hinzukommt, dass die Farben zunehmend verblassen.

Dem Autofokus, der Auslösezeit und dem Blitz mangelt es ebenfalls an Optimierung. Der Autofokus fokussiert in den wenigsten FĂ€llen akkurat. Die Auslösezeit ist unterdurchschnittlich. Teilweise dauert es mehr als eine Sekunde bis die Hauptkamera auslöst. Dementsprechend sind dann auch die Aufnahmen verwackelt und unscharf. Der Blitz und Auslösen der Kamera sind nicht aufeinander abgestimmt. Überbelichtete oder gar nicht belichtete Bilder sind die Folge.

Frontkamera

Überzeugender arbeitet die 8 Megapixel Frontkamera mit f/2.4 Blende. Details werden gut eingefangen und die AufnahmequalitĂ€t ist nicht allzu sehr von den LichtverhĂ€ltnissen abhĂ€ngig. FĂŒr das ein oder andere Selfie ist die Frontkamera durchaus geeignet.

KonnektivitÀt und Fingerabdruckscanner

Das Vernee Apollo unterstĂŒtzt 2G, 3G und 4G Mobilfunkstandards. Zu den hierzulande verwendeten LTE BĂ€ndern 3, 7 und 20 ist das Apollo kompatibel. Worauf man achten sollte ist der Hybrid-Slot des Smartphones, durch den die Dual-SIM-Funktion oder die Speichererweiterung nur alternativ genutzt werden können.

Telefonie und Audio

Im Mobilfunknetz schlĂ€gt sich das Vernee Apollo erstklassig. Die EmpfangsstĂ€rke und SprachqualitĂ€t war zu keiner Zeit zu bemĂ€ngeln. Durch VoLTE („Voice over LTE“) wird die SprachqualitĂ€t nochmals gefördert.

Der Lautsprecher klingt langweilig und flach. Es fehlt eindeutig die Dynamik und das Volumen. Zum Musik hören ist der Lautsprecher eindeutig ungeeignet. Zur Freisprechverwendung ist er ausreichend. Die KlangqualitĂ€t ĂŒber den 3.5mm Kopfhöreranschluss ist gut. Musik wird rauschfrei und dynamisch wiedergegeben.

WiFi und Bluetooth

Weniger gut schlĂ€gt sich das Smartphone im WLAN. Die VerbindungsqualitĂ€t und die Reichweite im 2.4 GHz und 5 GHz Netz sind unterdurchschnittlich. Selbst in direkter NĂ€he zu dem verbundenen Dual-Band AC Router war die SignalschwĂ€che spĂŒrbar. Das Bluetooth 4.0 verrichtet nur bei geringer Reichweite gute Dienste. Im Verbund mit einem Bluetooth Lautsprecher wurde das Signal bereits nach wenigen Metern gestört.

GPS und Sensoren

Die Sensoren belaufen sich auf einen NÀherungssensor, einen Helligkeitssensor, ein Gyroskop, einen Beschleunigungssensor und einen E-Kompass. NFC bietet das Smartphone nicht. Alle Sensoren arbeiten akkurat. Das GPS Modul des Vernee Apollo arbeitet hingegen nur durchschnittlich. Dass Smartphones mit MediaTek SoC gerade beim GPS der Konkurrenz von Qualcomm hinterherhinken ist schon lange bekannt. In der Testphase wurde ein GPS Fix erst nach gut 15 Sekunden gefunden. Die SignalstÀrke war zwar bis auf wenige Meter genau, jedoch nicht immer konstant.

Fingerabdruckscanner

Lobenswert ist der rĂŒckseitige Fingerabdruckscanner. Die Erkennungsrate lag mit nur einem gescannten Finger bei 9/10. Das Entsperren des Smartphones gelingt zeitnah mit der Auflage des Fingers.

Akku

Kommen wir zu guter Letzt zu dem frustrierendsten Unterpunkt dieses Testberichts. Der Akku des Vernee Apollo ist eine regelrechte Katastrophe. Der Akku unseres Testexemplars war nach dem ersten Einschalten alles andere als kalibriert. Obwohl der Akku als vollstÀndig aufgeladen angezeigt wurde, schaltete sich das Smartphone noch etwa 3 Stunden einfach aus. Nach einem Neustart wurde der Ladestand mit 0% angezeigt, das Smartphone war jedoch noch gut eine Stunde nutzbar.

Mit dem Vernee Pump-SchnellladegerĂ€t war das Smartphone bereits nach 1er Stunde und 6 Minuten aufgeladen. Überraschenderweise lag die nachgemessene LadekapazitĂ€t bei gerade einmal 2.100 mAh. Dementsprechend kurz fiel auch die Laufzeit wieder aus. Ein 2K Display verbraucht einfach deutlich mehr Energie als ein Full HD Display. Nachdem der Akku ungefĂ€hr 5x entladen und auch ĂŒber Nacht geladen wurde, pendelte sich die KapazitĂ€t bei etwas unter 3.000 mAh ein. Die von Vernee Angegebenen 3.180 mAh wurde nicht erreicht.

Bei normaler Nutzung erreicht das Vernee Apollo Laufzeiten von ungefĂ€hr einem Tag. Bei geringer Nutzung sind maximal 1 Âœ Tage möglich. Im Standby ist der Verbrauch sehr gering. Über Nacht wurden gerade einmal 2% des Akkus verbraucht. Wer sein Smartphone viel nutzt, sollte mit dem Vernee Apollo auf jeden Fall ein LadegerĂ€t griffbereit halten!

Preisvergleich

Preisentwicklung

Aktuelle Preise

Gearbest
10-30 Werktage
218,74€

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Preise zuletzt aktualisiert am: 9. Juli 2020 20:01

Testergebnis

Bewertung
Positiv

VR-Brille im Lieferumfang
Ansprechendes Design
Gute Verarbeitung
Qualitativ gutes Display
Gute Alltags-Performance
Schneller Fingerabdruckscanner
Sauberes Android 6
SprachqualitÀt und VoLTE

Negativ

Schwache Performance bei Spielen
Schlecht optimierte Hauptkamera
Verbindungs- und Reichweitenschwaches WiFi Modul
Reichweitenschwaches Bluetooth Modul
Leistungsschwaches GPS
Hybrid-SIM-Slot
Schwacher Lautsprecher
Nicht kalibrierter Akku

Erster Eindruck
7.5
Verarbeitung
9.0
Design
8.0
Display
9.0
Leistung
7.5
BenutzeroberflÀche
8.0
Kamera
3.5
6.9
Fingerabdruckscanner
8.5
KonnektivitÀt
6.5
GPS & Sensoren
5.0
Audio
4.0
Akku
3.0
Fazit

EnttĂ€uschend! Mit diesem einen Wort lĂ€sst sich das Resultat eines mehrwöchigen Testlaufes des Vernee Apollo zusammenfassen. Wer sich von diesem Smartphone viel erhofft, wird (aktuell) bitter enttĂ€uscht werden und sollte (noch) die Finger davon lassen. Mit dem hochauflösenden 2K Display in Kombination mit VR-Anwendungen werden zwar durchaus interessante AnsĂ€tze verfolgt, doch ĂŒberwiegen die Nachteile eines solchen Panels deutlich die Vorteile. Äußerst kritisch ist die schlecht optimierte Hauptkamera und regelrecht katastrophal war der nicht kalibrierte Akku. Vor allem softwareseitig besteht Verbesserungsbedarf und man kann nur hoffen, dass Vernee die meisten Fehler ausgemerzt bekommt.

6.6
Unsere Bewertung
6.9
Nutzerbewertung
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Abbb

Hey, die Bilder der Kamera finde ich gar nicht mal so schlecht. Aber du hast recht, irgendwie liegt so ein grauer Schleier ĂŒber den Bildern. Denkst du da kommt noch eine Verbesserung von Vernee? Das Apollo hat mich schon seit der AnkĂŒndigung interessiert.

Gamazine

Ich habe ein Mal ein Verbrecher Apollo Lite gekauft. Das Smartphone ist schon nicht schlecht. Das eigentlich schlimme sind die leeren Versprechungen der Firma Verbrecher. Bis heute ist kein Android 7 dafĂŒr erschienen, wobei dies vor etwa 1 1/2 Jahren erscheinen sollte. Komischerweise haben selbst die Modder schneller gearbeitet und inzwischen Android 7 und 8 als Rom rausgebracht.