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Elephone P9000 Testbericht – Spitzen China Smartphone

by 20. April 2016

Elephone ist für preiswerte Chinaphones bekannt und konnte sich mir der „P-Reihe“ durchaus auf dem hart umkämpften Markt der Smartphones aus China etablieren. Mit dem Elephone P9000 möchte der Hersteller den Erfolgskurs des Vorgängermodells fortführen. Ob das P9000 auch tatsächlich diesen Kurs beibehält und welche Neuheiten das Smartphone zu bieten hat, habe ich in diesem aktuellen Test zum Elephone P9000 für euch zusammengefasst.

Überblick
Hersteller

Elephone

Produktbezeichnung

Elephone P9000

Spezifikationen

OS: Android 6
Display: 5.5 Zoll LTPS 1920x1080
SoC: MediaTek Helio P10 Octa-Core
Speicher: 4GB RAM, 32GB Intern
SIM: Dual-SIM (Hybrid)

Netz:
4G: FDD-LTE: B1/B3/B7/B8/B20
TDD-LTE: B38/B40
3G: WCDMA: B1/B2/B5/B8
2G: GSM: B2/B3/B5/B8

Akku: 3.000mAh (nicht-wechselbar)

Sensoren:
Gyroskop, Beschleunigungssensor, Helligkeitssensor,
Näherungssensor, Hall-Geber, GPS, NFC

Bluetooth: V4.0
WIFI: 802.11a/b/g/n Dual Band 2.4G/5G

Lieferumfang

1x Elephone P9000
1x USB Typ-C Kabel
1x SIM-Pin
1x Silikon-Schutzhülle
1x Bedienungsanleitung
1x Werbekärtchen

Erster Eindruck zum Elephone P9000

Update: Der Testbericht wurde nochmals auf das aktuelle OTA Update P9000_20170112 angepasst.

Lieferumfang

Geliefert wurde das Elephone P9000 in einer modernen Kunststoffbox. Enthalten waren neben dem Smartphone noch ein USB Typ-C Lade- bzw. Datenkabel, ein SIM-Pin zum Öffnen des SIM-Slots, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung, auch in Deutsch, eine Silikonrückseite zum Schutz des Smartphones, sowie ein Werbekärtchen, das auf die Fast-Charge Möglichkeit des Smartphones hinweist. Wer sich jetzt fragt, ob bei der Aufzählung das Ladegerät vergessen wurde, den muss ich enttäuschen. Das Elephone P9000 wird ohne Ladegerät geliefert. Das Werbekärtchen weist auf ein Quick Charge Ladegerät hin, welches für ungefähr 13€ erworben werden kann.

Elephone P9000 – Unboxing – Review [Deutsch / German]

Design und Verarbeitung

Das Smartphone selbst konnte im ersten Hands-On überzeugen. Bei einem Gewicht von ungefähr 145g ist das P9000 überaus leicht. Beim Gehäuserahmen handelt es sich um einem schönen anthrazitfarbenen Aluminiumrahmen. Interessant ist die Anordnung der Funktionstasten. Diese befinden sich fast mittig, wodurch sich die Tasten schneller erreichen lassen und das 5.5 Zoll Gerät einfacher bedient werden kann. Neben der gewöhnlichen Power-Taste und der Lautstärkewippe, besitzt das Elephone P9000 eine zusätzliche Taste, den so genannten „Smart-Key“, der als Schnellstarttaste für eine vom Nutzer festgelegte App genutzt werden kann. Alle physischen Bedientasten sind dem Design angepasst, bestehen ebenfalls aus Aluminium und sitzen ohne viel Spiel im Gehäuserahmen.

Am oberen Gehäuserand besitzt das P9000 einen 3.5mm Klinke Audioausgang. Am unteren Rand des Rahmens befinden sich die USB Typ-C Buchse, das Mikrofon und der Lautsprecher. Der SIM-Tray wird an der linken Seite eingeschoben. Zu beachten ist, dass der SIM-Slot ein so genannter „Hybrid-Slot“ ist. Hierbei kann entweder die Dual-SIM Funktion (2x Micro SIM) genutzt werden, wer hingegen die Speichererweiterungsmöglichkeit nutzen möchte, der muss einen der Slots „opfern“ (1x Micro SIM, 1x Micro SD).

Vorderseitig sieht das Chinaphone vergleichsweise schlicht aus. Auf physische Tasten wurde verzichtet und auch die kapazitiven Tasten, belaufen sich lediglich auf die Haupttaste unterhalb des Displays. Dieser wurden jedoch mehrere Funktionen zugeteilt. Oberhalb des Displays befindet sich die Ohrmuschel, rechts daneben die 8 Megapixel Frontkamera, links der Ohrmuschel befindet sich der Näherungssensor.

Die nicht abnehmbare Rückseite des Elephone P9000 besteht aus Kunststoff und hat eine Struktur, die Sandpapier ähnelt. Unterhalb der 13 Megapixel Hauptkamera befindet sich dort noch der Fingerabdruckscanner. Neben der Hauptkamera wurden ein dualer LED-Blitz und ein Laserfokus eingelassen.

Display

Sobald man das P9000 einschaltet, fällt der mit 1.6mm sehr gering ausfallende Display-Rahmen (Bezel) auf. Das Display besitzt eine Diagonale von 5.5 Zoll und löst mit 1920×1080 Pixel (Full-HD) auf. Das LTPS Panel stammt von LG.

Die dargestellten Farben wirken sehr kräftig und auch der Schwarzwert ist gut. Einzelne Pixel sind durch die hohe Auflösung nicht mehr zu erkennen. Die maximale Leuchtkraft des Displays könnte etwas besser sein. Gerade bei starker Sonneneinstrahlung lässt sich das Display nicht mehr so gut ablesen.

Bei meinem Testgerät hat sich zudem das so genannte „Clouding“ am unteren Rand des Displays bemerkbar gemacht. Hierbei verlaufen meist an den Rändern des Displays unterschiedliche Helligkeitsabzeichnungen. Inwiefern andere Geräte der Reihe betroffen sind kann ich nicht beurteilen, doch der Effekt hält sich bei dem von mir getesteten P9000 im Rahmen und ist nur bei alltagsuntypischen Situationen nachvollziehbar.

Die Displayeinstellungen wurden um „MiraVision“ erweitert, womit sich die Darstellung individuell anpassen lässt. Neben zwei vorgegebenen Profilen können alle Einstellungen innerhalb von MiraVision auch vom Nutzer frei gewählt werden.

Alle im Laufe des Tests getätigten Eingaben wurden vom Touchscreen genauestens erkannt. Multitouch wird mit bis zu 5 Fingern unterstützt.

Leistung

Das Elephone P9000 verwendet einen MediaTek Helio P10 SoC (MT6755), einen 64bit Octa-Core Prozessor, der mit 2GHz taktet. Die GPU des SoC beläuft sich auf einen Mali-T860. Der RAM liegt bei 4GB, der interne Speicher beträgt 32GB.

Im Alltag lässt sich das Smartphone sehr flüssig bedienen. Multitasking stellt kein Problem dar und auch rechenintensivere Spiele wie Asphalt 8, konnten im Test flüssig gespielt werden. Selbst nach längerer Nutzung und zahlreichen geöffneten Apps, hielt sich die Speicherauslastung in Grenzen und eine flüssige Bedienbarkeit blieb erhalten.

Benutzeroberfläche und Funktionen

Mit Android 6 ist das Elephone P9000 eines der ersten Chinaphones mit Android Marshmallow. Die Benutzeroberfläche weicht optisch kaum von Stock Android ab, doch wer in die Einstellungen wechselt, wird durch eine Vielzahl an zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten und Features überrascht. Hier eine Übersicht zu den wichtigsten Funktionen:

Vorweg, die zusätzlichen Erweiterungen wurden nicht vom Hersteller übersetzt!

Harlequin LED Notification: Steuerung der Benachrichtigungs-LED, die sich unterhalb des Displays befindet. Hier lässt sich einstellen, dass die LED mit Erhalt einer Benachrichtigung pulsiert, als auch lässt sich einstellen, zu welchen Tages- und Nachtzeiten die LED aktiv sein soll. Leider lassen sich keine Einstellungen zur Farbgebung vornehmen.

Fingerscanner: Hier lässt sich der Fingerabdruckscanner konfigurieren. Insgesamt können 5 Fingerprofile angelegt werden. Im Review erwies sich der Scanner als zuverlässig. Fehlerkennungen gab es nur sehr wenige. Auch die Erkennungszeit war sehr gering, wodurch sich das Gerät zeitnah entsperren ließ.

Prevent Pocket Dial: Diese Option verhindert, dass sich das Smartphone beispielsweise in der Hosentasche selbstständig entsperrt.

Sicherheit: Auch in den Sicherheitseinstellungen wurden Funktionen hinzugefügt. So lässt sich bestimmen, welche Apps mit dem Systemstart des Smartphones gestartet werden sollen, die App-Berechtigungen lassen sich individuell regeln, einzelne Dateien lassen sich verschlüsseln und eine Anti-Diebstahlsfunktion, die das Smartphone aus der Ferne sperrt oder löscht, wurde eigens integriert.

Smart-Assistant: In den Einstellungen gibt es eine eigene Kategorie mit dem Namen „Smart Assistant“. Hier gibt es Einstellungsmöglichkeiten zur Gestensteuerung und eine bereits von anderen Herstellern bekannte „Smart Wake“ Funktion, mittels der man durch zeichnen eines Buchstaben auf das im Standby befindliche Display, eine vordefinierte App startet kann. Zudem lässt sich die seitlich angebrachte Schnellstarttaste konfigurieren, es gibt eine „Volume up key wake up“ Funktion, der rückseitig befindliche Laserfokus lässt sich einstellen, man kann eine zusätzliche Navigationsleiste aktivieren und es lässt sich einstellen, welche Apps zu welcher Zeit geschlossen werden sollen, um beispielsweise den Speicher zu leeren.

Ein weiterer Unterschied zu Stock Android 6.0, ist der App-Drawer. Bei Stock Android kann man durch die App-Übersicht scrollen, mit dem Elephone P9000 blättert man hingegen durch die Seiten. Durch die fehlenden kapazitiven Tasten, wird die Benutzeroberfläche einerseits über den Touchscreen gesteuert, andererseits ist kapazitive Taste unterhalb des Displays multifunktional. Updates erhält das Smartphone OTA (Over The Air).

Updates zum Betriebssystem

(Update Novemner 2016): Das Elephone P9000 gehört zu weit verbreitetsten China-Smartphones, weshalb auch die Entwickler-Community im ständigen Wachstum ist. Auf XDA-Developers gibt es mittlerweile zahlreiche Custom-ROMs, Tweaks und sonstige, nützliche Tipps zum P9000. Eine der bekanntesten ROMs ist die „Eragon“ ROM, die auch auf dem P8000 überaus erfolgreich war und immer noch ist. Wer sein Gerät lieber mit CyanogenMod ausstatten möchte, für den gibt es einen voll funktionsfähigen CyanogenMod 13.0 Build. Mitte November ist auch eine erste Beta des Android 7.0 Nougat Updates für das Elephone P9000 erscheinen. Es empfiehlt sich allerdings noch auf die offizielle Veröffentlichung zu warten, da die aktuelle Beta Version noch mit einigen Fehlern zu kämpfen hat.

Android Nougat demo on #ElephoneP9000

(Update Januar 2017): Mit der Veröffentlichung des Updates P9000_20160810 wurde bei vielen Geräten die Recovery Funktion beschädigt, was ein OTA Update auf P9000_20170112 unmöglich macht. Abhilfe schafft ein erneutes Flashen der Recovery Images via dem SP-Flashtool. Die Daten bleiben dabei erhalten und ein OTA Update auf die aktuellste Firmware ist anschließend möglich! Eine ausführliche Anleitung findet man im offiziellen Elephone Forum.

Kamera

Die Hauptkamera des Elephone P9000 schießt Aufnahmen mit bis zu 13 Megapixel. Laut Hersteller wurde ein Bildsensor von Sony, mit der Bezeichnung IMX258 verwendet. Die Blendenzahl liegt bei f/2.0. Neben der Hauptkamera befindet sich ein dualer LED-Blitz, der mit unterschiedlichen Farbtemperaturen auslöst, um so bei Nacht noch schönere Bilder zu schießen. Ebenfalls neben der Hauptkamera befindet sich ein Laser-Autofokus. Im Gegensatz zu üblichen Smartphones, die über den Kontrastbereich fokussieren, fokussiert das Elephone P9000 über den Infrarot-Laser. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ist somit ein noch schnelleres Fokussieren möglich.

Da mir bekannt war, dass eine frühere Firmware des P9000 gerade bei der Kamera vielerlei Probleme verursachte, habe ich die aktuellste ROM geflasht, bei der laut Hersteller diese Probleme behoben wurden. In der Praxis schießt das Elephone P9000 gute Bilder. Die Farben wirken knackig und natürlich. Die schärfe ist bei guten Lichtverhältnissen gegeben und auch das Bildrauschen hält sich in Grenzen. Dennoch sind die Bildqualität, die Kamera-App und auch die Auslösezeit verbesserungswürdig. Bei schlechten Lichtverhältnissen werden die Bilder zunehmend verschwommen. Auch bei guten Lichtverhältnissen kann es vorkommen, dass der Autofokus nicht akkurat fokussiert und die Bilder verschwommen wirken.  Die Kamera-App besitzt bereits alle Basis-Funktionen, könnte aber um zusätzliche Aufnahmemodi erweitert werden. Die Auslösezeit dauert vergleichsweise lange und auch der Autofokus ist noch etwas träge.

Die 8 Megapixel Frontkamera überzeugt. Als Bildsensor wurde ein OmniVision OV8858 verwendet. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen eignet sich diese Kamera für brauchbare Selfies.

Update: Seit den zahlreichen OTA Updates hat sich die Kamera ebenfalls verbessert. Dennoch ist das mögliche Potential noch nicht ausgeschöpft! Der Laser-Autofokus arbeitet mittlerweile aber etwas genauer.

Aufnahmen Elephone P9000 Hauptkamera

Klang

Der Klang über den externen Lautsprecher ist auf niedriger Lautstärke gut. Sobald man jedoch die maximale Lautstärke einstellt, wird der Klang sehr blechern und kann auch teilweises Kratzen ist keine Seltenheit.

Der Klang über den 3.5mm Audioausgang ist gut. Ein störendes Grundrauschen hat sich nicht bemerkbar gemacht. Beachtlich ist die maximale Lautstärke.

Telefonie, Bluetooth, WiFi und NFC

Alle in Deutschland gängigen Frequenzen werden unterstützt (auch 800MHz / LTE Band 20), 2G über 3G bis 4G ist möglich. Im Gesprächstest konnte das Elephone P9000 überzeugen. Mein Gesprächspartner konnte mich klar und deutlich verstehen, als auch konnte ich ihn gut verstehen.

Aktive Bluetooth-Verbindungen waren stabil und die Reichweite durchschnittlich. Das WiFi besitzt eine hervorragende Reichweite und ist sehr empfindlich eingestellt. Selbst weit entfernte Netze wurden in der WiFi Übersicht angezeigt. Auch die Dual Band Tauglichkeit ist ein großer Pluspunkt des P9000.

NFC (Near Field Communication) funktioniert mit dem Elephone P9000 ebenfalls sehr gut. „Tags“ konnte ich problemlos beschreiben und auch auslesen. Eine Kartenemulation ist möglich. Auch kann das Gerät zum mobilen Bezahlen verwendet werden.

Eine weitere sehr interessante Funktion ist die Schnittstelle MHL (Mobile High-Definition Link). Hierbei handelt es sich um eine Alternative zu HDMI, wodurch das Smartphone einerseits Audio- und Videodaten zu einem Bildschirm überträgt und gleichzeitig über das Kabel aufgeladen wird. Leider konnte ich diese Funktion wegen des fehlenden Kabels nicht testen.

GPS und sonstige Sensoren

Der GPS-Fix wurde mit dem Elephone P9000 in kürzester Zeit gefunden. Auf freier Fläche war das GPS bis auf 2 Meter durchgehend genau. Zur verbesserten Navigation besitzt das Smartphone auch einen E-Kompass. Weitere Sensoren sind ein Gyroskop, ein Beschleunigungssensor, ein Helligkeitssensor, ein Näherungssensor und ein Hall-Geber.

Update: Mit dem Update hat sich sowohl das GPS, aber auch das Gyroskop verbessert. Das GPS findet den „GPS-Fix“ nun noch schneller und auch das Gyroskop arbeitet präzise.

Akku

Laut Hersteller beträgt die Kapazität des Akkus 3.000mAh. Diesen Wert konnte ich mit einem USB Multimeter auch nachvollziehen. Da dem Lieferumfang kein Ladegerät beilag, verwendete ich ein alternatives Schnellladegerät, womit das Elephone P9000 innerhalb von 1 ½ Stunden vollständig aufgeladen war. Übrigens lässt sich das Smartphone auch drahtlos mit einem Qi-Ladegerät aufladen. Im Alltag konnte der Akku überzeugen. Nach einem Tag herkömmlicher Nutzung hatte ich am Abend noch 40% des Akkus zur Verfügung. Bei gemäßigter Nutzung kommt man mit dem Elephone P9000 gut zwei Tage über die Runden. Mit der aktuellsten ROM hat sich die Akkulaufzeit nochmals verbessert, womit auch der WiFi Bug behoben wurde.

Update: Mit der aktuellen ROM vom Juni 2016 funktioniert die Quick Charge Funktion nicht mehr, wie sie eigentlich sollte. Konnte man das Smartphone mit entsprechendem Ladegerät noch in kürzester Zeit aufladen, dauert es nun deutlich länger.

Positiv

►Gute Verarbeitung
►Gutes Handling
►Android 6
►Performanter Helio P10 und 4GB RAM
►Hochauflösendes Display
►Gute Netzabdeckung
►NFC

Negativ

►Maximale Displayhelligkeit
►Leichtes Clouding
►Kamera verbesserungswürdig

Bewertung
Punkte
Erster Eindruck
8.0
Verarbeitung
8.5
Design
8.5
Display
7.5
Leistung
8.5
Benutzeroberfläche
8.5
Kamera
6.5
Fingerabdruckscanner
8.0
Konnektivität
8.5
GPS & Sensoren
8.0
Audio
6.0
Akku
8.0
Fazit

Mit dem Helio P10 und 4GB RAM ist das Elephone P9000 ein leistungsfähiges Mittelklasse-Smartphone. Die Verarbeitung ist gut und auch das Design ist ansprechend. Mit Android 6 setzt Elephone auf das aktuellste Android, welches durch Übersichtlichkeit glänzt und zudem besonders performant ist. Auch der Funktionsumfang kann sich sehen lassen. Selten besitzt ein Smartphone dieser Preisklasse eine Schnellstarttaste, einen Laserfokus, NFC und auch den neusten USB Typ-C Standard.

Das Display ist hochauflösend scharf und auch die Farbdarstellung ist gelungen. Lediglich die maximale Displayhelligkeit und das leichte Clouding am unteren Displayrand muss dem Smartphone hier angekreidet werden.

Sowohl die Hauptkamera, als auch die Frontkamera produzieren gute Bild- und Videoaufnahmen. Dennoch ist die Hauptkamera softwareseitig verbesserungswürdig.

Insgesamt ist das Elephone P9000 ein empfehlenswertes Mittelklasse-Smartphone.

7.9
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Peter
Gast
Peter

„NFC (Near Field Communication) funktioniert mit dem Elephone P9000 ebenfalls sehr gut. …Eine Kartenemulation ist möglich. Auch kann das Gerät zum mobilen Bezahlen verwendet werden.“

Mit welcher App war die Bezahlung bitte möglich? Ich erhalte z.B. beim Versuch der Verwendung von Payback Pay die Meldung: „Unsicheres Gerät festgestellt. Die Nutzung von Pay ist mit diesem Gerät aus Sicherheitsgründen nicht möglich.“
Mein Handy ist übrigens weder gerootet noch sonst irgendwie „verbastelt“.

Für jeden weiter führenden Hinweis bin ich dankbar. Ich konnte bisher leider auch nur Beiträge in unterschiedlichen Foren finden, in denen beklagt wurde, dass die Bezahlfunktion mit dem P9000 nicht genutzt werden kann.

Timo
Admin
Timo

Das Elephone P9000 wäre durchaus in der Lage zum mobilen Bezahlen genutzt zu werden, allerdings bekommt es der Hersteller seit Monaten nicht auf die Reihe, die hauseigene ROM korrekt zu signieren. Am besten abwarten oder CM13 aufspielen. Damit sollte mobiles Bezahlen möglich sein.

Peter
Gast
Peter

Danke für den schnellen Beitrag! Schade, dass der Hersteller diesem sehr gelungenen Gert so etwas antut!

Volker
Gast
Volker

Wie kann man die Kartenemulation testen, gibt es da Möglichkeiten die Emulation zu beschreiben?

Timo
Admin
Timo

Durch die NFC Kartenemulation kann das Smartphone wie ein NFC-Tag beschrieben werden und von NFC Lesegeräten ausgelesen werden.